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Fachärzte der Orthopädie

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KOSTENLOS

AUSGABE NUMMER:

428

23. Mai bis 5. Juni 2019

Das kostenlose

14-tägliche Zeitungsmagazin

Für Nachrichten, Wirtschaft und Kultur

R O S E N H E I M M i e s b a c h T r a u n s t e i n E b e r s b e r g M ü h l d o r f K u f s t e i n

14. Jahrgang

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Wir pflanzen eine Hecke (Teil 2)

Bis gepflanzte Bäume und Sträucher eine dichte Hecke bilden, vergehen viele Jahre. Schneller geht es voran, wenn man die

Lücken mit Setzlingen schließt.

Mehr dazu auf Seite 2

Foto: stock

... gemeinsam mit

Tradition

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Herz

und

Erfahrung

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Das

WETTER

für Oberbayern vom 23 Mai bis 5. Juni

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Seiten

Blick

von H.-Dieter Loy

Macht die Augen auf, Leute!

Die Frauen-Fußball-WM beginnt.

Vom 7. Juni bis 7. Juli findet die Fuß-

ball-Weltmeisterschaft der Frauen

2019 in Frankreich statt. Spielorte sind

unter anderem Paris, Nizza, Lyon und

Grenoble. Es war ein langer Weg bis

dorthin. Erst 1970 wurde in Großbri-

tannien ein Verbot des

Frauen-Fußballspiels auf-

gehoben, das seit 1921

existierte. Der Sport „sei

für Frauen nicht geeignet

und solle daher nicht ge-

fördert werden“, hieß es

damals. Auch in Deutsch-

land wurde noch im Jahr

1955 – also ein Jahr nach

dem Gewinn der Män-

ner-WM – beschlossen, das

Fußballspielen mit Frauenmannschaften

zu unterbinden. „Im Kampf um den

Ball verschwindet die weibliche Anmut,

Körper und Seele erleiden unweigerlich

Schaden, und das Zur-Schau-Stellen

des Körpers verletzt Schicklichkeit und

Anstand.“ Es sollte bis zum Jahr 1970

dauern, dass der Deutsche Fußballbund

dieses Verbot aufhob. Damals durfte

ein Spiel nur 70 Minuten dauern, der

Ball sollte kleiner und leichter sein, und

Stollenschuhe durften nicht getragen

werden. Auch heute noch hat Frauen-

fußball in Deutschland einen wesentlich

geringeren Stellenwert als Männerfuß-

ball. Seine mediale Repräsentanz ist

dementsprechend deutlich weniger,

die Zuschauerzahlen sind verschwin-

dend gering. Trotz attraktiven Offensiv-

fußballs schafften es die Fußballerinnen

des Bayern München, eines der beiden

Spitzenclubs der Frauen-Bundesliga,

in der aktuellen Saison gerade einmal

666 Zuschauer pro Spiel ins Stadion

zu locken. Beim FC Bayern der Män-

ner ist die Arena mit 75 000 Besuchern

regelmäßig ausverkauft. Die geringe

Aufmerksamkeit hat Auswirkung auf die

Bezahlung der Spielerinnen. Die Män-

ner haben mit oft fürstlich

entlohnten Profi-Verträgen

nach ihrer Fußball-Karriere

finanziell fürs Leben ausge-

sorgt. Die meisten Fußbal-

lerinnen können dagegen

von einem Einkommen

wie dem von Dzsenifer

Maroszan, einer deutschen

Nationalspielerin

unga-

rischer Herkunft, nur träu-

men. Sie ist bei Olympique

Lyon unter Vertrag und soll über 10 000

Euro verdienen. Ihre Kolleginnen in der

Bundesliga erhalten im Schnitt weniger

als 1000 Euro monatlich und haben fast

ausnahmslos ein zweites berufliches

Standbein. Wie sagte doch Julian Na-

gelsmann, Erfolgstrainer der Männer

der TSG Hoffenheim? „Ich schaue das

gern, weil es ein viel ehrlicherer Sport

ist als Männerfußball. Frauen heulen viel

weniger rum, liegen fast nie am Boden.“

Das ist korrekt! Doch wann immer das

Adjektiv „ehrlich“ zum Einsatz kommt,

schwingt eine Dosis gütiger Gering-

schätzung mit. Dabei ist Frauenfußball

ein attraktiver, fairer, flüssiger und abso-

lut sehenswerter Sport. Probieren Sie’s

doch aus! Lassen Sie uns den Fernseher

bei der WM anschalten! Am 8. Juni fin-

det das Eröffnungsspiel der Deutschen

gegen China statt. Schaumermal, ob

der Nagelsmann recht behält.

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