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S. 4

13. Dezember 2018

Nach

richten

Schloss Amerang im Advent

Kinder besuchen Förster

Schlossherr Ortholf von Crailsheim (rechts) mit seinen jungen

Gästen.

Foto: red

Amerang – Eine schöne Adventstradition und eine willkommene Abwechslung im

Klinikalltag: Amerangs Schlossherr Ortholf von Crailsheim begrüßte wieder junge

Patienten der Schön Klinik Vogtareuth für Neuropädiatrie und Neurologische Re-

habilitation.

Tief im Wald um das Schloss Amerang herum schnitten die Kinder mit großer Be-

geisterung trotz ihrer Beeinträchtigungen infolge von Unfällen oder Schlaganfällen

– unter Anleitung des Förster Tristan Scharf – Tannenzweige und durften sogar

einige Tannenbäume fällen!

Die frischen Tannenzweige wurden anschließend in der Klinik gemeinsam mit Mit-

arbeitern der Kinderbetreuung zu Adventsgestecken verarbeitet und gegen eine

kleine Spende zugunsten des Vereins „Silberstreifen e. V.“ an Besucher abgege-

ben.

red

Mini-Renten in Rosenheim

40 Prozent der Beschäftigten der Stadt betroffen

Alten Menschen droht in Rosenheim die Armut.

Foto: NGG

Rosenheim – Rosenheim droht Altersarmut – in einem größeren Ausmaß als bis-

lang angenommen. Das befürchtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststät-

ten (NGG). Rund 16000 Arbeitnehmer in Rosenheim würden – so, wie sie heute

arbeiten – nur eine Rente unterhalb der staatlichen Grundsicherung bekommen.

Und das, wenn sie nach 45 Berufsjahren in den Ruhestand gingen. Das sind 40

Prozent aller Beschäftigten in der Stadt. Die Schwelle für „Alters-Hartz-IV“ liegt in

Rosenheim bei aktuell 803 Euro im Monat. Dabei sind insbesondere die Kosten

fürs Wohnen berücksichtigt. Dies geht aus einer Renten-Analyse des Pestel-Instituts

hervor. Die Wissenschaftler haben für die Gewerkschaft amtliche Statistiken ausge-

wertet. Demnach könnte die Zahl armutsgefährdeter Rentner in Rosenheim noch

steigen – nämlich, wenn die durchschnittliche Rente bis 2030 auf nur noch 43 Pro-

zent des Einkommens abfallen sollte. Dann gäbe es mehr als 18000 Menschen, die

nach 45 Beitragsjahren bei einer Rente unterhalb der Grundsicherung landen.

red

Schutz vor K.o.-Tropfen

Ebersberger verteilt Gratisdeckel auf Partys

Ebersberg – Sie heißen „Spikeys“ und „BSafe-Discs“ und sind künftig als Präventions-

material für öffentliche Feiern im Landkreis Ebersberg erhältlich: Plastikpfropfen,

die in den Flaschenhals gesteckt werden und beschichtete Papierdeckel, die

in der Mitte eine Aussparung für Strohhalme haben, sollen junge Menschen

davor schützen, dass jemand heimlich K.o.-Tropfen in ihr Getränk schüttet. Nach

Auskunft von Martin Ache, Leiter des „Weißen Rings“, eines Hilfevereins für Gewal-

topfer, habe es in diesem Jahr mehrere Zusammenbrüche auf Partys gegeben, bei

denen K.o.-Tropfen nachgewiesen werden konnten. Anstoß für die Ebersberger

Aktion war jedoch die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung einer Freiburger Stu-

dentin Mitte Oktober, bei der Knock-out-Tropfen im Spiel gewesen sein könnten.

Das Schlimme an dem Betäubungsmittel ist nicht nur, dass es in kürzester Zeit

willenlos macht und eine Art Filmriss erzeugt, sondern auch nicht unter das Betäu-

bungsmittelgesetz fällt.

stra

Landkreis investiert in Schulen

5,3 Millionen Euro für Maßnahmen in der Region

Landkreis Rosenheim – Der Ausschuss für Schulen und Sport sowie der Kreisaus

schuss stimmten Maßnahmen an der Wilhelm-Leibl-Realschule in Bad Aibling und

am Luitpold-Gymnasium in Wasserburg im Umfang von 5,3 Millionen Euro zu.

