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KOSTENLOS
AUSGABE NUMMER:
403
17. bis 29. Mai 2018
Das grosse
14-tägliche Zeitungsmagazin
Für Regionales, Wirtschaft und Kultur
R O S E N H E I M M ü h l d o r f T r a u n s t e i n M i e s b a c h E b e r s b e r g K u f s t e i n
13. Jahrgang
Das nächste Mal erscheint die
pressewoche
kostenlos am 30. Mai 2018!
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pressewoche
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Von Beatrix Boutonnet
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für Oberbayern
vom 17. bis 29. Mai 2018
Färberstraße 4 a / Rosenheim
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Mi – Fr. 9:30 – 13:30 & 15:00 –18:30
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Hausgemacht ist nicht gleich hausgemacht. Immer mehr Restaurants greifen auf vorgefertigte Lebensmittel zurück. Zum Teil wird nur noch aufgewärmt. Was hinter diesem
Trend steckt und was er für die Gastronomie bedeutet, lesen Sie bitte… ...
auf Seite 2
Fertig-Essen
Convenience Food in der Restaurantküche
Foto: HIPP
Liebe Leser,
wir möchten Ihnen gerne mehr Raum in unserer Zeitung geben.
Schreiben Sie uns, wenn Sie sich über etwas ärgern. Lassen Sie uns an schö-
nen Erlebnissen teilhaben, indem Sie uns besondere Fotos senden. Oder
schicken Sie uns ganz einfach Nachrichten oder Veranstaltungshinweise aus
Ihrem Ort, Ihrem Verein oder Ihrem Unternehmen.
Wir freuen uns sehr über einen spannenden Austausch mit Ihnen und wün-
schen Ihnen einen zauberhaften Sommer!
Herzlichst, Ihr
pressewoche 
-Team
So erreichen Sie uns: pressewoche VerlagsGmbH • Grubholzer Straße 7 • 83059 Kolbermoor
oder telefonisch unter 08031/2338629 oder per Mail an
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Künstliche Intelligenz (KI), englisch artifi-
cial intelligence (ai), ist zum Megatrend
geworden. Sie wird die Geschichte
der Menschheit mindestens so sehr
verändern, wie einst die Erfindung der
Dampfmaschine. Noch stehen wir
erst am Anfang. Doch durch die Ver-
fügbarkeit immer größerer
Datenmengen,
höherer
Rechnerkapazitäten
und
besserer Methoden wer-
den die zugrunde liegenden
Algorithmen immer besser.
Das führt dazu, dass Ro-
boter und intelligente Soft-
ware in Maschinen über
umfangreichere Fähigkeiten verfügen
und so immer vielfältigere Aufgaben
übernehmen können. Kurz: Die Künst-
liche Intelligenz ist zum Motor der viel
beschworenen digitalen Revolution ge-
worden. Das bedeutet auch: Kein Land
und keine Branche kann es sich daher
mehr leisten, auf das Thema zu ver-
zichten. Doch auch wenn hierzulande
die Ambitionen hoch sind und durch-
aus einige erfolgreiche Roboterbauer
wie Kuka in Augsburg und hochkarätige
Wissenschaftler in Instituten wie der
Fraunhofer-Gesellschaft daran arbeiten,
so erscheint die flächendeckende Reali-
tät doch ernüchternd. Zwar heißt es im
Koalitionsvertrag von Union und SPD,
Deutschland solle sich zu einem „star-
ken Digitalland“ entwickeln, doch es ha-
pert bereits am Breitbandausbau. Nicht
viel besser sieht es mit der digitalen
Bildungsoffensive aus. Sie soll kommen,
fragt sich nur - mit dem Blick auf die IT-
Ausstattung vieler Schulen – wann. Und
während die Politiker hierzulande noch
uneins schienen, ob KI vielleicht doch
nur ein temporäres Phänomen sei und
reflexartig mit Bedenken und Verboten
auf die neuen Technologien reagierten,
statt auch deren Chancen zu erkennen,
sind andere Länder an uns vorbeige-
zogen. Natürlich dürfen die Risiken
einer selbst lernenden KI
nicht kleingeredet werden.
Den Gefahren stehen aber
auch enorme Fortschritte
in der Früherkennung und
Bekämpfung von Krankhei-
ten, Produktivitätssteigerun-
gen in der Wirtschaft sowie
Verbesserungen im Alltag
gegenüber. So können beispielsweise
Senioren durch intelligente Wohntech-
nologien (Smart home) nun länger in
den eigenen vier Wänden wohnen
bleiben. Die erste Runde der digitalen
Revolution ging an die USA und an Chi-
na. Nun wurde Berlin endlich aktiv. Sie
lancierten einen „Aktionsplan KI“. Brüs-
sel legte ebenfalls ein ambitioniertes
Konzept vor: Mindestens 20 Milliarden
Euro öffentliche und private Investitio-
nen für KI bis 2020, eine Anpassung
der Bildungssysteme an die veränderte
Arbeitswelt und ethische Leitlinien für
KI, die dafür sorgen, dass europäische
Werte gewahrt bleiben. Das ist gut.
Zur Umsetzung braucht es nun aber
kluge Politiker, die digitale Technologien
im richtigen Maße fördern, intelligente
Regeln, die einem Missbrauch vorbeu-
gen, ohne zu sehr einzuschränken und
eine innovative Tech-Branche, die sich
ihrer Verantwortung bewusst ist. Sie
müssen gemeinsam die richtige Balance
finden – und das möglichst schnell.
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