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S. 6

02. November 2018

-

info@pressewoche.de

wirtschaft

NEWS

Neue Arbeitswelten entdecken

München – Unter dem Motto „Arbeitswelten – Ideen für eine bessere

Zukunft“ stehen mehr als 300 Experten bereit für den Dialog zwischen

Wissenschaft und Bürgern. 28 Vorträge und vier Themenabende, über

20 Marktstände der Wissenschaft, viele Workshops und ein attraktives

Kinderprogramm erwarten die Gäste in der Alten Kongresshalle auf der

Theresienhöhe. Im gegenüberliegenden Verkehrszentrumdes Deutschen

Museums finden weitere Veranstaltungen statt. Spezielle Workshops und

Führungen wenden sich an Schüler und Lehrkräfte. An den Marktständen

in der Alten Kongresshalle stehen Experten bereit, um mit den Besu-

chern über eine große Vielfalt von Themen in den Dialog zu treten. Am

Wochenende können Kinder ab acht Jahren im Kinder-Kunst-Labor in

der Alten Kongresshalle in offenen Labors und Werkstätten anhand ver-

schiedener Berufsbilder erforschen, wie sich Arbeit verändert. Zentraler

Veranstaltungsort ist die Alte Kongresshalle und das gegenüberliegende

Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Theresienhöhe. Der

Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

red

18. Münchner Wissenschaftstage von 10. bis 13. November

Ein buntes Programm wartet auf die Gäste der Münchner

Wissenschaftstage.

Citymanager zu Gast in Rosenheim

Rosenheim – Kürzlich fand in Rosenheim die Fachtagung des Zusam-

menschlusses bayerischer Stadtmarketingfachleute statt, die aus al-

len Himmelsrichtungen nach Rosenheim anreisten. Wie vielfältig sich

das Berufsbild gestaltet, zeigte sich in der angeregten Diskussion am

Vormittag mit Oberbürgermeister Gabriele Bauer. Ob Weihnachtsbe-

leuchtung, Stadtfest oder Gewerbeflächengestaltung: jede Stadt legt

unterschiedliche Schwerpunkte in die Ausgestaltung dieses Amtes. Klar

wurde im Erfahrungsaustausch jedoch auch, dass die Aufgabenfelder

immer weiter gefächert sind. War früher die Veranstaltungsorganisati-

on das Hauptaugenmerk, geht man heute verstärkt in die Vermarktung

des Standortes und widmet sich immer neuen Kanälen. Ob Messenger

oder Influencerdienste die richtigen Wege sind, wurde ebenfalls disku-

tiert, wie auch das Dauerthema Verkaufsoffene Sonntage. Hier fordert

der Verein vier rechtssichere Sonntage ohne Anlassbindung. „Das Amt

ist wichtiger denn je“ so Oberbürgermeisterin Bauer in ihrem Plädoyer

für den Berufsstand

red

Fachtagung der bayerischen Stadtmarketingfachleute

Die Citymanager bei ihrem Besuch in Rosenheim.

Foto: City-Management Rosenheim

59. Münchner Bücherschau

München –Die 59. Münchner Bücherschau präsentiert vom15. November

bis zum 2. Dezember, täglich von 8 bis 23 Uhr, begleitend zur großen Buch-

ausstellung im Gasteig mit über 20 000 Neuerscheinungen sowie Best- und

Longsellern aus rund 300 Verlagen, ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm

mit großen Namen und interessanten Themen. Auch für Kids von drei bis

13 Jahren wird, ergänzend zur Kinder- und Jugendbuchausstellung, aller-

hand geboten. Timo Parvela, Kirsten Boie, Jonathan Stroud und Margit Auer

stellen ihre neuen Bücher vor. Max von Thun kommt mit einer Bilderbuch-

lesung und tollen Songs. Von Jugendlichen für Jugendliche gibt es erstmals

das „Literarische Jugendquartett“: Und wer selber aktiv werden mag, der

kann im Aktionsraum von Kultur & Spielraum mit Buchstaben, Zeichen und

Schriften experimentieren. Flankiert werden die große Buchausstellung und

die zahlreichen Veranstaltungen von Sonderausstellungen wie „Augen ZU?

Augen AUF! Die Nacht im Bilderbuch“ mit Schmökerecke und Vorlesestun-

den mit den allerschönsten (Gute-) Nachtgeschichten. Der Eintritt in die

Ausstellung ist frei.

red

Rund 300 Verlage stellen aus

Junge und jung gebliebene Bücherfreunde können sich einen

Überblick über mehr als 20 000 Neuerscheinungen verschaf-

fen.

Foto: Kerstin Dahnert

Berlin – Die verschärften Vor-

gaben zum Klimaschutz für die

Autoindustrie sind nach Ein-

schätzung der IG Metall unrea-

listisch. „Dieses Ziel ist nicht

ausgereift“, sagte Gewerk-

schaftschef Jörg Hofmann dem

Tagesspiegel.

Natürlich seien 35 Prozent weniger

Ausstoß des Treibhausgases CO2

für das Klima besser als 30 Prozent

weniger. „Ich kann mir bei den Zeit-

räumen für Planungsverfahren in

Deutschland, etwa für notwendige

Investitionen in Verteilnetze, nicht

vorstellen, wie das erreicht werden

soll.“

Die EU-Staaten hatten sich zuletzt

darauf verständigt, dass Neuwagen

im Jahr 2030 im Schnitt 35 Prozent

weniger Kohlendioxid (CO2) aus-

stoßen sollen als 2020. Bis 2025

sollen mindestens 15 Prozent er-

reicht sein. Das Europaparlament

will sogar eine Senkung um 40 Pro-

zent bis 2030. Beide Seiten verhan-

deln derzeit einen Kompromiss.

Für die Autoindustrie ist vor allem

von Bedeutung, wie schnell sie die

Produktion auf Elektroautos und

andere alternative Antriebe um-

stellen muss. Je strenger die CO2-

Vorgaben, desto schneller müssen

Hersteller den Anteil solcher Fahr-

zeuge steigern. Hofmann sagte dem

Tagesspiegel, im Moment würden

die Batteriepreise „nach oben knal-

len“. Eine verlässliche Rohstoffver-

sorgung für Batteriezellen sei noch

immer eine ungelöste Frage. „Und

was ist mit dem Strom-Mix und den

Strompreisen? Wir werden in den

2020er Jahren noch viel Kohlestrom

brauchen. Im Moment ist Elektro

mobilität deutlich CO2-intensiver

als der Verbrennungsmotor“, sagte

Hofmann. Das werde sich zumin

dest bis 2025 auch nicht wesentlic

ändern. „Statt Wünsch-dir-Was ist

die Politik gefordert, hier seriös zu

spielen. Schließlich sind hunderttau

sende Arbeitsplätze vom Struktur

bruch betroffen.“

dpa

Umweltschutz ist kein Wunschkonzert

IG Metall hält schärfere Klimaschutzregeln für unrealistisch

35 Prozent weniger Kohlendioxid-Ausstoß – für die Einzelgewerkschaft eine überzogene Zielsetzung.

Foto: dpa

„Im Moment ist

Elektromobilität

deutlich

CO2-intensiver“