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02. November 2018 -

info@pressewoche.de

S. 3

Nach

richten

Umweltfreundliches Gerät

Erste Forstmaschine, die Salatöl tankt

Mit Rapsöl betriebene neue Harvester stehen herkömmlichen

Holzerntevollmaschinen in nichts nach.

Foto: fotolia

Im Ebersberger Forst ist seit kurzem ein Harvester im Einsatz, der deutschlandweit

einmalig ist: Die Waldmaschine, die Bäume fällen, entasten und in Teile zerschnei-

den kann, wird nur mit Treibstoff aus Rapsöl betankt. Die vier Meter hohe Maschi-

ne ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes vom Technologie- und Förderzen-

trum Straubing, das vom bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert wird. Mit

dem umweltfreundlichen Gerät, das die gleiche Produktivität wie ein mit Diesel

betriebener Harvester aufweist, sollen große Mengen von Treibhausgasemissionen

vermieden werden. Waldarbeiter können mit dem Harvester schneller, effektiver

und sicherer arbeiten als mit der Motorsäge. Nach der Testphase sollen dann auch

andere Forstmaschinen mit Rapsöl betrieben werden. „Eine moderne Holzernte-

maschine kann selbst unter den harten Einsatzbedingungen imWald erfolgreich mit

umweltfreundlichem Rapsölkraftstoff betrieben werden“, sagt Wirtschaftsminister

Franz Josef Pschierer.

stra

Kalorische Nahrungs-Spenden

Thailändische Mönche werden immer dicker

Die Volkskrankheiten Fettsucht und Übergewicht grassieren un-

ter den thailändischen Bettelmönchen.

Foto: dpa

Bangkok – Von den etwa 250 000 thailändischen Mönchen ist nach amtlichen Zah-

len fast die Hälfte zu dick. Immer mehr leiden unter Gesundheitsproblemen. Vor

zehn Jahren waren 17,5 Prozent krank, 2016 waren es schon 28,5 Prozent, sagt

Amporn Bejapolpitak, Vize-Abteilungsleiterin im thailändischen Gesundheitsmini-

sterium. „Der Hauptgrund ist wirklich das Essen“, sagt Amporn. „Bei uns in Thailand

steckt im Essen viel Kokosnussmilch, viel Schweinefleisch und viel Hähnchenfleisch.

All das ist voll von gesättigten Fettsäuren.“ Solche Fettsäuren verlangsamen den

Stoffwechsel und machen dick. Die Ordensmänner dürfen sich nicht aussuchen,

was sie essen. Sie haben das, was sie bekommen. Das ist zwar schon seit mehr als

2500 Jahren so. Jedoch hat sich das Essen verändert, auch in Thailand: Heutzutage

ist es fettiger, vieles ist extrem zuckerhaltig und macht kaum satt. Den meisten

Spendern ist das Gesundheitsrisiko gar nicht bewusst.

dpa/red

Unerlaubte Brust-OPs

Drei Jahre Haft für Schönheitschirurg

Die Justiz hat sich einen Schönheitschirurgen wegen unerlaubter

Brustoperationen zur Brust genommen.

Foto: dpa

München – Ein Münchener Schönheitschirurg muss wegen gefährlicher Körper

verletzung ins Gefängnis, weil er ohne Erlaubnis des Gesundheitsamts operierte.

Das Amtsgericht verurteilte ihn zu drei Jahren Haft und einem dreijährigen Be

rufsverbot. Der Mann führte nach Auffassung des Gerichts Operationen – vor al

lem Brustvergrößerungen – durch, obwohl das Gesundheitsamt ihm das wege

fehlender Hygiene- und Sicherheitsstandards verboten und ihm schließlich sogar

die Approbation entzogen hatte. Der Mediziner habe „munter weiteroperiert“

und seine Patienten auch nicht genügend aufgeklärt - zum Beispiel darüber, dass

er keine Haftpflichtversicherung hatte. Die Verteidigung hatte Freispruch beantragt

– oder alternativ höchstens eine Bewährungsstrafe. Der Verurteilte, der sich nach

eigenen Angaben als Opfer einer Verschwörung sieht, hatte schon vor dem Urtei

angekündigt, Rechtsmittel einzulegen und notfalls „bis zum Europäischen Gerichts

hof“ zu gehen.

dpa/red

Der Digitalisierung zum Trotz

Beschäftigung in Bayern wird wachsen

Berechnungen zufolge wird die Beschäftigung in Bayern trotz

Digitalisierung weiterhin zunehmen.

Foto: fotolia

München – Das ifo-Institut für Wirtschaftsforschung erwartet trotz Digitalisierung

auch in den nächsten Jahren einen Zuwachs bei den Arbeitsplätzen in Bayern. Die

Beschäftigung im Freistaat dürfte bis 2030 zwischen zwei und 14 Prozent wachsen.

Für ganz Deutschland könnte die Beschäftigung dagegen schrumpfen oder bis zu

sechs Prozent wachsen, teilten die Münchner Wirtschaftsforscher am Montag mit.

Den größten Zuwachs erwarten sie in Management-, Ingenieur- und IT-Berufen

sowie in der Pflege. Weniger Arbeitsplätze werde es in der Finanzwirtschaft und in

der Bauwirtschaft geben. Neben Berufen mit hoher Qualifikation dürften auch für

einfache, gering bezahlte Servicejobs überdurchschnittlich viele Stellen entstehen.

IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen sagte, Bayern werde „allem Anschein

nach besonders von der Digitalisierung profitieren, sofern die Unternehmen die

dafür notwendigen Fachkräfte finden“.

dpa/red

Urne versus Sarg

Steigende Nachfrage an Feuerbestattungen

Seit 2010 steigt der jährliche Anteil der Feuerbestattungen kon-

tinuierlich um ein bis zwei Prozent.

Foto: dpa

Essen – Wegen hoher Nachfrage nach Feuerbestattungen ist die Zahl der Krema-

torien in Deutschland gestiegen. Seit 2010 eröffneten etwa 20 solcher Anlagen,

und die Gesamtzahl stieg auf etwa 150, wie der Bundesverband Deutscher Be-

statter mitteilte. Ein Grund für die hohe Nachfrage: Eine Feuerbestattung ist relativ

günstig - die Preisspanne liegt in der Regel bei 300 bis 600 Euro. Zum Vergleich:

Erdbestattungen mit Sarg kosten üblicherweise mindestens 2000 Euro. Allerdings

kann es laut Verband enorme Preisunterschiede geben bei den Beisetzungen durch

unterschiedliche Kosten für Sarg oder Urne sowie bundesweit sehr unterschiedli-

chen Friedhofsgebühren. Rund 4000 vorwiegend mittelständische Bestattungsun-

ternehmen haben im vergangenen Jahr in Deutschland nach Angaben des Bundes-

verbands einen weitgehend unveränderten Umsatz von knapp 2 Milliarden Euro

erwirtschaftet.

dpa/red

Päckchen-Lawine

Paketzusteller rechnen mit Rekordgeschäft

Jeder hat sein Päckchen zu tragen, die Zusteller von Paketsen-

dungen gleich mehrere.

Foto: dpa

Bonn/Hamburg – Die deutschen Paketzusteller bereiten sich angesichts des wach

senden Onlinehandels darauf vor, in den Wochen vor Weihnachten so viele Pakete

zuzustellen wie noch nie. Allein der Marktführer Deutsche Post DHL rechnet „mit

Rekordmengen von über 11 Millionen Paketsendungen pro Tag“, wie ein Unter

nehmenssprecher am Montag auf Anfrage mitteilte. Die Konkurrenten Hermes

und DPD erwarten an den Spitzentagen jeweils noch einmal mehr als 2 Millione

Pakete. „Das Weihnachtsgeschäft stellt die Paketbranche vor immer größere Her

ausforderungen“, sagte der Deutschland-Chef von Hermes Olaf Schabirosky. Allein

die Post hat rund 10 000 Aushilfskräfte eingestellt. Außerdem sind mehr als 12 000

zusätzliche Lieferfahrzeuge für die Post im Einsatz. Hermes setzt landesweit bis zu

6300 zusätzliche Arbeitskräfte und rund 4000 zusätzliche Fahrzeuge ein.

dpa/red

Tod durch Luftverschmutzung

Besonders Kinder sind gefährdet

Weit mehr als eine halbe Million Kinder versterben jährlich we-

gen schadstoffbelasteter Atemluft.

Foto: dpa

Genf – Luftverschmutzung tötet einer Studie zufolge weltweit sieben Millionen

Menschen pro Jahr. Rund 600 000 von ihnen sind Kinder unter 15 Jahren, wie die

WHO inGenf berichtete. Betroffen seien vor allemMenschen in ärmeren Ländern.

Aber auch in Europa werden Grenzwerte überschritten und es sterben Menschen

wegen der Luftschadstoffe vorzeitig, wie die Europäische Umweltagentur in Ko-

penhagen berichtete. „Luftverschmutzung ist eine globale Gesundheitskrise“, warnt

die WHO, die sich auf Zahlen aus dem Jahr 2016 bezieht. Im Durchschnitt atmen

weltweit 93 Prozent der Kinder demnach Luft ein, die ein Risiko für ihre Gesund-

heit und ihre Entwicklung ist. Die WHO schätzt, dass giftige Partikel wie Sulfat, Ni-

trat und Ruß für ein Viertel aller Todesfälle durch Herzkrankheiten und Hirnschlag

verantwortlich sind sowie für 43 Prozent aller chronisch organverengenden Lun-

generkrankungen und 29 Prozent der Lungenkrebsfälle.

dpa/red

Offene Stellen

Weiterhin hohe Arbeitskräftenachfrage

Arbeitskräfte in den Bereichen Informations- und Kommunika-

tionstechnik sind weiterhin sehr gefragt.

Foto: dpa

Nürnberg – In deutschen Betrieben ist die Zahl der offenen Stellen weiterhin so

hoch wie selten zuvor. ImOktober habe sich die Nachfrage nach Arbeitskräften auf

einem sehr hohen Niveau eingependelt, berichtete die Bundesagentur für Arbeit

(BA) in Nürnberg. Hauptgrund für die hohe Arbeitskräftenachfrage ist laut BA die

gute Konjunktur. Vermehrte Jobwechsel erhöhten die Zahl neu zu besetzender

Stellen zusätzlich. Der Stellenindex gab im Vergleich zum September zwar leicht

nach – um vier Punkte auf 252 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ver

zeichnete die Agentur jedoch sechs Punkte Anstieg. Im Dezember 2017 war der

Index erstmals über die 250-Punkte-Rekordmarke geklettert und hatte seither stets

über diesem Wert gelegen. Besonders stark zugenommen habe die Nachfrage

nach Arbeitskräften bei Unternehmen der Informations- und Kommunikations

technik sowie im Handel.

dpa/red

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