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pressewoche

S. 4

23. Mai 2019

Nach

richten

Blau

licht

Streit um Taxi eskaliert

Rosenheim – Zunächst orderten ein 43-jähriger sowie ein 33-jähriger Mann aus

Bruckmühl ein Taxi. Sie wollten von der Klepperstraße nach Hause fahren. Als

das gerufene Taxi auch kam, wollten die beiden Bruckmühler in das Taxi einstei-

gen und nach Hause fahren. Plötzlich mischten sich ein 23-jähriger und ein 20-

jähriger Rosenheimer ein. Sie bestanden darauf, dass sie beide das Taxi benutzen

und die beidenMänner aus Bruckmühl hier weiter nichts mehr zu suchen hätten.

Es entwickelte sich ein Streitgespräch und plötzlich auch ein Handgemenge mit

gegenseitigen Schlägen, jeder der vier erlitt leichte Verletzungen an den Hän-

den beziehungsweise imGesicht. Die Polizei trennte die streitende Parteien und

die beiden Bruckmühler fuhren nach Hause. Eine ärztliche Behandlung war für

keinen der Beteiligten notwendig. Der 23-jährige Rosenheimer wollte jedoch

partout nicht nach Hause gehen und legte sich mit den Beamten an. Trotz mehr-

facher Aufforderung, den Platz zu verlassen, wollte er nicht gehen, worauf ihn die

Polizei in Gewahrsam nahm. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Körperver-

letzung aufgenommen.

red

Vier Verletzte bei Handgemenge

Satirischer Beweggrund

Rosenheim – Am Abend des 18.Mai konnten durch eine Streifenbesat-

zung der PI Rosenheim mehrere Personen festgestellt werden, die sich an

den Wahlplakaten in der Klepperstraße zu schaffen machten. Durch die

Beamten konnten vier junge Personen (zwei Männer und zwei Frauen)

angehalten und kontrolliert werden. Es handelte sich um eine 21-jähri-

ge Rosenheimerin beziehungsweise um eine 17-jährige aus Bruckmühl

sowie um einen 22-jährigen aus Rosenheim und einen 21-jährigen aus

Kolbermoor. Es stellte sich heraus, dass die vier aus „politischer Satire“

Aufkleber auf mehreren Wahlplakate unterschiedlicher Parteien verteilt

hatten. Konkret wurde den jeweilig abgebildeten Personen der Parteien

auf den Wahlplakaten, ein rundes Symbol auf den Mund geklebt. Den vier

„Satirikern“ wurde darum die Eröffnung eines Strafverfahrens wegen Sach-

beschädigung erklärt. Die angebrachten Aufkleber wurden durch die vier

Täter nach Aufforderung durch die Polizei wieder entfernt und damit der

ursprüngliche Zustand der Plakate wiederhergestellt. Für die Vier sei dies

alles nur „ein Spaß“ gewesen.

red

Wahlplakate durch Aufkleber beschädigt

Betriebsunfall in Kiesgrube

Maitenbeth – Bei einem tragischen Betriebsunfall in einer Kiesgrube

kam am 20. Mai ein 53-jähriger Mann ums Leben. Die Kriminalpolizei

Mühldorf führt die Untersuchungen in der Sache. Der Mann aus dem

Landkreis Erding hatte sich um kurz vor 8.30 Uhr mit einem Lkw auf

dem Gelände einer Kiesgrube im Ortsteil Lichtfelden festgefahren. Er

bat einen 63-jährigen Kollegen, ihm zu helfen. Der Ältere rangierte

daraufhin seinen Lkw rückwärts an den Lkw des 53-jährigen heran.

Weil er den Kollegen dann aber aus den Augen verloren hatte, stieg der

63-jährige aus und fand den Mann – verletzt und nicht mehr ansprech-

bar – am Boden zwischen den beiden Fahrzeugen liegend. Ein sofort

alarmierter Notarzt konnte leider nur noch den Tod des 53-jährigen

feststellen. Ermittler der Kriminalpolizeistation Mühldorf, auch zustän-

dig für die Bearbeitung schwerer Betriebsunfälle, übernahmen vor Ort

die Untersuchungen. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs

wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft Traunstein ein Sachverstän-

diger hinzugezogen.

red

53-Jähriger wird tödlich verletzt

Vertraglicher Naturschutz

Programm für angepaßte Landnutzung

Rund 450 landwirtschaftliche Betriebe beteiligen sich bereits am

Vertragsnaturschutz.

