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S. 4

06. September 2018 -

info@pressewoche.de

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licht

Exhibitionist onaniert vor Kindern

Siegsdorf – Ein psychisch auffälliger 51-Jähriger trat vor dem Schwimmbad

in Siegsdorf als Exhibitionist auf und onanierte vor vorbeigehenden Kindern.

Beamte der Polizei Traunstein konnten den Tatverdächtigen festnehmen.

Die Kripo übernahm die Ermittlungen. Der Tatverdächtige befand sich zum

Zeitpunkt der Tat sitzend im Bereich des Fahrradabstellplatzes vor dem

Schwimmbad. Der psychisch auffällige Mann war lediglich mit einem T-Shirt

bekleidet und manipulierte offensichtlich an seinem Glied, als mehrere Kinder

an ihm vorbeigingen. Die darüber in Kenntnis gesetzte Streifenbesatzung der

Polizeiinspektion Traunstein konnte den mutmaßlichen Täter noch an gleicher

Stelle antreffen und festnehmen. Der Tatverdächtige wurde in Absprache mit

dem Landratsamt Traunstein in einem Fachklinikum untergebracht. Die Krimi-

nalpolizei Traunstein übernahm die Untersuchungen in dem Fall und ermittelt

wegen „Sexuellen Missbrauchs von Kindern“. Weil der Gesetzgeber Kinder

(unter 14 Jahre) unter besonderen Schutz stellt, kommt in solchen Fällen die-

ser Straftatbestand in Betracht.

red

Ermittlung wegen sexuellen Kindesmissbrauchs

Gefahrenquelle Restalkohol

Rosenheim – Beamten der Polizeiinspektion Rosenheim fiel ihm Rahmen ihrer

Streifentätigkeit an einem späten Sonntagabend Ende August ein blauer Subaru

auf, welcher direkt vor einer Bushaltestelle in der Kaiserstraße parkte. Im Inneren

schlief der Fahrer so fest, dass ihn die Beamten kaum wach bekamen. Zugleich

konnte auch der Grund für den tiefen Schlaf festgestellt werden. Der 29-Jährige

Fahrer war stark betrunken und gab auch an, nach einem genüsslichen Herbst-

festbesuch reichlich Bier getrunken zu haben. Ein durchgeführter Alkoholtest

zeigte einenWert von über zwei Promille. Glücklicherweise fuhr der Marquart-

steiner nicht mit seinem Fahrzeug. Doch die Beamten klärten den Fahrer über

mögliche Konsequenzen, auch im Hinblick auf den sogenannten Restalkohol

am nächsten Morgen, auf. Der sichtlich geschockte Fahrer bedankte sich darauf-

hin, übergab den Beamten seine Autoschlüssel und nächtigte in einem Hotel.

In diesem Zuge warnt die Polizei erneut, den sogenannten Restalkohol nicht zu

unterschätzen. Auch in den frühen Morgenstunden ist die Polizei präsent und

führt Kontrollen durch.

red

Alkoholisierter nächtigt im Fahrzeug

20-Jähriger meldet Unfallschaden …

Bruckmühl – In der Nacht auf Samstag, den 25.August, meldete ein Zeu-

ge eine schwer verletzte Person auf der Dorfstraße im Ortsteil Högling, die

nicht ansprechbar auf der Straße liegt. Der junge Mann war offensichtlich kurz

vorher von einem Pkw erfasst und einige Meter mitgeschleift worden. An-

schließend flüchtete der unbekannte Fahrzeugführer mit seinem Pkw vom

Unfallort. Am darauffolgenden Vormittag meldete sich ein 20-jähriger Mann

aus dem Landkreis München bei der Kriminalpolizei Rosenheim wegen eines

unerklärlichen Unfallschadens an seinem PKW. Aufgrund der bislang gewon-

nenen Erkenntnisse bestand der dringende Verdacht, dass es sich bei dem 20-

Jährigen um den flüchtigen Unfallfahrer handelte. Im Rahmen der polizeilichen

Vernehmung räumte dieser bald ein, der Fahrer des Unfallwagens gewesen

zu sein, worauf er auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter

wegen Verdachts des versuchten Totschlags durch Unterlassen vorgeführt

wurde. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Sachverhalts

geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Rosenheim un-

ter der Telefonnummer 08031/200-0 zu melden.

red

… und wird als Unfallflüchtiger entlarvt

Großer Fan-Empfang

Starbulls besuchen Wendelstein Werkstätten

Vorne von links: D. Malguth, M. Werzinger, P. Babel, J. Rösch, S.

Hackl, A. Saurer, O. Zindler, A. Werzinger.

Die Beschäftigten der WendelsteinWerkstätten konnten sich gleich doppelt freuen.

Sie erlebten ihre Lieblingsspieler nicht nur live und hautnah, sondern erhielten von

der Rosenheimer Unterstützungskasse gleich noch einen Scheck über 1000 Euro.

Im Gesamtpaket dieser Überraschung waren außerdem T-Shirts für alle Fans ent-

halten und eine Einladung mit Verpflegung zu einem Spiel im Rosenheimer Stadion.

