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15. November 2018 -

info@pressewoche.de

S. 11

leben

stil

Rosenheim – Wenn die Zeit

der beruflichen Orientierung

ansteht, stellen sich jede Men-

ge Fragen: Wohin soll es ge-

hen, welcher Beruf passt zu

den eigenen Fähigkeiten und

Veranlagungen? Was bildet den

Grundstein der beruflichen

Karriere? Dabei sollte man

nicht übersehen: Eine schuli-

sche Berufsausbildung bietet

interessante Möglichkeiten.

Die Schwerpunkte „Fremdspra-

chen“, „BWL“ und „IT“ bilden die

Kernfelder der Ausbildungsberei-

che am IFB in Rosenheim. An den

Berufsfachschulen stehen praxiso-

rientierte, schulische Berufsausbil-

dungen mit engagierten Ausbildern

in zwei Jahren Vollzeit ganz vorne.

Die IFB Berufsfachschulen bieten

sowohl die Vorbereitung, als auch

den Grundstein für einen fundierten

Einstieg ins Berufsleben als Ausbil-

dungsschule: staatliche Abschlüsse

und gefragte Ausbildungsberufe sind

das Markenzeichen am IFB. Nicht

vergessen: Der offizielle Beginn ist

am 10. September 2019!

Die starke Nachfrage im Bereich

„Politik/Industrie/Behörden bieten

den Anreiz für die beiden Berufs-

ausbildungen zum Fremdsprachen-

korrespondent und zum Informati-

kassistent.

Fremdsprachenkorrespondent

Der „staatlich geprüfte Fremdspra-

chenkorrespondent“ auf dem Fach-

gebiet Wirtschaft beinhaltet als erste

Sprache Englisch und als zweite

Sprache Französisch oder Spanisch.

Schwerpunktfächer wie Überset-

zung, Fachübersetzung, Handels-

korrespondenz, Dolmetschen und

vieles mehr stehen auf dem Lehr-

plan.

Es besteht die Möglichkeit, ein zu-

sätzliches Diplom der LCCI (Londo-

ner Industrie- und Handelskammer)

sowie im Bereich Französisch durch

DELF/DALF zu erlangen. Die Zu-

gangsvoraussetzung ist mindestens

die Mittlere Reife oder der Quali

mit Einstufungsprüfung sowie ein

persönliches Bewerbungsgespräch.

Dazu einfach einen Termin verein-

baren!

Informatikassistent

Der „Informatikassistent“ mit wirt-

schaftsmathematischen Fächern be-

inhaltet die Kernfächer Datenbank-

systeme, Anwendungsentwicklung

(C++, C#, Java),

Webentwicklung und Serversysteme

(zum Beispiel Linux ). Dazu kom-

men die kaufmännischen Fächer

wie BWL, Rechnungswesen und

Organisation. Die IFB-Schulen sind

Mitglied in der „comptia-Akademie“

und bieten daher innerhalb dieser

Ausbildung die zusätzliche interna-

tional anerkannten Zertifikationen

„A+“ und „Netzwerk+“ an.

Schon gewusst?

Ebenso einzigartig im Raum Rosen-

heim sind die Angebote zum Nach-

holen von Schulabschlüssen. „Mitt-

lere Reife – extern 2020“ ist zum

Beispiel ein zehnmonatiger Vollzeit-

lehrgang mit Unterricht in allen Prü-

fungsfächern plus Förderunterricht.

Die Zuweisung erfolgt an eine staat

liche Realschule.

Tag der offenen Tür

Am 27. November findet ab 18

Uhr ein Tag der offenen Tür an de

IFB-Schulen zum Thema Berufsaus

bildung statt. Mehr dazu auch auf

Facebook. Beratungstermine sowie

Bewerbungen für Ausbildungsplät

ze 2019 kann man telefonisch un

ter 08031/16277 oder per Mail a

info@ifb-schulen.com

vereinbaren.

Mehr Informationen dazu auch

im Internet unter

w w w. i f b - r o s e n h e i m . d e .

Ausbildungen mit Zukunft

IFB Berufsfachschulen: seit 1982 ein starker Partner für Fremdsprachen, IT und Wirtschaft. Tag der offenen Tür am 27. November

München – Erfolgreich sein will

jeder. Doch wie geht das? Sa-

bine Asgodom, Management-

Trainerin, Autorin und Speake-

rin, verriet kürzlich beim Frau-

en-Forum an der Münchner

FOM, der Hochschule für Be-

rufstätige, fünf Tricks, wie man

eigene Ressourcen nutzt, um

private und berufliche Ziele

zu erreichen. Die

pressewoche

traf sie zum Interview.

