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28. Juni 2018 -
Nach
richten
Blau
licht
Polizisten befreien Dackel
Wasserburg – InWasserburg haben Polizeibeamten einen Hund gerettet. Das
geschah so: Eine ältere Frau war amWeberzipfel gestürzt und wurde mit dem
Rettungswagen in das Wasserburger Krankenhaus eingeliefert. In ihrer Not-
lage hatte sie ihren Hund in ihrem Auto zurücklassen müssen. Also übergab
der Rettungssanitäter an der Polizeiinspektion Wasserburg den Schlüsselbund
der Dame.
Da keine Angehörigen oder Freunde verständigt werden konnten, war dies
ein Fall für die Polizei. Wegen der Hitzeentwicklung in dem Pkw bestand für
den kleinen Dackel Lebensgefahr. Es zählte jede Minute! Die Hündin konnte
durch das schnelle Eingreifen der Beamten erfolgreich aus dem Fahrzeug be-
freit und nach Hause gebracht werden.
Des Weiteren bestand der Dackel auf seine obligatorische „Gassi-Runde“, die
ihm durch die eingesetzte Streifenbesatzung nicht verwehrt wurde.
red
Gestürzte Damen musste ihren Hund im Auto zurück lassen
Mann leblos aus Naturbad gezogen
Ampfing bei Mühldorf – In Ampfing starb ein 83-jähriger Mann vermutlich
in einem Naturbad. An einem Mittwoch-Morgen bemerkte eine Frau eine
regungslose Person imWasser des Naturbades amHinmühler Weg. Sie holte
einen weitern Zeugen zu Hilfe und gemeinsam brachten sie den leblosen
Mann ans Ufer. Sie begannen diesen zu reanimieren, bis sie vom verständig-
ten Rettungsdienst und Notarzt abgelöst wurden. Letztendlich musste die Re-
animation erfolglos abgebrochen werden. Die zwischenzeitlich am Naturbad
eingetroffenen Angehörigen wurden durch das Kriseninterventionsteam (KIT)
betreut. Zur Klärung der Todesumstände übernahm der Kriminaldauerdienst
(KDD) der Kriminalpolizei Traunstein die Sachbearbeitung. Hinweise auf
Fremdverschulden sind nicht vorhanden, der Mann dürfte eines natürlichen
Todes verstorben sein.
red
83-Jähriger ist vermutlich eines natürlichen Todes gestorben
Pkw landet auf Dach
Bad Aibling – Auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg an der Anschlussstelle Bad
Aibling kam es zu einem Verkehrsunfall mit vier Pkw. Eine 50 jährige Dame
aus dem Kreis Rosenheim wollte mit ihrem Jeep die A8 an der Ausfahrt Bad
Aibling verlassen. Zunächst fuhr sie auf der mittleren von drei Fahrspuren und
wechselte dann zwischen zwei Lkw auf der rechten Spur gleich auf den Ver-
zögerungsstreifen der Ausfahrt.
Aufgrund des Pendler- und Berufsverkehrs staute es sich allerdings dort und
die Dame krachte in den letzten Pkw der Fahrzeugschlange. Der Jeep wurde
durch die Wucht des Aufpralls auf die rechte Spur zurück geschleudert und
blieb dort auf dem Dach liegen. Glücklicherweise konnte ein Lkw auf dem
rechten Fahrstreifen noch ausweichen und kollidierte nicht mit dem auf dem
Dach liegenden Jeep.
Auf dem Verzögerungsstreifen wurde ein BMWeiner Frau aus Rosenheim auf
einen vor ihr stehenden BMW einer Tüsslingerin und dieser wiederum auf
einen davor stehenden Audi eines Mannes aus Rosenheim geschoben. Die
Fahrerinnen wurden leicht verletzt, der Fahrer im Audi blieb unverletzt.
red
Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen bei Bad Aibling
Auftakt der „Tour de Landkreis“
Stadtradeln in Rosenheim ist gestartet
Rosenheimer bei der Auftakt-Radltour nach Götting.
