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NEWS
wirtschaft
S. 8
3. Mai 2018 -
Entspannt im Kindergarten
Rosenheim – Stress ist kein Phänomen, das nur Erwachsene betrifft.
Bereits Kinder kennen dieses Gefühl, wenn ihr Tag so vollgepackt ist,
dass keine Zeit zum Spielen, Träumen oder Ausleben der Kreativität
bleibt. In sechs Einrichtungen im Raum Rosenheim führte ein Team
des Frankfurter Vereins „Mehr Zeit für Kinder“ in Kooperation mit der
BAHN-BKK mehrere Workshops durch. Ziel war es, den Kindern
und Pädagogen Entspannungsmethoden zu vermitteln, die sie leicht in
ihren Alltag integrieren können.
An vier Terminen wurden mit den Kindern Übungen aus den Berei-
chen Yoga, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung
durchgeführt. Fantasiereisen machten die Themen für die Mädchen
und Jungen kindgerecht.
red
BAHN-BKK ermöglicht Workshops in Rosenheimer Kitas
Spielerische Yoga-Übung in der Kita Sonnenschein in Wei-
henlinden.
Schreiner im ift- Technologiezentrum
Am Montag den 16.4.2018 besuchte eine Berufsschulklasse aus Rosenheim
das ift-Technologiezentrum. Um sich ein Bild über Qualitätsprüfungen am ift
Rosenheim machen zu können, wurden die angehenden Schreiner durch
die Prüflabore für Brand- und Rauchschutz sowie Einbruchhemmung geführt.
Die Schreinerklasse von Roland Kirchner von der Staatlichen Berufsschule 1
aus Rosenheim wurde von Christian Kehrer, Geschäftsbereichsleiter Zertifi-
zierung und Überwachung des ift Rosenheim, durch das Technologiezentrum
„Am Oberfeld“ geführt. Mit regem Interesse wurde das moderne Prüflabor
des ift Rosenheim erkundet. Das Technologiezentrum des ift Rosenheim
wurde 2016 mit einem Investitionsvolumen von 7 Millionen Euro gebaut
und ist somit eines der modernsten Prüf- und Forschungszentren für großfor-
matige Bauteile in Europa.
red
Azubis informieren sich über Qualitätsprüfungen
PRESSEINFORMATION
18-04-45
vom 17. April 2018
n sich
hte eine Berufsschul-
chnologiezentrum. Um
gen am ift Rosenheim
angehenden Schreiner
nd Rauchschutz sowie
Bild 1
Die Berufsschulklasse mit Christian
Kehrer (ift Rosenheim) bei der
Begutachtung des großen Brandofens
im ift-Technologiezentrum
Die Berufsschulklasse mit Christian Kehrer (ift Rosen-
heim) bei der Begutachtung des großen Brandofens im ift-
Technologiezentrum.
Stellwerk18
Die erste Exkursion des Digitalen Gründerzentrums Stellwerk18 mit
Gründern, Unternehmern und Vertretern der Wirtschaftsförderungen
von Stadt und Landkreis Rosenheim fü rte in das Digitale Gründer-
zentrum inn.kubator Passau. Bereits die gemeinsame Bahnfahrt wur-
de von den Teilnehmern aktiv zum Austausch und Netzwerken ge-
nutzt. Direkt nach der Ankunft in Niederbayern und einem herzlichen
Empfang erkundeten alle gemeinsam die dortigen Räumlichkeiten der
Übergangslösung. Anschließend gab es ein „meet and greet“ mit den
Trägern und dem Beiratsvorsitzenden des Netzwerks bei der Firma
MSG Systems GmbH. Nach einer kleinen Stärkung wurde zum Ab-
schluss die Prämierungsfeier des dortigen Businessplanwettbewerbs
„Ideenreich“ in Kooperation mit BayStartup besucht.
red
Exkursion des Digitalen Gründerzentrums
Ein ereignisreich r Tag, der allen teilnehmenden Einblick
über den Tellerrand und die Region 18 hinaus gewährte.
Mit Veranstaltungen und be-
sonderen Aktionen locken Ga-
stronomen gerne Gäste in ihre
Lokale. Häufig werden dabei
auch Musiker und Bands beauf-
tragt, die für die musikalische
Untermalung sorgen. Im Vorfeld
werden regelmäßig Werbeagen-
turen beauftragt, die Flyer, An-
zeigen und andere Werbemittel
designen. Hier ist Vorsicht ge-
boten: Neben dem Honorar für
den bzw. die Künstler kann auch
die Künstlersozialabgabe fällig
werden.
Wer ist abgabenpflichtig?
