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NEWS
wirtschaft
S. 8
17. Mai 2018 -
Sparkassenstiftungen Zukunft
Rosenheim – Seit ihrer Gründung durch die Sparkasse Rosenheim-
Bad Aibling im Jahr 2006 engagieren sich die Sparkassenstiftungen Zu-
kunft für die Stadt und für den Landkreis Rosenheim für die Menschen
in der Region. Sie zählen zu den größten Förderern und unterstützten
im Jahr durchschnittlich 50 zukunftsweisende Projekte. Hinter ihrer
Tatkraft steckt eine solide Finanzkraft. Allein 2017 schütteten sie zu-
sammen über 500.000 Euro aus. Beide Stiftungen gestalten das Leben
in Stadt und Landkreis Rosenheim und entfalten eine positive Wirkung
in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Verwendung der Stiftungsmit-
tel: Rund 233.000 Euro für die Menschen in der Stadt Rosenheim und
270.800 Euro für die Menschen im Landkreis Rosenheim.
red
Einer der größten Förderer in Stadt und Landkreis Rosenheim
Zogen Bilanz zum Förderjahr 2017: Oberbürgermeiste-
rin Gabriele Bauer, Vorsitzende der Sparkassenstiftung
Zukunft für die Stadt Rosenheim, Alfons Maierthaler, stv.
Vorsitzender der beiden Sparkassenstiftungen Zukunft,
und Vorstandmitglied Karl Göpfert.
Foto: Sparkassenstiftungen Zukunft
San Francisco – Twitter hat sei-
nen Nutzern eine Änderung ihrer
Passwörter empfohlen, nachdem
diese durch eine technische Panne
intern im Klartext gespeichert wor-
den sind.
„Es tut uns sehr leid, dass das pas-
siert ist“, erklärte Technik-Chef Parag
Agrawal in seinem Blog.
Zwar gebe es keine Hinweise darauf,
dass jemand die Sicherheitslücke aus-
genutzt habe. Vorsichtshalber sollten
Nutzer aber über einen Passwort-
wechsel nachdenken. Grundsätzlich
ist Industriestandard, Passwörter im-
mer verschlüsselt oder zumindest mit
Hilfe von Algorithmen verschleiert zu
speichern. Twitter verwies auf einen
Softwarefehler als Grund der Panne,
der behoben worden sei.
Agrawal gab außerdem Tipps, wie
man seinen Account schützen kann.
Man solle sein Twitter-Passwort sowie
alle gleichen Passwörter, die man viel-
leicht auf anderen Seiten verwende,
ändern. Außerdem solle man starke
Passwörter verwenden, möglichst für
jede Internetseite ein anderes. Er riet
auch dazu, eine Anmeldebestätigung
als zusätzlichen Schutz auf Twitter zu
nutzen und einen Passwort-Manager
zu verwenden.
dpa/red
Schnelle Hilfe bei Schlaganfall
Rosenheim – Beim Schlaganfall zählt jede Minute. Deswegen nimmt
das RoMed Klinikum Rosenheim am Pilotprojekt „TEMPiS Flying Inter-
ventionalists“ teil. Im Notfall wird ein spezialisiertes Interventionsteam
aus München per Helikopter eingeflogen. Die Thrombektomie, eine
bahnbrechende neue Behandlungsmethode, hat die Therapie des
Schlaganfalls revolutioniert. Dabei wird das Blutgerinnsel mithilfe eines
Katheters entfernt. Der Eingriff muss so schnell wie möglich durch-
geführt werden, um Behinderungen zu vermeiden. Patienten in Ro-
senheim mussten bisher in eines der Schlaganfallzentren in München
verlegt werden. Das geht nun schneller: Der Experte fliegt zum Pati-
enten, die Behandlung findet in Rosenheim statt.
red
Spezialist wird per Helikopter in Klink eingeflogen
Statt den Patienten zu verlgen, wird bei der modernen
Schlaganfallversorgung der Spezialist eingeflogen.
Fotos: red
Über 300 Jahre Betriebszugehörigkeit
Das 215-jährige Betriebsjubiläum des Hotel zur Post in diesem Jahr
gab den Anlass, um mit den dienstältesten Mitarbeitern, einen festli-
chen Abend mit einem schönen Essen bei netten Kollegen zu verbrin-
gen. Alle Mitarbeiter sind jeweils über 15 Jahre im Hotel beschäftigt.
Theresa und Thomas Albrecht und Anna Stocker bedankten sich für
insgesamt über 300 Jahre Betriebszugehörigkeit.
red
Jubilare-Abend im Hotel zur Post, Rohrdorf
Das Bild zeigt von links nach rechts: Kathi Loinger, Thomas
Albrecht, Annelies Leitmannstetter, Theresa Albrecht,
Tina Warter, Lucian Blaga, Celebija Bilalovic, Hanna Mu-
laosmanovic, Marius Blaga, Maria Riedler, Hans Bauer,
Anneliese Görgmayer, Gerti Gartner, Maria Hefter, Marti-
na Wohlschlager, Darci Ramos, Margit Schmid, Lisa Knoll,
Anna Stocker. Nicht im Bild: Sepp Köber, Helmut Rost,
Rada Kant.
Foto: Hotel zur Post
Twitter-Nutzer sollten ihr Passwort ändern.
Foto: Daniel Naupold
New York – Die Auktion der Kunst-
sammlung des verstorbenen US-
Milliardärs David Rockefeller hat
den Weltrekord für die teuerste Pri-
vatkollektion gleich am ersten Tag
gebrochen.
Mit einem Erlös von umgerechnet
rund 547 Millionen Euro inklusive
Kaufprämie übertraf sie zum Auftakt
die Versteigerung des Besitzes von
Yves Saint Laurent. Die Sammlung
des verstorbenen französischen
Modeschöpfers hatte im Jahr 2009
in Paris 373 Millionen Euro einge-
bracht.