Foto: red
Rosenheim – Mit viel Sonne, aber auch angenehmen Temperaturen ist der Land-
kreis Rosenheim in die diesjährigen drei Wettbewerbswochen „Stadtradeln“ gestar-
tet. Zum Auftakt steuerte das „Team Landratsamt“ rund 1000 Kilometer zum zu-
künftigen Gesamtergebnis bei. Die Tour führte von Rosenheim entlang der Mang-
fall bis nach Götting. Dort ließ die Radlergruppe den Fluss hinter sich und erreichte
über einen herrlichen Höhenweg oberhalb der Moore und längs voll behangener
Kirschbäume einen schattigen Biergarten in Bad Feilnbach. Nach der Mittagspause
ging es über Raubling zurück nach Rosenheim. Prominent unterstützt wurde das
„Team Landratsamt“ von Bruckmühls Bürgermeister Richard Richter und seinem
Oldtimer-Rennrad. Bis zum 8. Juli sind alle Bürger aufgerufen, das Rad zu nutzen
und die zurückgelegten Kilometer auf der Internetseite
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kreis-rosenheim einzutragen. ZumAuftakt waren schon mehr als 600 Radler ange-
meldet, mehr als im Vorjahr.
red
Archäologische Sensation
Stein als Grabplatte von Frauenchiemsee erkannt
Auf Fraunchiemsee endete eine Spurensuche mit überra-
schenden Ergebnissen.
Foto: hö
Frauenwörth – „Einfach unglaublich“ – mit diesem Satz reagierte Äbtissin Johan
na Mayer vom Benediktinerinnen-Kloster Frauenwörth im Chiemsee auf die In
formationen, die Dr. phil. Bernd Steidl von der Archäologischen Staatssammlung
München bei seinem Vortrag in der klostereigenen Aula hielt. Der Experte für
Archäologie referierte bei der Mitgliederversammlung vom Freundeskreis für das
Kloster zum Thema: „Tassilo III. und das Kloster Frauenchiemsee. Eine Spurensu
che mit überraschenden Ergebnissen zum Gründungsanlass und den Bauten de
Gründungsphase“. Zu den Überraschungen nach jahrzehntelangen Forschunge
gehörte besonders ein Stein mit reicher Geschichte und mit der Annahme, dass es
sich dabei um die Grabplatte der Seligen Irmengard von Frauenchiemsee handelt.
Die Selige Irmengard ist die erste namentlich bekannte Äbtissin des von Tassilo III.
782 gegründeten Klosters, sie war eine Tochter von König Ludwig demDeutsche
und eine Urenkelin von Kaiser Karl dem Großen und verstarb im Jahr 866.
IllegaleWaffen straffrei abgeben
Das Landratsamt Mühldorf informiert
Waffen, die nach der Strafverzichtsregelung abgegeben wurden.
Foto: red
Mühldorf – Noch bis zum 1. Juli gilt eine Amnestie für den Besitz von illegalen
Waffen. Das zum 6. Juli 2017 in Kraft getretene Waffengesetz sieht unter anderem
eine so genannte Strafverzichtsregelung für den illegalen Besitz von Waffen und
Munition vor. Christine Knoblauch, die Leiterin des zuständigen Fachbereichs im
Landratsamt Mühldorf, erklärt hierzu: „Noch bis zum 1. Juli dieses Jahres können
Waffenbesitzer nicht eingetragene Waffen und Munition straffrei bei Polizeidienst-
stellen und Waffenbehörden abgeben, wenn sie auf direktem Weg zur Übergabe
an die zuständigen Behörde oder Polizeidienststelle verbracht werden.“ Die Re-
gelung gilt nicht, wenn dem Waffenbesitzer die Einleitung eines Verfahrens wegen
waffenrechtlicher Verstöße bereits bekannt gegeben wurde oder der illegale Waf-
fenbesitz bereits entdeckt war.
