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pressewoche

S. 6

28. Februar 2019

wirtschaft

NEWS

Kundenfreundlich und einladend

Rosenheim – Die neue Hauptgeschäftsstelle der Volksbank Raiffeisenbank

Rosenheim Chiemsee eG in der Bahnhofstraße 27 wurde am 14. Febru-

ar eröffnet. Mit ihrem neuen Design hat die neue Filiale Pilotcharakter für

die Zukunft. Das moderne Layout der Filiale soll zudem Vorbild für spä-

tere Renovierungen oder Neubauten werden. Große Leuchtkästen mit

Bildern aus Rosenheim und Umgebung, gläserne Türen und eine eigene

Lounge für die Kunden für den Kaffee zwischendurch schaffen eine wohn-

liche Atmosphäre. „Unser Ziel ist es, die Bank zu einer Begegnungsstätte

für die Kunden zu machen“, sagt Geschäftsführer Jens Köhler. „Sie sollen

sich hier wohlfühlen, ihre Bankgeschäfte schnell erledigen können und

angenehme Räume für das Gespräch mit ihrem Bankberater haben.“ An

der Rückseite der Bank gibt es einen Kundenparkplatz. Telefonnummern

und Öffnungszeiten sind dabei die dieselben wie im alten Bankhaus. Laut

stellvertretenden Vorstandssprecher Mirko Gruber soll die neue Ge-

schäftsstelle „ein attraktives Gebäude werden, das die Bahnhofstraße auf-

wertet und die Rosenheimer Bürger begeistert“.

red

Neue Hauptgeschäftsstelle der Volksbank Raiffeisenbank

Symbolischer und aussagekräftiger Gegensatz: Übergabe ei-

nes altertümlichen Schlüssels bei der Eröffnung der modern

gestalteten Filiale.

Foto: VB-RB

Mondi Inncoat

Eine Spende in Höhe von 1500 Euro gab es von der Mondi Inncoat

GmbH für den Verein Rosenheimer Aktion für das Leben. Den

Erlös der Weihnachtstombola erhöhten Betriebsrat und Unterneh-

men je zur Hälfte und kamen damit auf die stolze Summe von

insgesamt 1500 Euro. Bei der Scheckübergabe im Foyer des Ro-

senheimer Landratsamtes sagte Geschäftsführer Georg Grautoff:

„Wir sehen das Engagement, eine bessere Adresse gibt es nicht.“

Schwerpunkt des Vereins ist die umfassende und nachhaltige Hilfe

für Familien mit Kindern in sozialer und finanzieller Not.

Mondi Inncoat beschäftigt in Raubling derzeit rund 265 Mitarbeite-

rinnen und Mitarbeiter, darunter 25 Auszubildende. Am Standort

werden Kunststoffbeschichtungen hergestellt. Die silikonisierten

Trennpapiere werden eingesetzt in Verbindung mit Werbefolien,

Etiketten, Klebebänder, für Hygiene- und medizinische Anwen-

dungen sowie als Dichtstoffe in der Baustoffindustrie.

red

Raublinger Unternehmen spendet für Rosenheimer Aktion

Von links: Brigitte Plank, Pfarrer Sebastian Heindl, Manue-

la Damköhler, Georg Grautoff, Christine Domek-Rußwurm

und Christian Dubots.

Foto: mondi

Brenner-Nordzulauf wird gebraucht

Einstimmig hat die Wirtschaft in der Region Rosenheim ein Positionspapier für

den Bau des Brenner-Nordzulaufes verabschiedet. In einer gemeinsamen Sit-

zung haben sich der IHK-Regionalausschuss Rosenheim und der Verkehrsaus-

schuss der IHK für München und Oberbayern für die zügige Realisierung des

Projektes ausgesprochen. Um die Beeinträchtigungen für Mensch und Umwelt

zu minimieren, soll auch eine unterirdische Trassenführung in Betracht gezogen

werden. „Die gemeinsame Position ist ein starkes Zeichen für unsere Region.

Wir können es nicht ändern, dass der Verkehr weiter steigt. Aber wir können

uns dafür einsetzen, dass der Brenner-Nordzulauf die künftige Entwicklung auf

der Schienebündelt.Deshalbbrauchenwir die zusätzlichenGleise auf einer Tras-

se, die auch Zustimmung bei den betroffenen Kommunen und ihren Bürgern

findet“, ist Andreas Bensegger, Vorsitzender des Regionalausschuss Rosenheim,

überzeugt. „Das Inntal ist dicht. Um Entlastung zu schaffen und die Güter von

der Straße zu bringen, bleibt uns nur die Schiene. Der Nordzulauf muss sinnvoll

gestaltet und umgesetzt werden“, kommentiert auch Georg Dettendorfer, IHK-

Vizepräsident und Vorsitzender des Verkehrsausschusses.

red

Positionspapier für den Bau verabschiedet

Von links: Josef Ölhafen, Andreas Bensegger, Stefan Leder-

wascher, Prof. Konrad Bergmeister, Torsten Gruber und Ge-

org Dettendorfer.

