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S. 6

06. September 2018 -

info@pressewoche.de

wirtschaft

NEWS

Neue Ausbildungsleitung

Bad Aibling – Sylvia Helwig-Hollinger ist neue Ausbildungsleiterin bei

der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling. Sie übernimmt die Aufgabe

von Viktoria Funk, die ein Kind erwartet. Die neue Ausbildungsleite-

rin hat selbst von 2001 bis 2003 ihre Ausbildung bei der damaligen

Sparkasse Bad Aibling absolviert. Anschließend sammelte sie einige

Jahre Erfahrung im Service und der Beratung, bevor sie sich zur Dipl.-

Betriebswirtin (FH) mit Schwerpunkt Personalwirtschaft weiterbildete

und die Ausbildungseignungsprüfung der IHK absolvierte. Seit 2014

ist Sylvia Helwig-Hollinger in der Personalbetreuung der Sparkasse

Rosenheim-Bad Aibling tätig und rundete zuletzt ihre Qualifikation mit

der Schulungs-Reihe „Fachreferent Arbeitsrecht“ ab. Zu den Aufga-

ben der Ausbildungsleiterin zählen neben der Auswahl und Betreuung

der Auszubildenden auch die Planung von Trainings und Schulungen.

Derzeit werden vierzig Personen bei der Sparkasse Rosenheim-Bad

Aibling ausgebildet.

red

Sparkasse Rosenheim Bad-Aibling

Die neue Ausbildungsleitung Sylvia Helwig-Hollinger (vorne

links) mit Alfons Maierthaler und Viktoria Funk.

MEGGLE erfüllt Kinderträume

Fleißig wurde vom MEGGLE-Umweltteam für den guten Zweck

gesammelt, jetzt wurde der Spendenerlös an den Wasserburger

Wunschbaum e.V. übergeben. Der Verein finanziert sich ausschließlich

durch Spenden von Privatleuten, Unternehmen und Vereinen. Der

Vorstand nahm den Scheck stellvertretend entgegen und freute sich

über 2.000 Euro. „Wir sind sehr froh, dass wir mit dem Wasserburger

Wunschbaum e.V. wieder eine gemeinnützige Einrichtung mit regio-

nalem Bezug unterstützen können. Hier kommt die Spende direkt bei

denen an, die auch wirklich Hilfe benötigen“, so Thomas Ranft, der

Hauptorganisator des Umwelt- und Gesundheitstages. Peter Fichter

zeigte sich sichtlich erfreut über die Spende: „Das ist für uns natürlich

etwas Besonderes, dass uns die Firma MEGGLE mit einer solchen

Summe unterstützt. In Namen aller Eltern und auch der Kinder be-

danke ich mich sehr herzlich bei allen Mitarbeitern.“

red

2000 Euro für Wasserburger Wunschbaum e.V

Von links: Lukas Knauer, Thomas Ranft, Peter Fichter, Lau-

ra Meilinger, Harald Rüegg und Murat Serbeci.

10 Jahre „Nummer gegen Kummer“

Seit nunmehr 10 Jahren kümmert sich die Helpline der „Nummer

gegen Kummer“ um die Internet-Sorgen von Kindern und Jugendli-

chen, von Sexting über Cybermobbing bis hin zur Abzocke. Seit dem

12. August, an dem der Internationale Tag der Jugend begangen wur-

de, ist der Verein nun auch auf Instagram vertreten, um die Bekannt-

heit des Angebots für die junge Nutzergruppe zu erhöhen. Auch der

Kinderschutzbund Rosenheim ist mit seinen Angeboten Kinder- und

Jugendtelefon,

Em@ilberatung

für Kinder und Jugendliche sowie dem

Elterntelefon im Rahmen der Helpline aktiv. Für diese Beratungsan-

gebote in Rosenheim und Wasserburg sucht der Kinderschutzbund

Rosenheim neue Beraterinnen und Berater und bietet ab Frühjahr

2019 eine Ausbildung für diese ehrenamtliche Tätigkeit an. Informa-

tionen hierzu gibt es unter der Nummer 1070/3711773 oder unter

d.folger-roehle@kinderschutzbund-rosenheim.de

.

red

Junge-Leute-Helpline nun auch auf Instagramm

Für die Sorgen von Kindern und Jugendlichen haben die Bera-

ter von „Nummer gegen Kummer“ immer ein offenes Ohr.

Pflege-Roboter der Zukunft

Staatlich gefördertes Verbundprojekt mit Beteiligung der Pflegewissenschaft der Hochschule

Rosenheim

Teilnehmer der Kickoff-Veranstaltung (von links): R. Servaty, D. Balfanz, M. Müller, D. Koert, T. Goll, J. Vorn-

damme, J. Krause, D. Wahrmann Lockhart, S. Trick, C. Jaehne, Z. Qu und E. Jahn.

Rosenheim – Mitte Juli

nahm das KoBo34-Kon-

sortium mit einer zweitä-

gigen Kick-off-Veranstal-

tung am Campus Mühldorf

der Hochschule Rosen-

heim seine Arbeit auf. Das

Projekt KoBo34 wird von

der Hochschule Rosen-

heim gemeinsam mit der

Münchener Robotik-Firma

FRANKA EMIKA , Spezia-

listen im Bereich Maschi-

nelles Lernen des Center

for Cognitive Sciences der

TU Darmstadt und Ro-

botikspezialisten der TU

München durchgeführt.

Die Hochschule Rosenheim

verantwortet in dem Projekt

zur Assistenzrobotik für ältere

Menschen unter der Leitung

des Pflegewissenschaftlers Prof.

Martin Müller die Evaluation

und Nutzereinbindung.

Das geplante Einsatzgebiet

dieses Vorhabens ist die Ge-

riatronik, also der Einsatz von

Technologie für Menschen im

höheren Lebensalter. Im Vor-

dergrund bei diesem Projekt

steht die Unterstützung durch

Roboter bei einem selbstän-

digen und selbstbestimmten

Leben. Ziel des Projekts ist es,

Fähigkeiten und Fertigkeiten für

einen kooperativen humanoi-

den Assistenzroboter zu entwi-

ckeln, der ältere Menschen im

Alltag unterstützt und dadurch

Pflegebedürftigkeit so lange wie

möglich vermeidet.

In der dreijährigen Projektarbeit

soll der humanoide zweiarmige

Roboter KoBo mit der Fähigkeit

zur intuitiven Interaktion mit

dem Menschen ausgestattet

werden. Die Grundlage bildet

dabei eine Zweiarmregelung,

die unbeabsichtigte Kontakte

sofort erkennt und sicher da-

rauf reagiert.

Der Fokus der Forschungsar-

beit liegt auf der physischen In-

teraktion zwischen Mensch und

Roboter und dem Erlernen von

Fertigkeiten durch diesen Kom

munikationskanal, beispielswei

se durch das Führen oder Vor

machen. Ein intelligentes und fü

den Nutzer nachvollziehbares

Handeln des Roboters soll die

Akzeptanz bei den Anwender

stärken und dazu führen, dass

humanoide Roboter als nütz

liche Werkzeuge Einzug in de

Alltag älterer Menschen halten

können.

red

Assistenzroboter sollen dazu beitragen, dass die Senioren so lange wie möglich fit bleiben.