Unternehmen, die nur für ihre
eigenen Zwecke Werbung oder
Öffentlichkeitsarbeit
betreiben,
können abgabenpflichtig werden.
Damit sind fast alle Unternehmen
branchenübergreifend betroffen.
Ausschlaggebend ist dabei, dass
nicht nur gelegentlich Aufträge an
selbstständige Künstler, Designer
oder Publizisten erteilt werden.
Sind die selbstständigen Künstler
als Auftragnehmer als Einzelunter-
nehmer oder in Form einer GbR,
OHG oder KG organisiert, wird
der Auftraggeber abgabepflichtig.
Auftragnehmer in Form von AG,
e.V. oder GmbH sind dahingegen
keine selbstständigen Künstler und
damit für den Auftraggeber nicht
melderelevant.
Welche Tätigkeiten sind mel-
depflichtig?
Zu den meldepflichtigen Tätigkei-
ten gehören beispielsweise:
Auftritte von Musikern oder
Bands
Designarbeiten für Flyer, Werbe-
material, u. ä.
Gestaltung der Homepage
Eine Ausnahme gibt es mit der Ge-
ringfügigkeitsgrenze von 450 Euro
netto für künstlerische Tätigkeiten.
Beispielsweise kann der Auftragge-
ber bis zu 450 Euro im Jahr Aufträ-
ge an seine Werbeagentur geben,
ohne dass eine Künstlersozialabga-
be anfällt.
Wie hoch ist die Künstlersozi-
alabgabe?
Für das Jahr 2018 gilt ein Abga-
besatz von 4,2 Prozent. Dieser ist
damit gegenüber dem letzten Jahr
gesunken. Als Bemessungsgrund-
lage zählen alle geleisteten Entgel-
te (Gagen, Honorare, Tantiemen,
Lizenzen, etc.) an selbstständige
Künstler und Publizisten. Dazu ge-
hören z. B. auch Telefonkosten,
Fracht, Material oder Kosten für
nichtkünstlerische Nebenleistun-
gen.
Von der Abgabepflicht ausge-
nommen sind:
Zahlungen an juristische Perso-
nen (z. B. GmbH)
Umsatzsteuer
Urheberrechte (z. B. GEMA)
Steuerfreie Aufwandsentschädi-
gungen
Steuerfreie Einnahmen („Übungs-
leiterpauschale“)
Reisekosten
Was sind die Folgen der Abga-
bepflicht?
Grundsätzlich sind alle Zahlungen
an selbstständige Künstler oder Pu-
blizisten mindestens fünf Jahre auf-
zubewahren, unabhängig davon, ob
diese Entgelte der Künstlersozial-
abgabe unterliegen oder nicht. Die
Ansprüche der Künstlersozialkasse
verjähren erst vier Jahre nach Ab
lauf des Kalenderjahres, in dem sie
fällig wurden. Dadurch können sich
teilweise erhebliche Nachzahlungs
beträge ergeben. Werden abgabe
pflichtige Entgelte vorsätzlich oder
fahrlässig nicht rechtzeitig oder nicht
richtig gemeldet, können zusätzlich
zur Nachzahlung Bußgelder bis zu
einer Höhe von 50.000 Euro erho
ben werden. Auch bei einem Ver
stoß gegen die Auskunftspflicht kön
nen Bußgelder fällig werden.
jb
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Feste feiern, wie sie fallen –
Achtung Künstlersozialkasse!
Die Experten der Kanzlei Haubner, Schäfer & Partner informieren über:
Johanna Bernhofer, Leiterin Finanzbuchhaltung bei der Kanzlei Hauber, Schäfer & Partner.
Ein Unternehmer beauftragt regelmäßig eine Werbeagentur mit der Erstellung von
Werbemaßnahmen. Sofern die Werbeagentur ein Einzelunternehmen ist, muss die
Künstlersozialabgabe bezahlt werden. Ist die Werbeagentur hingegen eine GmbH,
so besteht keine Künstlersozialabgabepflicht für den Unternehmer.
Für die Abgabepflicht ist es nicht entscheidend, ob der Unternehmer deutscher
Staatsangehöriger ist, der Vertrag über die künstlerische Leistung in Deutschland
abgeschlossen wurde oder der Künstler einen Wohnsitz in Deutschland hat. Künst-
lersozialabgabe ist zum Beispiel auch für österreichische Musiker zu leisten, die auf
einer Veranstaltung in Deutschland auftreten.
Beispiel:
Direkt-Kontakt:
Eugen-Belz-Straße 13
83043 Bad Aibling
Telefon: 08061/4904-0
Telefax: 08061/4904-24
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