Foto: LRA TS

Traunstein – Mit dem Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm werden

ökologisch wertvolle Lebensräume erhalten und verbessert. Bauern und

andere Landnutzer, die auf freiwilliger Basis ihre Flächen fünf Jahre lang nach

den Zielen des Naturschutzes bewirtschaften, erhalten für den zusätzlichen

Aufwand und den entgangenen Ertrag einen finanziellen Ausgleich. „Wenn

wir die Artenvielfalt in Zukunft erhalten wollen, müssen wir die freiwil-

ligen Umweltleistungen der Landwirte wertschätzen und unterstützen“,

sagt Landrat Siegfried Walch. Das Vertragsnaturschutzprogramm sei dabei

eine wichtige Säule. „Es ist ein Ausgleich für viel Arbeit und Idealismus, um

unsere Heimat zu pflegen und die Landschaft zu erhalten.“ Interessierte

Landwirte und Grundstückseigentümer können sich mit Anträgen für das

Jahr 2020 bereits jetzt an die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt

Traunstein wenden (Telefonnummer: 0861 58334).

red

Mögliche Zahlungsdienstleister

Beim Online-Kauf auf Rechnung genau hinsehen

Wer bei Rechnungskauf vorab die Bedingungen abcheckt, spart

sich hinterher so manchen Stress.

Foto: stock

Rosenheim – Bei der Verbraucherzentrale Bayern beschweren sich derzeit ver

mehrt Verbraucher, die sich im Internet bewußt für einen „Kauf auf Rechnung

entschieden haben. Ihnen war nicht klar, dass hinter dieser Formulierung auc

Zahlungsdienstleister wie Klarna oder PayPal stehen können. Diese begleiche

die Rechnung zunächst für den Kunden und verlangen anschließend das Gel

von ihm zurück. Die Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt, vor Auswahl de

Zahlart „per Rechnung“ darauf zu achten, ob ein Zahlungsdienst eingeschalte

wird und welche Bedingungen gelten. „Denn wenn es zu Problemen in de

Abwicklung des Kaufes kommt, müssen Verbraucher sich möglicherweise noc

zusätzlich mit dem Zahlungsdienstleister auseinandersetzen“, sagt Tatjana Halm

Juristin der Verbraucherzentrale Bayern. Fragen zu diesem Thema beantworte

die Online-Beratung und die örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentral

Bayern unter

www.verbraucherzentrale-bayern.de

.

re

Grünes Licht für Schule Fürstätt

Bezirk genehmigt vorzeitigen Baubeginn

Die Regierung von Oberbayern gibt grünes Licht für den Umbau

der Grund- und Mittelschule Fürstätt.

Foto: Schule Fürstätt

Rosenheim – Die Regierung von Oberbayern gibt grünes Licht für den vor-

zeitigen Baubeginn zum Umbau der Grund- und Mittelschule Fürstätt. Die

Planungen sehen vor, in sieben Klassenzimmern die Raumakustik durch den

Einbau von Akustikdecken zu verbessern. Die Stadt Rosenheim kann jetzt

mit der Maßnahme beginnen, ohne Fördermittel zu verlieren. Die Regie-

rung hat hierzu eine voraussichtliche Gesamtzuwendung von 25 000 Euro

in die Überlegungen zur Verteilung der Haushaltsmittel der kommenden

Jahre einbezogen. Die Gesamtkosten sind mit 55 000 Euro veranschlagt.

Mit der Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn können die Baumaßnah-

men schnellstmöglich realisiert werden. Die spätere staatliche Förderung

erfolgt aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs im Rahmen des vom

Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts.

red

Große Ehre für Bio-Betrieb

Prinz Charles zu Besuch in Herrmannsdorf

Prinz Charles – selbst Anhänger des biodynamischen Landbaus

– und seine Gattin Camilla.