Frau Asgodom, wie kommt man auf

die Erfolgsspur?

Man muss sein Leben in Balance

bringen. Das heißt, auszuhalten,

dass wir sind, wie wir sind. Dafür

habe ich ein Modell mit fünf einfa-

chen Impulsen entwickelt.

Welche Impulse sind das?

Der erste Schlüssel zum Erfolg ist

die Selbstliebe. Damit meine ich

keinen brutalen Egoismus, son-

dern einfach mit sich selbst zufrie-

den zu sein. Stolz zu sein, über

das, was man erreicht hat. Denn

unser Selbstbild entscheidet über

unseren Erfolg. In der Berufswelt

fällt auf, dass Frauen diesbezüglich

viel kritischer mit sich umgehen als

Männer. Deshalb schadet es nicht,

das weibliche Selbstbild ein bis-

schen aufzumöbeln.

Wie machen Sie das?

Mit einer witzigen Übung, die ich

schon mit mehr als 2000 Men-

schen gemacht habe: Jeder soll sich

eine prominente Persönlichkeit

suchen und fünf Eigenschaften no-

tieren, die er an diesem Menschen

gut findet. Dann hole ich ein paar

Zuhörer auf die Bühne und sie stel-

len „ihre“ Persönlichkeit samt tollen

Eigenschaften vor. Das Ergebnis ist

immer das gleiche: Die gewähl-

te Person hat sehr viel mit einem

selbst zu tun. Und das ist für die

meisten total überraschend. Denn

plötzlich entdecken sie ganz andere

Dinge an sich.

Hat das etwas mit eigenen Stärken

zu tun?

Ja, das ist der zweite, wichtige Im-

puls: Ich muss wissen, was ich gut

kann. Und natürlich auch darüber

reden. Frauen fällt

das oft nicht leicht,

sie prahlen ungern

vor Kollegen und

machen sich lieber

klein mit Sätze wie

„das war Zufall,

ich habe Glück

gehabt oder das

kann jeder“. Der-

weilen geht es nur

darum zu sagen, was man gut kann,

denn das sieht man niemanden an

der Nase an.

Was braucht man noch, um erfolgreich

zu sein?

Gelassenheit, Freude und Dankbar-

keit. Für positive Gefühle ist jeder

selbst verantwortlich. Und wir brau-

chen gute Gefühle, um denken und

kreativ sein zu können. Denn Stress

macht dumm. Wenn wir andere

beispielsweise eine Freude machen,

dann halten die positiven Gefühle

noch länger an, als wenn wir uns

selbst eine Freude machen.

Gehört Risiko auch dazu?

Unbedingt! Mut und Risiko. Denn

Mut ist das Verbindungsstück zwi

schen Wollen und Handeln. Oft

fehlt uns der Mut,

wir selbst zu sein und

an unsere Wünsch

und Träume zu glau

ben. Doch es gibt

keine Traumpolizei!

Wir dürfen uns alles

wünschen. Eine Por

tion Risiko schwingt

jedoch immer mit.

Dazu gehört auch da

Risiko zu scheitern. Das ist übrigens

eines der großen Hindernisse für

Frauen, die sich selbstständig ma

chen wollen. Ich selbst hatte früher

auch große Angst vor diesem Schritt,

doch der Satz einer Freundin half

mir: „Bei mir bekommst Du immer

einen Teller Suppe“ sagte sie scherz

haft und mir war spontan klar, dass

ich nie in der Gosse landen werde.

So riskierte ich, glücklich zu werden.

stra

Fünf Tipps für den persönlichen Erfolg

Deutschlands bekanntesteManagement-Trainerin zeigt, wie jeder seineZieleerreichenkann–mit eigenenRessourcen

Sabine Asgodom im

pressewoche

-Interview

Sabine Asgodom betreibt in München die „Inspiration Company“ und begeistert mit humorvollen

Vorträgen

Foto: FOM/Thilo Bartsch

Florence Bladier, die IFB-Schulleiterin.

„Ich muss wissen, was

ich gut kann und

darüber reden!“