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pressewoche

S. 4

25. April 2019

Nach

richten

Blau

licht

Unerklärlicher Kellerbrand

Otterfing – Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der Nacht auf Dienstag,

16. April, in einem Firmengebäude in Otterfing zu einem Brand in einem Keller-

raum. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden fällt mit bis zu 50 000 Euro

aber erheblich aus. Die Kriminalpolizeistation Miesbach untersucht jetzt, wie es

zu dem Brand kommen konnte. Gegen 2.15 Uhr frühmorgens hatte es in ei-

nem Firmengebäude in Otterfing einen lauten Knall gegeben, daraufhin waren

die Feuerwehr und die Polizei zu dem Gebäude im Gewerbering ausgerückt.

Wie die Einsatzkräfte vor Ort feststellten, war in einem Kellerraum des Firmen-

gebäudes ein Brand ausgebrochen. Die verhältnismäßig geringe Flammenent-

wicklung wurde von der Feuerwehr gelöscht. Es entstand aber ein erheblicher

Sachschaden in Höhe von rund 40 000 bis 50 000 Euro. Noch in der Nacht be-

gann der Kriminaldauerdienst mit den ersten Ermittlungen, inzwischen führt die

zuständige Kriminalpolizeistation Miesbach die Untersuchungen. Brandfahnder

der Kripo untersuchen gemeinsam mit Kollegen der Spurensicherung im Laufe

des heutigen Tages das betroffene Gebäude in Otterfing.

red

Mehr als 40 000 Euro Sachschaden

Morddrohung gegen Zugbegleiterin

Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei sucht Zeugen, die am Sams-

tag, 30. März, in den frühen Abendstunden die Bedrohung einer Zug-

begleiterin aus direkter Nähe beobachtet und sogar helfend eingegriffen

haben. Ein nigerianischer Staatsangehöriger war ohne Fahrschein in einem

Regionalzug von München nach Rosenheim unterwegs. Bei der Fahraus-

weiskontrolle drohte der Mann, die Frau umbringen zu wollen. Zu Beginn

der Auseinandersetzung zwischen dem 33-Jährigen und der Zugbeglei-

terin befand sich eine etwa sechsköpfige Gruppe in unmittelbarer Nähe.

Einer der jungen Männer stellte sich sogar schützend vor die Mitarbeiterin

der Bahn. Bei Eintreffen des Zuges in Rosenheim gegen 18.30 Uhr wur-

de der aggressive Fahrgast von alarmierten Bundespolizisten in Empfang

genommen. Auch die Zeugen stiegen aus und verließen unerkannt den

Bahnhof. Die Ermittler der Bundespolizei gehen davon aus, dass der junge

Mann und die anderen Angehörigen der Gruppe sachdienliche Hinweise

zum Tathergang geben können. Sie werden gebeten, sich bei der Bundes-

polizeiinspektion Rosenheim unter 08031/8026-2102 zu melden.

red

Rosenheimer Bundespolizei sucht Zeugen

Betrügerische Anrufe

Miesbach – Im südlichen Oberbayern kommt es derzeit vermehrt zu betrü-

gerischen Anrufen. Zumeist melden sich Unbekannte am Telefon bei älteren

Mitbürgern und geben sich als Polizeibeamte aus. Die Masche der Betrüger

ist dabei fast immer dieselbe: Der Anrufer stellt sich als Polizeibeamter oder

auch anderer behördlicher Vertreter vor und erklärt, dass bei dem Ange-

rufenen ein Einbruch geplant sei beziehungsweise in der Nähe Einbrecher

festgenommen worden seien. Aus diesem Grund solle dieser sein Barver-

mögen und seinen Schmuck in Sicherheit bringen. Ein „Kollege“ könne alles

abholen, es wäre aber auch möglich, Geld und Schmuck im Umfeld des An-

wesens zu verstecken. Am Donnerstag, 18. April, wurden in Miesbach sage

und schreibe neun solcher Fälle gemeldet. Bei keinem der genannten Fälle

kamen die Betrüger zum Erfolg. Es muss aber davon ausgegangen werden,

dass weitere Betrugsversuche von den Tätern unternommen werden! Die

Polizei bittet darum, bei Anrufen dieser Art sofort den Polizeiruf 110 zu ver-

ständigen. Haben Sie keine Angst anzurufen! Lieber einmal zu oft den Notruf

genutzt, als Opfer der Betrüger zu werden!

red

Kriminelle geben sich als Polizisten aus

Unglück am Bahnhof in Haar

Jugendlicher berührt Oberleitung und stirbt

Auch ein Jugendlicher aus der Region kam beim Waggonbestei-

gen durch einen Stromschlag ums Leben.