Foto: IHK

Von zu Hause aus Geld überwei-

sen, einen Dauerauftrag einrich-

ten, denKontostand abrufenoder

einen Kredit beantragen - Onli-

nebanking wird immer beliebter.

Einer Bitkom-Umfrage zufolge

nutzen inzwischen 76 Prozent

der deutschen Internetuser Onli-

nebanking, weitere acht Prozent

können sich vorstellen, darauf

umzusteigen.

„Die Sicherheitsstandards sind höher

denn je und werden von den Banken

stetig weiterentwickelt“, betont Ates

Demir, Direktor Internet und Mobiles

Banking bei der Targobank. Zudem

könne aber auch jeder Nutzer dazu

beitragen, Betrügern keine Chance

zu lassen. Phishing: Antivirensoftware

immer aktuell halten Die beliebteste

Masche von Betrügern, an vertrauliche

Daten auf dem Rechner zu kommen,

ist das „Phishing“:

Täuschend echt aussehende E-Mails

der vermeintlich eigenen Bank fordern

den Empfänger unter einem Vorwand

dazu auf, seine geheimen PIN- und

TAN-Daten zurückzuschicken oder auf

gefälschtenWebseiten einzugeben. Un-

ter

www.targobank.de

etwa findet man

stets aktualisierte Hinweise auf gerade

im Umlauf befindliche Phishing-Mails.

„Um sein Konto vor unerwünschten

Zugriffen zu schützen, sollte immer eine

aktuelle Antivirensoftware zum Einsatz

kommen“, rät Demir. Würden in Be-

triebssystemen oder Anwendungen

Sicherheitslücken entdeckt, so sollte

man umgehend die erforderlichen Si-

cherheitsupdates des Anbieters vorneh-

men. E-Mails mit Bankbezug von unbe-

kannten Absendern sollten stets kritisch

überprüft und gegebenenfalls gelöscht

werden. „Eine seriöse Bank wird ihre

Kunden niemals dazu auffordern, per-

sönliche Informationen wie PIN oder

TAN per E-Mail zurückzusenden“, so

Ates Demir. Zusätzlich gebe es für ent-

sprechend registrierte Kunden eine On-

line-Sicherheits-Garantie: „Geldbeträge,

die durch Missbrauch der Zugangsdaten

durch Dritte unrechtmäßig vom Giro-

konto verfügt wurden, werden dann

erstattet.“ Ein Konto-SMS-Service bietet

zusätzliche Sicherheit: Dabei wird der

Kunde über bestimmte Bewegungen

auf dem Konto, bei Betragsanfragen auf

der Kreditkarte oder anfallende Zinsen

für die eingeräumte Kontoüberziehung

innerhalb von Minuten benachrichtigt

und kann Verdachtsfälle direkt an seine

Bank melden.

Das Smartphone vor unbefugten

Zugriffen schützen

Immer mehr Transaktionen beim On-

linebanking werden heute über das

Smartphone durchgeführt. „Auch auf

dem Handy sollte ein Virenscanner ge-

gen Schadprogramme installiert sein, er

kann unerwünschte Programme recht-

zeitig identifizieren“, so Ates Demir.

Wie beim PC sollte man auch hier nie

identische Passwörter für unterschiedli-

che Dienste einsetzen. Wer sein Gerät

stets mit einer Bildschirmsperre verse-

he, schütze es außerdem vor direktem,

physischem Zugriff.

Mit diesen Maßnahmen können

sich Verbraucher, die beispiels-

weise Onlinebanking betreiben,

gegen Schadprogramme auf ih-

rem Rechner schützen:

Erstens: Dafür sorgen, dass der Rech-

ner immer mit aktueller Firewall und

Antiviren-Software gut geschützt ist.

Zweitens: Werden in Betriebssystemen

oder Anwendungen Sicherheitslücken

entdeckt, schnellstmöglich die erforder

lichen Sicherheitsupdates des Anbieters

vornehmen. Drittens: Misstrauisch sein

und nicht einfach auf angebotene Links

klicken. Viertens: Unterschiedliche und

sichere Passwörter nutzen. Fünftens:

Regelmäßig den Sicherheitszustand des

Rechners überprüfen.

Ausführliche Empfehlungen gibt es

beim Bundesamt für Sicherheit in

der Informationstechnik (BSI) unte

w w w. b s i - f u e r - b u e r g e r. d e .

djd

etrügern keine Chancen lassen

nlinebanking: User können mit einigen Tipps die Sicherheit weiter erhöhen

Mit einigen Maßnahmen können sich Verbraucher, die Onlinebanking nutzen, gegen Schadprogramme auf ihrem Rechner schützen.

Foto: djd