ImGegenzug lud die Küche zu einem Frühstück ein, während die Fans sich auf dem

Vorplatz im „Streethockey“ üben konnten. Als Marc Werzinger, Marketingleiter der

RobAV mbH, die Spielfreude der Beschäftigten sah, entschied er spontan auch

noch einen Satz Hockeyschläger, Tore und Softbälle zu spendieren. „Wir fördern

regionale Organisationen und dabei darf die soziale Verantwortung und das Enga-

gement dafür nicht fehlen“, erklärt er.

red

Busverkehr Ebersberg

Neue Buswartehäuschen im Außenbereich

Neue Konstruktionen aus Stahl und Glas sollen das Warten auf

den Bus attraktiver machen.

Ebersberg – Nachdem in den letzten Jahren einige der Buswartehäuschen in der

Innenstadt erneuert worden sind, gibt es in diesem Jahr drei neue Wartestationen

im Außenbereich, nämlich an der Anzinger Siedlung, an der Zufahrt nach Egglburg

und in Gmaind. „Zu den Gesamtkosten in Höhe von rund 40 000 Euro gibt

der Freistaat fast die Hälfte dazu“ berichtet Bürgermeister Walter Brilmayer. „Die

neuen Modelle verbessern aufgrund ihrer hellen und durchsichtigen Konstruktion

nicht nur die Optik, sondern sind auch für die Nutzer viel attraktiver.“ Die vorhan

denen Schutzhäuschen werden Ende August oder Anfang September abgerissen

und durch neue aus Stahl und Glas bestehende Modelle ersetzt. Die Neubauten

sind bestellt und werden möglichst schnell nach Abriss aufgebaut werden. Für die

kurze Zeit ohne Überdachung an der Bushaltestelle bittet die Stadt um Verständnis,

ebenso für die Beeinträchtigung während der Bauarbeiten.

red

Krisen nach der Geburt

Ausstellung des Gesundheitsamts Mühldorf

Getrübtes Mutterglück: mehr als zehn Prozent der Wöchne-

rinnen leidet an Depressionen.

Foto: fotolia

Mühldorf – Mit der Ausstellung „Gefühlswellen“ vom Netzwerk „Krise nach der

Geburt“ aus Bamberg (ausgezeichnet mit dem Bayerischen Präventionspreis

2013) klärt die Schwangerschaftsberatungsstelle am Gesundheitsamt Mühldorf

speziell über psychische Erkrankungen nach der Geburt auf. Die postparta-

le Depression, umgangssprachlich auch Wochenbettdepression genannt, und

andere nachgeburtliche psychische Erkrankungen treten in unterschiedlicher

Ausprägung bei zehn bis fünfzehn Prozent der Gebärenden auf. „Bei etwa tau-

send Geburten im Landkreis Mühldorf sind dies im Jahr über hundert betroffe-

ne Frauen. Nur ein Bruchteil davon kommt frühzeitig in Beratung beziehungs-

weise in Behandlung“, erklärt Dr. Benedikt Steingruber, Leiter des Gesundheits-

amtes Mühldorf. Die Ausstellung und die Infotafeln sind bis Mitte September

im Landratsamt zu sehen und zu den normalen Öffnungszeiten frei zugäng-

lich.

red

Weltbürgerliches Teamwork

Multinationale Arbeitsgruppe in der Nicklheimer Filze

Teilnehmer: M. Alessa, M. Alhamad, P. Amman, F. Barbieri, E. Cam Yunus, L. Guardasoni, M. Kusunoki, B. Lubianetskyi, M.H.P. Men-

chaca, K. Nozaki, C. Prislei, I. Raiskaya, C. Robledo, A. Soltanel, K. Zimmermann, K. Bauer, M. Bauer

und Betreuer G. van Eyken (li.) und Harry Rosenberger

(3.v.l.).

Nicklheim – Zwei Wochen lang setzte sich ein multinational zusammengewürfeltes Team aus naturinteressierten jungen Leuten tatkräftig dafür ein, die Nicklheimer Filze

für ihre Besucher noch attraktiver zu gestalten. Die Teilnehmer aus Syrien, Italien, Türkei, Japan, Mexico, Ukraine, Weißrussland, Spanien, Algerien und Deutschland ar

beiteten täglich sechs Stunden im renaturierten Moor. Für die Durchführung geplant war unter anderem das Aufschütten der Wege mit Rindenmulch und Diabasmaterial,

einem umweltfreundlichen und witterungsbeständigen Kies. Neben Entbuschungs-Maßnahmen, dem Erstellen von Dammbauten mit Eichenbohlen und dem Bauen von

Bänken und Tischen aus Naturholz galt es, zwei Libellen-Pavillons zu errichten. Die fleißigen Naturfreunde übernachteten in der Turnhalle Raubling, von wo aus sie sich

täglich mit dem Fahrrad in die Filze begaben. Doch nicht nur körperlich anstrengende Arbeit stand auf dem Plan. Beim Besuch des Herbstfestes und des Wendelsteingipfels

erhielten die Teilnehmer Einblick in die bayerische Feierkultur und in die Landschaft außerhalb der Moorstation.

red

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