In Bad Aibling wird ein Gebäude ertüchtigt undmodernisiert, das seit der Gründung

der Realschule im Jahr 1967 genutzt wird. Es erhält eine neue Brandmeldeanlage

und eine neue Lautsprecheranlage. Im Gymnasium in Wasserburg wird die Aula

umgebaut und saniert.

red

Abb. zeigt Sonderausstattungen.

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DIE OPEL

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Blau

licht

Überfall war erfunden

13-Jähriger hatte Ausrede für kaputtes Handy gesucht

Frontalzusammenstoß mit Bus

Stephanskirchen – Anfang Dezember ereignete sich ein schwerer Verkehrs-

unfall auf der Salzburger Straße in Stephanskirchen. Eine 65-jährige Dame

kam auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem Linienbus zusam-

men. Der Bus war mit mehreren Fahrgästen besetzt.

Unfallermittlungen vor Ort ergaben, dass die Dame während der Fahrt ein-

geschlafen war. Dies räumte sie auch gegenüber den Polizeibeamten ein. Sie

fuhr mit rund 50 Stundenkilometern auf der Salzburger Straße in Richtung

Rosenheim. Als sie einschlief, kam sie mit ihrem Toyota auf die Gegenfahr-

bahn. Trotz vorbildlichem Verhalten des Busfahrers und einer entsprechen-

den Notbremsung kam es zum Frontalzusammenstoß.

Die 65-jährige Unfallverursacherin, der Busfahrer sowie drei Fahrgäste wur-

den bei demUnfall leicht verletzt und wurden zur ambulanten Erstversorgung

in das Klinikum Rosenheim gebracht. Weitere Businsassen wurden nicht ver-

letzt. Gegen die Unfallverursacherin wurde ein Strafverfahren wegen Stra-

ßenverkehrsgefährdung sowie fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Ihren

Führerschein stellten die Polizisten an Ort und Stelle sicher. Der Linienbus war

erheblich beschädigt. Auch der Toyota war völlig zerstört.

red

Frau war während der Fahrt am Steuer eingeschlafen

Kolbermoor – Wie berichtet, hatte ein 13-jähriger Schüler bei der Polizei an-

gezeigt, am 30. November Opfer eines Überfalles durch zwei Unbekannte

geworden zu sein. Jetzt gestand der Bub im Rahmen einer Vernehmung den

Kripo-Ermittlern, dass er den Überfall erfunden hat.

Zwei unbekannte Jugendliche hätten ihn am 30. November auf dem Heim-

weg von der Schule angegangen, umklammert und nach Wertsachen durch-

sucht, so schilderte der 13-Jährige bei der Polizei in Bad Aibling die Tat. Die

weiteren Untersuchungen übernahm danach das zuständige Fachkommissari-

at der Kriminalpolizei Rosenheim. Weil sich für die Ermittler in der Folge einige

Ungereimtheiten ergeben hatten, wurde der Bub kürzlich dazu erneut ver-

nommen. Dabei räumte er ein, dass er den Überfall erfunden habe, es also

niemals zu einer Straftat gekommen war. Tatsächlich sei ihm bei einem Sturz

das Handy kaputt gegangen und der Überfall sollte als Ausrede dafür bei den

Eltern dienen.

red

In Silo ums Leben gekommen

Landwirt tödlich verunglückt

Irschenberg – Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen kam es Anfang De-

zember zu einem tragischen Unfall. Ein Landwirt (72) konnte aus einem Silo

nur mehr tot geborgen werden.

Weil sie ihren Ehemann vermisste, suchte eine Frau auf einem Hof im Ge-

meindebereich Irschenberg nach dem 72-Jährigen. Sie fand ihn leblos in

einem Futtersilo liegend und alarmierte Angehörige. Ein 30-Jähriger, der in

den Silo stieg, verlor ebenfalls das Bewusstsein. Die Rettungskräfte der umlie-

genden Feuerwehren konnten mit Hilfe ihrer Atemschutzausrüstungen bei-

de Männer bergen. Für den 72-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, ein Notarzt

konnte nur mehr den Tod feststellen. Der 30-Jährige überlebte. Er kam in

ein Krankenhaus, sein Zustand ist stabil. Zwei weitere Angehörige, die sich

unmittelbar am Silo aufgehalten hatten, kamen ebenfalls in das Krankenhaus.

Nach dem Stand der Untersuchungen wird der Unfall in Zusammenhang mit

Gärgasen gesehen, die regelmäßig in Silos entstehen. Klärung soll letztlich die

Obduktion des Toten bringen.

red

Unwissentlich eingenommene K.o.-Tropfen lassen die Partylaune

schnell zum Alptraum werden.

Foto: shutterstock