Foto: shutterstock

Ebersberg - Ein 17-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberg ist in der Karwo-

che bei einem Abenteuerspiel am S-Bahnhof Haar gestorben. Nachts gegen

1.15 Uhr kletterte er auf einen Kesselwaggon, der auf einem Nebengleis abge-

stellt war. Dabei berührte er die Oberleitung, wodurch er einen Stromschlag

erlitt und vom Waggon stürzte. Ein unbeteiligter Zeuge sowie ein Lokführer

verständigten den Rettungsdienst und die Polizei. In Folge des Stromschlags

verstarb der 17-Jährige noch am Unglücksort. Vielen Menschen ist nicht klar,

welche tödliche Gefahr die Spannung von Oberleitungen birgt: 15 000 Volt,

das sind 65-mal mehr als in einer Steckdose. Man muss die Leitungen oder

Teile, durch die Strom fließt, nicht berühren, um einen tödlichen Schlag zu

erleiden. Unterschreitet man die Distanz von eineinhalb Metern, droht bereits

ein Spannungsüberschlag. Der menschliche Körper fungiert dann als Leiter für

den elektrischen Strom und erhitzt sich auf bis zu 20 000 Grad.

stra

Kunst und Kommerz

Waldkraiburg wird einen Tag zur Künstlerstadt

Die Innenstadt von Waldkraiburg wird für einen Tag zum Tum-

melplatz für Künstler aller Sparten.

Foto: fotolia

Waldkraiburg – Am Sonntag, 5. Mai, ist es endlich wieder soweit: Dan

verwandelt sich die Waldkraiburger Innenstadt wieder in ein Künstlervier

tel. Musik, Tanz, Theater: In und vor den Geschäften, auf dem Sartrouvill

Platz, auf dem Stadtplatz und vor dem Rathaus treten wieder verschie

dene Künstler und Vereine auf. Countrymusik, Rock & Pop Cover, Blue

und Afro-brasilianische Trommelrhythmen: Bands, Solokünstler, ein Cho

und eine Trommelgruppe sorgen dafür, dass für jeden Musikgeschmack da

Richtige dabei ist. Die Stadttheatergruppe Waldkraiburg führt um 14.30 Uh

vorm Café Brosch Sketche von Loriot auf, das Theater „Moment mal bitte!

zeigt ab 14 Uhr vorm C&A das Stück „Wir sind wieder da“. Das vollständig

Programm und weitere Informationen finden Sie auf

www.waldkraiburg

de. Sollte „Kunst & Kommerz“ aufgrund der Wetterlage ausfallen, erfahre

Sie dies ausschließlich auf der Facebookseite der Stadtverwaltung.

red

EGA-Lebensart

Eröffnung der Gewerbeausstellung in Grafing

Die dreitägige EGA-Lebensart-Messe wird in Grafing am 3. Mai

eröffnet.

Grafing – Vom 3. bis 5. Mai findet die EGA-Lebensart im Landkreis Ebersberg

auf dem Grafinger Volksfestplatz in Grafing statt. Die Landkreismesse hat in

diesem Zeitraum von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die EGA wird am Freitag, den

03. Mai, um 10.30 Uhr auf dem Marktplatz der Begegnung auf dem Messe-

gelände von Bürgermeisterin Angelika Obermayr und Landrat Robert Nieder-

gesäß offiziell eröffnet. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung durch Johannes

Häusgen und seine

blech bagage

. Im Anschluss werden sie die Honoratioren

der Region bei dem anschließenden Rundgang über das Ausstellungsgelände

einen Eindruck über die mehr als 100 Aussteller und ihre Leistung verschaffen.