Ein Schlagring, ein so genannter „Totschläger“, 26 Lang- und 16 Kurzwaffen wurden
im Landkreis Mühldorf bereits abgegeben.
red
Schützenswertes Naturparadies
Managementplan für FFH-Gebiet in Brannenburg
Die Blüte vom Kleinen Knabenkraut.
Foto: red
Brannenburg – Der Managementplan für das FFH-Gebiet am Standortübungsplatz
St. Margarethen in Brannenburg ist fertig. Er liegt bis zum 7. Juli im Rathaus Bran
nenburg sowie bei der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim
zur Einsicht aus.
Das etwa 60 Hektar große FFH-Gebiet ist ein wichtiger Bestandteil im oberbay
erischen „Natura 2000“-Netz und damit auch von überregionaler Bedeutung. Auf
dem Kalkmagerrasen wachsen zahlreiche Orchideen. Außerdem gibt es hier viele
inzwischen selten gewordene Feuchtlebensräume.
Aufgrund von klimatischen und geologischen Faktoren sowie der extensiven Wei
denutzung konnten sich auf den Flächen des ehemaligen Truppenübungsplatze
bedeutende Lebensräume und seltene Tier- und Pflanzenarten entwickeln und
erhalten. So gibt es auf dem Gebiet einen der größten Bestände des Kreuzenzian-
Bläulings in ganz Bayern.
red
20 Jahre Attler Markt
Tag der offenen Tür am 30. Juni
Beim Tag der offenen Tür kann man im Attler Markt hinter die
Kulissen blicken.
Foto: Stiftung Attl
Attel – Es war pure Platznot, die vor 20 Jahren die Attler Gärtner zu einem Umzug
zwang. Das neue Gelände an der Ortseinfahrt von Attel bot nicht nur Platz für
größere Anbauflächen, sondern auch für einen weitläufigen Ladenbereich. Zum
Jubiläum am 30. Juni laden Markt, Gärtnerei und Attler Hof dazu ein, hinter die
Kulissen der Betriebe zu schauen.
Die Besucher erwartet am Aktionstag am 30. Juni ab 9 Uhr ein Frühschoppen mit
Weißwurstfrühstück, ab 9.30 Uhr Fachführungen. Am Vormittag tritt die Ska-Band
Max Hurricane & the eSKAlators auf, am Nachmittag schlägt das Ensemble Erista-
max Irish-Folk-Töne an.
Auf die Kleinen warten eine Kinderführung zum Thema Gartenbau, sie können
Samenbomben bauen und Insektenhotels schreinern. Auch für das leibliche Wohl
ist gesorgt: Neben Weißwurstfrühstück und Mittagsgerichte warten zahlreiche Pro-
bierstände.
red
LaBrassBanda in Haag
Bekannte Band spielte in Realschule
Markenzeichen nackerte Füße.
Foto: Günster
Haag – Glück hatte die Haager Realschule mit ihrer Spendenaktion. Schüler dreh
ten ein Video und schickten es an die international bekannte Blasmusikgruppe La
BrassBanda im Chiemgau, auf dass sie zum schuleigenen „Bayerischen Tag“ kom
men möge. Den Musikern gefiel das und so geschah es: Bei schönstem Wetter
bestimmte bayerisches Brauchtum vom Armdrücken über Maßkrugstemmen bis
zu Musik und Tanz diesen Schultag. Nun gehören auch „Alpen Jazz Techno“ un
Punk dazu, denn Höhepunkt waren zweifellos die sieben Musiker, die mit auffal
lend wenig Technik sofort einen Draht zum Publikum herstellten, sangen, spielten,
tanzten, machten und taten und sich freuten, wenn die Kinder Texte kannten, etwa
von „Nackert“, und das mitsangen.
Insgesamt kamen für das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach mit Spen
den der Kinder, Erlösen aus dem Weihnachtsbazar und Unterstützung vom Holz
werk Obermeier und der Spardabank 10000 Euro zusammen.
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