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15. November 2018 -

info@pressewoche.de

S. 3

Nach

richten

Verdrehter Jagdunfall

Jagdhund schießt auf sein Herrchen

Der scharfe oder zumindest scharf schießende Hund befindet

sich inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Foto: Stock

El Paso – Eine Nachricht fast wie „Mann beißt Hund“: Ein 74-jähriger Freizeitjäger

im amerikanischen Bundesstaat Texas war mit seinem Pickup auf dem Weg nach

Hause. Sein Hund Charlie, ein Rottweiler-Mischling, befand sich auf dem Rücksitz

des Wagens, neben ihm lag die geladene Jagdwaffe seines Herrchens.

Als der Hund mit seiner Pfote in den Abzug geriet, löste er einen Schuss aus. Die

Kugel drang durch die Lehne des Fahrersitzes und landete in der Brust des 74-Jäh-

rigen. Schwerverletzt konnte der noch per Mobiltelefon Hilfe beordern. Den her-

beigeeilten Rettungskräften gelang es, den Mann, der inzwischen viel Blut verloren

hatte, zu reanimieren und in ein Krankenhaus zu bringen, wo eine lebensrettende

Operation durchgeführt werden konnte.

Der „schießwütige“ Hund, der zunächst eine „Haftstrafe“ in einem Tierheim hatte

antreten müssen, konnte inzwischen vom Sohn des Angeschossenen wieder her-

ausgeboxt werden.

red

Etikett gegen Rassismus

Poings Engagement gegen Rassismus

Poing strebt als erste bayerische Gemeinde das Prädikat

„Kommune mit Courage“ an.

Foto: fotolia

Poing – Als erste Kommune Bayerns will die Gemeinde Poing im nördlichen

Landkreis Ebersberg ein Etikett gegen Religionshass, Ausländerfeindlichkeit

und Rassismus einführen - um sich „Kommune mit Courage“ nennen zu

dürfen.Bundesweit gibt es bereits acht Städte und Gemeinden – von Ell-

wangen in Baden-Württemberg über Bitterfeld und Quedlinburg in Sach-

sen-Anhalt, Speyer, Bremen, Hagen und Holzwickede bis nach Unna in

Nordrhein-Westfalen –, die vom Berliner Verein „Aktion Courage“ für ihr

Engagement für Toleranz, Mut, Vielfalt und Offenheit zertifiziert wurden.

Der Poinger Gemeinderat will mit der Bewerbung zur „Kommune mit

Courage“ in Berlin ein deutliches Zeichen gegen Hakenkreuzschmiererei-

en und Auffälligkeiten aus der rechtsextremen Szene setzen, die es in der

Vergangenheit in der 16 000-Einwohner-Gemeinde immer wieder gab.

stra

Antibiotika in der Viehzucht

EU-Parlament verschärft Regeln

Bei Menschen wirksame Antibiotika-Sorten sollen in der Land-

wirtschaft nicht mehr zum Einsatz kommen.

Foto: fotolia

Brüssel – Laut EU-Parlamentsbeschluss dürfen ab 2021 bestimmte, für den Men

schen wichtige Reserveantibiotika nicht mehr in der Viehzucht eingesetzt werden.

Schon seit Jahren weist die Weltgesundheitsorganisation WHO auf die Gefahr

eines „post-antibiotischen Zeitalters“ hin, in dem Menschen wieder an einfachen

Infektionskrankheiten versterben können, weil Antibiotika nicht mehr greifen.

Schätzungsweise sterben weltweit jährlich 700000 Menschen aufgrund einer Anti

biotika-Resistenz. Einer der Hauptgründe für die unerwünschte Widerstandsfähig

keit gegen diese Medikamentengruppe ist der großflächige Einsatz von Antibiotika

in der landwirtschaftlichen Viehzucht, darunter auch von dem für Menschen wert

vollen Reserve-Antibiotikum Colistin.

Die bisherig gängige Praxis, ganze Tiergruppen rein vorbeugend, ohne konkreten

Infektionsfall, mit Antibiotika zu behandeln, soll ebenfalls verboten werden.

red

Menschliche Backzutat

Mädchen verteilt Kekse mit Menschenasche

Plätzchen mit menschlichen Überresten: Science-Fiction-

Freunde fühlen sich an Soylent Green erinnert.

Foto: Leibniz

Davis – Einen absonderlichen und fragwürdigen Streich spielte eine Jugendliche

unlängst einigen Mitschülern an der Da Vinci High School im US-Staat Kalifornien.

Mit dem Hinweis, sie enthielten eine ganz besondere Zutat, hatte sie mindestens

neun Personen selbstgebackene Kekse angeboten.

Als ein Mitschüler Näheres über die geheimnisvolle Zugabe erfahren wollte, rech-

nete er zunächst mit unter den Plätzchen-Teig gemengten Drogen. Unter Lachen

antwortete die Schülerin jedoch, dass es sich dabei um die Asche ihres Großvaters

handle. Einige Mitschüler sollen von den Keksen gegessen haben, ohne sich zuvor

über die besagte Zutat informiert zu haben, andere aber erst im Nachhinein von

einer geheimnisvollen Zutat erfahren haben. Schüler, Eltern und Lehrer zeigen sich

entsetzt. Wie der Schulleiter erklärte, seien aus dem Keksgenuss aber keine ge-

sundheitlich nachteiligen Konsequenzen zu befürchten.

red

Sexuelle Handlungen an Pferd

Sodomist durch Wildkamera überführt

Eine Wildkamera wurde für einen 71-jährigen Tierschänder zu

einer sprichwörtlichen „Fotofalle“.