In zwei Ausstellungshallen sowie auf dem Freigelände präsentieren über 100

Aussteller, davon etwa 90 Prozent aus unserem Landkreis Ihre Produkte und

Dienstleistungen. Informationen zu Ausstellern und Rahmenprogramm gibt es

auf der EGA Homepage

www.ega-lebensart.de

.

red

„Großer Hilfebedarf!“

Neue Messe rund um das Thema Autismus

Selbstanspruch des Vereins ist, Autismus ganzheitlich und in all

seinen Facetten zu betrachten.

Rosenheim – Am 5. Mai lädt der Autismusverein Rosenheim erstmals zu

einer Messe rund um das Thema Autismus ins Bildungszentrum Rosen-

heim in der Pettenkoferstraße 5 ein. Dabei haben die Besucherinnen und

Besucher die Gelegenheit, sich über die Arbeit und Angebote von rund 30

Ausstellern aus ganz Deutschland zu informieren. „Wir freuen uns, dass wir

Autistinnen und Autisten, sowie Angehörigen und Fachkräften eine breite

Palette an Informationen bieten können“, sagt Katrin Hennig, Vorstand des

Vereins. Es bestehe beim Thema Autismus großer Hilfebedarf, außerdem

fehle es oftmals an den richtigen Anlaufstellen für die Betroffenen selbst und

auch für Eltern von autistischen Kindern. Hier soll unter anderem Hilfe bei

der beruflichen Orientierung von Autistinnen und Autisten geboten oder

auch eine neue App vorgestellt werden, die Betroffenen bei der Struktu-

rierung ihres Tagesablaufs helfen kann.

red

Anregende Sitzgelegenheit

Literarische Hebfeier für „Inspirationsbankerl“

Auf der Bank: Marion Bischoff, Leiterin der Aschauer Autoren-

woche, und Tourismuschef Herbert Reiter.

Foto: Tourist Info Aschau

Aschau im Chiemgau – Gestiftet von den Autorinnen und Autoren der alljährlich im

April stattfindenden Aschauer Autorenwoche steht eine neue Themenbank mit der

Nummer 156 nahe der Prien. Am Samstag, 13. April, wurde die Hebfeier des „In-

spirationsbankerls“ begangen. Heike Stadelmann, die Zweitplatzierte des Aschauer

Autorenpreises, gab ihre Geschichte „Das Leben ist zu kurz für irgendwann“ zumBe-

sten und die Organisatorin der Autorenwoche, Marion Bischoff, berichtete über die

vielen besonderen Momente, die sie und ihre Kolleginnen bereits im Bankerldorf er-

lebt haben. Tourismuschef Herbert Reiter hob hervor, wie wertvoll die schreibende

Zunft für das Bankerldorf ist und gab einen kleinen Hinweis auf die Planungen für das

kommende Jahr – dann nämlich feiert die Aschauer Autorenwoche ihr fünfjähriges

Bestehen. ImBeisein von Bürgermeister Peter Solnar, Baron Rasso von Cramer-Klett

und Holzbildhauer Roland Füssel übergaben die Autoren das Bankerl.

red

Weitgereist

Rückkehr der Braunkehlchen

Leichter Vogel: Das Braunkelchen wiegt in etwa so viel wie zwei

Zwei-Euro-Münzen.

Foto: LRA Traunstein

Grabenstätt – In diesenWochen sind imGrabenstätter Moos die ersten Braunkehlche

eingetroffen. Die Tiere überwintern imetwa 5000 Kilometer entferntenWestafrika und

kehren nach demFlug über die Sahara, das Mittelmeer und die Alpen in ihrWiesenbrü

tergebiet imGrabenstätter Moos zurück. Ein Braunkehlchenpaar brütet alljährlich auf ei

ner Ausgleichsfläche, die von der UnterenNaturschutzbehörde amLandratsamt Traun

stein festgelegt wurde. Die Ausgleichsfläche darf erst im Spätsommer gemäht werden

und wird ab Mitte März nicht bewirtschaftet. Das Braunkehlchen ist mittlerweile vom

Aussterben bedroht. Im Landkreis Traunstein gibt es nur noch sehr wenige Brutpaare

im Bergener und Grabenstätter Moos. Von den 14 Brutpaaren in den 1980er Jahre

im Grabenstätter Moos waren im Jahr 2018 nur noch drei Brutpaare übrig. Im Früh

herbst werden die Tiere nach einer hoffentlich erfolgreichen Brutsaison wieder ihre

Reise in die Savannengebiete Afrikas antreten.

red