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17. Mai 2018 -
S. 5
Nach
richten
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*Preisbeispiel bezieht sich auf Kauf eines Penthauses.
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Borkenkäfer-Alarm
Bad Endorf – Nach dem Motto „Mehr
Raum, Mehr Erlebnis, Mehr Entspannung
– Freu dich drauf!“ startete nun die Attrak-
tivierung der Chiemgau Thermen. Ziel
der Maßnahme ist es, den Gästen und
Besuchern ein inspirierendes Ambiente
für noch mehr Entspannung und Erholung
zu bieten mit vielen neuen Highlights in
zeitgemäßem Design. Während der ge-
samten Attraktivierungsphase gelten die
regulären Öffnungszeiten von 9 bis 22
Uhr. Die Gäste profitieren von einem
Attraktivierungsbonus auf den Thermen-
und Saunaeintritt.
Alle Maßnahmen werden bei laufendem
Betrieb umgesetzt. Die wesentlichen In-
novationen beziehen sich auf den gesam-
ten Innenbereich der Thermenlandschaft,
den kompletten Neubau der Ruhe-
Lounge, die großzügige Erweiterung der
Saunawelt und der Thermen- und Sau-
nagastronomie sowie auf die Errichtung
des neuen Parkhauses. Den Besuchern
stehen während der geplanten rund sie-
benmonatigen Bauzeit alle Außenbecken,
die großzügige Panorama-Liegewiese,
Ruhe-Pavillons sowie das „Bistro am Pool“
mit einem Bistro-Pavillon uneingeschränkt
zur Verfügung. Nicht genutzt werden
können das große Thermen-Innenbec-
ken und der Innen-Whirlpool. Aber dafür
steht den Thermen- und Saunagästen zu
bestimmten Zeiten das Promoveo-Innen-
becken im Erdgeschoss zur Verfügung.
Auch die Saunafans können wie gewohnt
täglich zur vollen Stunde das wechselnde
Aufguss-Programm in der Erdsauna sowie
die Pflegepeelings im Kräuterdampfbad
genießen – außer vom 2. Juli bis 24. Au-
gust: In diesem Zeitraum steht nur der Au-
ßenbereich der Saunawelt zur Verfügung.
Im Wellnessbereich wird in dieser Phase
eine Auswahl an Massagen angeboten.
Die Totes-Meer-Salzgrotte und das PRO-
MOVEO Fitness-Studio können während
der gesamten Attraktivierungsphase in ge-
wohnter Weise genutzt werden.
Für die Chiemgau Thermen hat höchste
Priorität, dass die Gäste so wenig wie
nötig gestört werden, heißt es aus dem
Haus. Bisweilen kann es während der
Attraktivierungsphase zu temporären Ein-
schränkungen kommen, dafür bittet die
Geschäftsleitung um Verständnis. Die Fer-
tigstellung – auch des neuen Parkhauses
mit 309 Stellplätzen – soll Mitte Novem-
ber 2018 erfolgen.
„Mit den Attraktivierungsmaßnahmen
werden die Chiemgau Thermen für die
Zukunft fit gemacht“, erklärt Stefan Bam-
mer, Vorstand Touristik der Gesundheits-
welt Chiemgau AG. „Das Ergebnis wird
Sie begeistern und zum „immer wieder
kommen“ verführen“, prognostiziert er.
In den Chiemgau Thermen ist man über-
zeugt: „Es ist ein großer Schritt in eine
vielversprechende Zukunft und Sie pro-
fitieren in jeder Hinsicht.“ Das Ambiente
werde hochwertiger, die Ruhekapazitäten
ausgeweitet und die Wassertechnik wür-
den modernen Ansprüchen entsprechen.
Die Kapazität und Attraktivität werde ins-
gesamt deutlich ausgeweitet und aufge-
wertet, so dass man mehr Raum, mehr
Erlebnis und mehr Entspannung für einen
„Kurzurlaub“ in den Chiemgau Thermen
bieten könne.
red
Facelift für die Thermen
Chiemgau Thermen werden umgebaut und verschönert – bei laufendem Betrieb
Die Chiemgau Thermen in Bad Endorf aus der Vogelperspektive.
Foto: Chiemgau Thermen
Baustelle hält nicht
vom Baden ab.
Großer Schritt in die
Zukunft
Massenbefall befürchtet
Was haben Mensch und Borkenkäfer gemeinsam? Beide freuen sich über die anhaltende som-
merliche und trockene Witterung. Während es sich der eine unter Biergartenkastanien ge-
mütlich macht und Radler schlürft, findet der andere in den Wäldern ideale Lebens- und Ver-
mehrungsbedingungen vor.
Unter solchen Voraussetzungen kann ein Borkenkäferweibchen über 100 000 Nachkommen hervorbringen.
Der Buchdrucker, ein Vertreter dieser Käferfamilie, stellt für die Nadelbäume Fichte und Tanne eine besondere
Gefahr dar. Von diesem Schädling befallene Bäume trifft man normalerweise nicht vor Mitte Juni an. Heuer hin-
gegen gibt es ungewöhnlich früh auftretende Anzeichen für ein vermehrtes Käferaufkommen. Massiv befallene
Bäume erkennt man in der Regel sehr schnell. Wenn Fichten stark nadeln oder Lücken in der Rinde aufweisen,
sind das meist hinweisende Symptome. Eindeutigere Anzeichen hingegen liefert das sogenannte Bohrmehl,
das in Gestalt brauner pulveriger Flecken an der Rinde haftet. In Analogie zu den Maulwurfshügeln auf den
Feldern, zeigt das Bohrmehl die Stellen an, an denen sich die gefräßigen Käfer ins Holz gegraben haben. Das
eindeutigste Merkmal für einen Befall liegt unmittelbar unter der Rinde. Beim Abziehen derselben erkennt
man die markanten Fraßgänge der Käfer und ihrer Larven. Diese imposanten Muster erinnern an geschnitzte
Lettern und Druckmodeln – von daher der Name Buchdrucker.
Gesunden Bäumen kann der Schädling in der Regel nicht viel anhaben. Diese schützen sich mit einer Harz-
schicht vor den gefräßigen Insekten. Eine abwechslungsreiche Witterung mit ausreichend langen Regenphasen
ist die beste Vorbeugung gegen einen übermäßigen Befall. Doch bei einer Wetterlage, wie wir sie derzeit
zu verzeichnen haben, kann es kritisch werden. Bäume mit einer mangelhaften Wasserzufuhr können nicht
genügend Harz nachbilden und sind von daher besonders gefährdet. Zwar gelten Buchdrucker als Sekundär-
schädlinge, die in der Regel nur geschwächte und kranke Bäume befallen. Bei Massenbefall aber gelingt es
diesen Insekten, bis dato gesunde Bäume zum Absterben zu bringen. Die Nadeln eines betroffenen Baumes
nehmen dann eine rote Tönung an, so dass befallene Exemplare schon von einiger Distanz ausgemacht wer-
den können. Auch der diesjährige starke Pollenflug trägt zur Anfälligkeit der Bäume bei. Die Pollenproduktion
verlangt den Bäumen viel Kraft ab, so dass sie geschwächt und anfälliger für Krankheiten und Parasitenbefall
sind. Darüber hinaus gibt es kein wirksames Mittel, mit dem die Bäume gegen den Schädling gespritzt werden
können. Hier sind die Abwehrkräfte der einzelnen Bäume und die Mitarbeit des Spechtes und anderer Bor-
kenkäfer-Vertilger gefragt.
pw
Bäume, die witterungsbedingt länger „auf dem Trockenen sitzen“, sind besonders gefährdet.
Foto: fotolia
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