Foto: VisorTech

Zellingen – In dem unterfränkischen Markt Zellingen hat die Polizei einen Mann

ertappt, der sich wiederholt an einer Stute sexuell vergangen hatte. SchonWochen

zuvor konnte durch eine im Freien vor der Pferdestallung angebrachte Wildkamera

immer wieder eine unbekannte Person observiert werden, die sich nachts Zugang

in den Stall verschafft hatte.

Um Näheres darüber zu erfahren, hatte der Besitzer die Fotofalle unauffällig im

Innenbereich angebracht. Auf dem Gerät konnte festgehalten werden, wie eine

Person mehrfach Unzucht-Handlungen an einer Stute verübte. Beamte der Poli-

zeiinspektion Karlstadt legten sich daraufhin auf die Lauer und konnten schließlich

den nächtlichen Eindringling und Tierschänder festnehmen. Der 71-jährige Mann

aus Würzburg gestand seine Taten. Gegen ihn wird nun wegen Hausfriedensbruch

und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

red

Skeptische EU-Bürger

Vergangenheit rosiger als Gegenwart gesehen

50 Prozent der EU-Bürger, die sich nach früher zurücksehnen,

bezeichnen sich als rechtslastig.

Foto: dpa

Gütersloh – Zwei Drittel der Europäer sehen die Vergangenheit nach einer Umfra

ge positiver als die Gegenwart und neigen bei aktuellen Themen wie Einwanderung

und EU-Mitgliedschaft eher zur Skepsis. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen

Befragung von 10885 EU-Bürgern in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien un

Polen, die die Bertelsmann Stiftung veröffentlichte. Die Umfrage stuft 67 Prozent

der Europäer demnach als Nostalgiker ein, in Deutschland seien es 61 Prozent.

Nostalgie sei auch ein Hinweis auf ein hohes Maß an Verunsicherung in der Gesell

schaft, sagte Isabell Hoffmann, Mitautorin der Studie. Populisten nutzen Verweise

auf die „gute alte Zeit“ mitunter geschickt, um Angst vor der Zukunft zu schüren.

Nostalgiker seien in der Regel deutlich ablehnend zur Einwanderung eingestellt. Bei

der Selbsteinschätzung sehen 53 Prozent der Nostalgiker sich politisch eher rechts

der politischen Mitte.

dpa/red

Antisemitismus-Umfrage

Situation unterschiedlich wahrgenommen

Unmissverständlich judenfeindliche Schmierereien an einer Ber-

liner Gedenkstätte.

Foto: dpa

Frankfurt/Main – Der Hessische Rundfunk (hr) hat die Infratest Dimap Gesellschaft

für Trend- undWahlforschung mbHmit einer Umfrage zur Entwicklung judenfeind-

licher Tendenzen in Deutschland beauftragt. 51 Prozent der in der Bundesrepublik

lebenden Menschen haben darin die Frage, ob sich Antisemitismus in Deutschland

ausbreite, mit Nein beantwortet, 40 Prozent diese Frage eindeutig bejaht.

Ein ganz anderes Ergebnis zeigt sich dabei aus dem Blickwinkel der in Deutschland

lebenden Juden. Insgesamt 78 Prozent sind der Meinung, dass der Antisemitismus

in Deutschland zugenommen habe. Der Hessische Rundfunk bezieht sich dabei

auf den im Vorjahr erstellten Studienbericht für den Expertenrat Antisemitismus. 39

Prozent der in Deutschland lebenden Juden sagten, Judenfeindlichkeit habe in den

letzten fünf Jahren „etwas zugenommen“, weitere 39 Prozent sprechen von einer

starken Zunahme.

red

Nach tödlichem Maibaum-U

nfall

Ermittlungen wurden nun eingestellt

Ein durch Pilzbefall geschwächter Maibaum brach entzwei und

erschlug eine junge Frau.

Foto: dpa

Treuchtlingen – Die Ermittlungen nach einem tödlichen Maibaum-Unfall am 30.

April in der mittelfränkischen Stadt wurden nun eingestellt.

Kurz nach dem Aufstellen war es zum Bruch im oberen Segment des Maibaums

gekommen. Eine 29-jährige Mutter von drei Kindern, die von dem herabstürzen

den vier Meter langen Endstück am Kopf getroffen worden war, verstarb noch am

Unfallort. Ein dreijähriger Junge hatte sich leichte Verletzungen zugezogen. Der ins

gesamt 33 Meter lange Maibaum war daraufhin sichergestellt und von einem Sach

verständigen für Baumpflege und Verkehrssicherheit von Bäumen einer Untersu

chung unterzogen worden. Wie das Gutachten besagt, sei der Stamm im oberen

Bereich innerlich, aber von außen keineswegs ersichtlich, von einem Pilz befallen

und marode gewesen. Aufgrund von Windeinwirkung sei es zum Bruch gekom

men. Der Unfall sei von daher nicht vorsehbar gewesen.

red

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