Zum Auftakt kamen 44 Gemälde
aus dem 19. und 20. Jahrhundert
unter den Hammer.
dpa/red
Auktion bricht Rekord
Rockefeller-Sammlung unter dem Hammer
Zugspitze – Bereits rückwirkend zum
Jahresbeginn will die große Koalition
ein Baukindergeld für Familien aus-
zahlen, um ihnen den Hausbau oder
Erwerb einer Eigentumswohnung zu
ermöglichen.
Das haben die Spitzen der Koalitions-
fraktionen von CDU/CSU und SPDbei
ihrer Klausurtagung auf der Zugspitze
beschlossen. „12000 Euro pro Kind
gibt es in zehn Jahren an staatlicher
Förderung für den Erwerb von Ei-
genheimimmobilien“, sagte CSU-Lan-
desgruppenchef Alexander Dobrindt
im Beisein der Fraktionsvorsitzenden
von CDU/CSU und SPD, Volker Kau-
der und Andrea Nahles. Sobald dies
gesetzlich geregelt sei, solle die Milli-
arden-Förderung über die staatliche
KfW-Bank fließen.
Das Baukindergeld richtet sich an ge-
schätzt bis zu 200000 Familien mit
mittlerem Einkommen, die sonst nicht
genug Eigenkapital haben, um sich den
Traum vom eigenen Haus oder der
eigenen Wohnung zu verwirklichen.
Damit soll den gestiegenen Immobi-
lienpreisen Rechnung getragen wer-
den. Über einen Zeitraum von zehn
Jahren sollen Familien 1200 Euro pro
Kind und Jahr erhalten, also 12000
bei einem Kind, 24000 bei zwei und
36000 Euro bei drei Kindern. Das
Geld soll bis zu einem zu versteuern-
den Haushaltseinkommen von 75000
Euro plus 15000 Euro Freibetrag je
Kind gewährt werden. Mit einem Kind
dürften Eltern also rund 90000 Euro
im Jahr verdienen.
Zudem soll mit Steueranreizen (Son-
derabschreibungen) der Bau von
Mietwohnungen gefördert werden,
für den sozialen Wohnungsbau sollen
bis zu zwei Milliarden Euro zusätzlich
zur Verfügung gestellt werden. Das er-
klärte Ziel der Koalition ist es, dass bis
zu 1,5 Millionen neue Wohnungen bis
2021 in Deutschland entstehen.
SPD-Fraktionschefin Nahles betonte,
auch die Mietenanstiege wolle man
bremsen, vor allem durch schärfere
Regeln für Vermieter, zum Beispiel
durch die Verpflichtung, vorherige
Mieten offenzulegen, um übermäßige
Mietsteigerungen zu unterbinden.
Bisher darf die Miete in über 300 Städ-
ten und Gemeinden im Rahmen der
Mietpreisbremse bei Wiedervermie-
tungen maximal zehn Prozent über
der Vergleichsmiete liegen. Mangels
Sanktionsmöglichkeiten und Unkennt-
nis der Vormieten wird die Mietpreis-
bremse aber oft umgangen. Mieten
steigen auf einen Schlag teils um bis zu
30 Prozent. Zudem sollen nur noch
acht statt bisher elf Prozent der Sanie-
rungskosten auf die Mieter umgelegt
werden dürfen.
„Wir sind der Motor der Koalition“,
betonte Nahles. Dobrindt sagte: „Wir
haben den Anspruch, dass wir hier
Teambuilding, also die Vertiefung un-
serer guten Zusammenarbeit betrei-
ben.“ Es gehe aber auch um harte Er-
gebnisse wie das Wohnungsbau- und
Mietenpaket, „das wir auf die Reise
schicken werden“.
Unionsfraktionschef Kauder (CDU)
betonte, es gehe bei solchen Klausur-
treffen um Vertrauen untereinander,
um einen Geist „wir wollen etwas vor-
anbringen im Sinne der Menschen“.
Die Bundestagsfraktionen sind ein ent-
scheidendes Machtzentrum der gro-
ßen Koalition. Ihre Chefs müssen die
Mehrheiten im Parlament organisieren,
um Projekte und Gesetzesvorschläg
der Regierung von Kanzlerin Angela
Merkel (CDU) umzusetzen arbeiten
aber auch eigene Initiativen aus.
Trotz sich abzeichnender Steuermehr
einnahmen von bis zu 60 Milliarde
Euro bis 2022 warnten SPD, CDU un
CSU vor zu großen Erwartungen. „Wi
rechnen nicht mit nennenswerten neu
en Spielräumen“, sagte Nahles auf der
Zugspitze. In dem kürzlich von Bun
desfinanzminister Olaf Scholz (SPD
vorgelegten Haushaltsentwurf seien
die „zusätzlichen Steuereinnahmen,
die jetzt wahrscheinlich rauskommen“,
in der Prognose schon weitgehen
mitgerechnet worden. Insgesamt plant
die Koalition mit 46 Milliarden Euro an
zusätzlichen Ausgaben bis 2021.
dpa/red
Baukindergeld und Mietreform
Beim Treffen der GroKo-Fraktionen auf der Zugspitze ging es neben „Teambuilding“ um Familien und Mieter
Panne bei Twitter
Kurznachrichtendienst rät zu Passwortwechsel
Einfamilienhäuser entstehen in Mönchhagen in Mecklenburg-Vorpommern.
Foto: Bernd Wüstneck/Symbolbild
Für rund 200 000
Familien mit mittlerem
Einkommen
Mietpreisbremse wird
oft umgangen
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