Foto: shutterstock

Glonn - Er gilt als der größte Bio-Bauer der Welt und hat den Landkreis

Ebersberg in Aufregung versetzt, weil er sich für die Herrmannsdorfer

Landwerkstätten interessiert: Der britische Thronfolger Prinz Charles ist

mit seiner Gemahlin Herzogin Camilla Mitte Mai nach Glonn gereist, um

sich von der Familie Schweisfurth ihren Muster-Bio-Betrieb vorführen zu

lassen. Der Prinz sah sich die Wildbienenstöcke und die Schweineställe ge-

nau an, und die 31-jährige Geschäftsführerin Sophie Schweisfurth erklärte

ihm und seinem Gefolge, bei dem auch Bayerns Landwirtschaftsministerin

Michaela Kaniber, Landtagspräsidentin Ilse Aigner und etliche Landkreispo-

litiker dabei waren, worauf die Landwerkstätten besonderen Fokus legen.

Das britische Thronfolgerpaar übernachtete im benachbarten Bio-Hotel

Gut Sonnenhausen, das an diesen Tagen für die Öffentlichkeit gesperrt und

von vielen Männern in dunklen Anzügen bewacht wurde.

stra

Dialektik der Gegensätze

Zwei unterschiedliche Künstler, eine Ausstellung

Von links: Der Aquarellmaler Günter Spath und der Bildhauer

Hermann Schuster.

Foto: Galerie im Tiermuseum

Forstinning – Was haben Aquarellmalerei und Bildhauerei gemeinsam? Es sind

Gegensätze, die sich anziehen und in einen spannenden Dialog treten. Wie

sehr dieser Spagat in der Bildenden Kunst gelingen kann, zeigt die am 16. Mai in

der Galerie im Tiermuseum in Forstinning im nördlichen Landkreis Ebersberg

eröffnete Ausstellung „Kunstwerke im Dialog“. Galeristin Renate Block brachte

den Nürnberger Aquarellmaler Günter Spath mit dem Forstinninger Bildhauer

Hermann Schuster zusammen, die beide den reduktiven Umgang mit Raum

lieben. Kunstliebhaber und Interessierte können die ganz unterschiedlichen und

doch so wunderbar harmonierenden Werke beider Künstler in der Galerie bis

Samstag, 20 Juli, immer freitags von 15 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14

Uhr bestaunen. Weitere Informationen zur Ausstellung findet man unter www.

galerieimtiermuseum.de.

stra

Versumpft und tief gesunken

Kleinbagger aus dem Innkanal geborgen

Unter erheblichem Aufwand konnte ein versunkener Kleinbag-

ger aus dem Innkanal geborgen werden.

Foto: LRA Mühldorf

Waldkraiburg/Pürten – Am 15. Mai wurde dieWasserrettung Waldkraiburg, der Ret

tungsdienst Waldkraiburg und die SEG Haag i. OB, die Feuerwehr sowie das THW

und das Landratsamt Mühldorf Inn Fachbereich Katastrophenschutz zu einem unge

wöhnlichen Bergeeinsatz alarmiert. Bei Bauarbeiten an der Innkanalböschung verlor

ein Kleinbagger imunwegsamen Gelände den Halt und rutschte von der Böschung in

den Innkanal. Der Fahrer konnte sich in letzter Minute noch aus dem Bagger retten,

der Minibagger versank fünf Meter tief im Innkanal. Die Feuerwehr Pürten und

Waldkraiburg sowie die Wasserwacht Waldkraiburg versuchten mit schweremGe

rät und Tauchern den Bagger zu fixieren und ihn anschließend aus dem Wasser zu

bergen. Unter Hinzuziehung von Fachberatern vom THW und Mitarbeitern vom

Verbund mussten die Arbeiten gegen 19 Uhr eingestellt werden, weil mit dem

vorhandenen Gerät eine gefahrlose Bergung nicht möglich war.

red

Satire