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3. Mai 2018 -
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Rosenheimer belästigt Badegäste
Rosenheim – Am Happinger See bekamen Beamte der Polizeiinspektion
Rosenheim vom dortigen Sicherheitsdienst den Hinweis, dass sich ein Mann
anzüglich gegenüber den Badegästen verhält. Auch nachdem dieser von den
Beamten kontrolliert und auf sein Fehlverhalten aufmerksam gemacht wurde,
zeigte er sich uneinsichtig, wurde aggressiv und beleidigend gegenüber den
Polizisten.
Als sie den 42-Jährigen aufforderten, den Happinger See zu verlassen, verlor
er vollkommen die Kontrolle über sich und schrie lauthals herum. Etwa zehn
Minuten versuchten die Beamten, ihm zu erklären, dass er den Badeplatz
verlassen muss. Das führte aber nur zu weiteren Beleidigungen.
Schließlich wurde er mit der Unterstützung vom Sicherheitsdienst in Gewahr-
sam genommen. Die Badegäste zeigten sich gegenüber den Polizeibeamten
und dem Sicherheitsdienst erleichtert über das Eingreifen.
red
Anzügliches Verhalten am Happinger See
Erfolg gegen Auto-Poser-Szene
Rosenheim – Die Polizeiinspektion Rosenheim kontrollierte neulich einen ge-
tunten Pkw an einer Tankstelle in der Äußeren Münchener Straße. Hierbei
stellten die Beamten diverse, nicht eingetragene Veränderungen am Fahrzeug
fest. Zudemwurde offenbar das Fahrwerk umgebaut. Nach der Sicherstellung
des BMW wurde ein Gutachten durchgeführt. Der Sachverständige staunte
nicht schlecht, als er am Fahrwerk einen verbauten Kochtopf zur Stabilisierung
der Feder feststellte. Zudem zeigten sich gravierende Mängel an der Karos-
serie. Neben den Kosten für die Abschleppung und das Gutachten erwartet
den 21-jährigen Fahrer aus Stephanskirchen eine Anzeige, die mit mehreren
hundert Euro Bußgeld sowie einem Punkt geahndet wird.
Einige Tage später fand auf einem Parkplatz an der Georg-Aicher-Straße ein
angemeldetes Tuningtreffen statt. Die Polizei führte im Umkreis mehrere
Kontrollen sowie Geschwindigkeitsmessungen durch. Lediglich ein Fahrzeug
musste wegen einer fehlerhaften Radkombination beanstandet werden. Hier
zeigte sich, dass die überwiegende Mehrheit der Tuner auf die ordnungsge-
mäße Eintragung ihrer Fahrzeuge achtet.
red
BMW mit verkehrsgefährdenden Mängeln sichergestellt
Wellensittich fliegt Beamten zu
Trostberg – Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Trostberg hat kürzlich
einen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 304 auf Höhe der Abzweigung
nach Landertsham aufgenommen.
Als die Beamten gerade den Unfallort verlassen wollten, flog ihnen ein Wel-
lensittich auf das Streifenfahrzeug. Kurzerhand fingen die Polizisten den Vogel
ein und brachten ihn zur Polizeiinspektion Trostberg.
Der Wellensittich hat schwarz-weiß gestreifte Flügel, einen blauen Schwanz
und einen gelben Hals. Zudem hat er einen roten Ring am rechten Fuß. Zur
weiteren Versorgung wurde der Vogel in das Tierheim Traunstein in Surberg
gebracht.
Wer den Wellensittich vermisst, kann sich bei der Polizeiinspektion Trostberg
unter der 08621-98420 oder bei dem Tierheim unter der Telefonnummer
0861-3949 melden.
red
Vogel in Streifenfahrzeug antransportiert
Flüchtlinge Willkommen
Strategieworkshop soll beim Ankommen helfen
Für die Analyse wurden 70 Flüchtlinge interviewt.
Foto: Jobcenter Ebersberg
Ebersberg – Es reicht nicht, geflüchtete Menschen nur Willkommen zu heißen.
Es müssen auch die richtigen Strukturen geschaffen werden, damit vor allem die
jungen, oft unbegleiteten Geflüchteten wirklich Ankommen können. Hermann
Schmidbartl, Leiter des Jobcenters Ebersberg, hat deshalb ein Projekt angestoßen:
Um herauszufinden, wie berufliche und soziale Integration am Besten gelingt, wo
und wie die Strukturen dafür verbessert werden können, wurde im vergangenen
Jahr das Projekt „WzA - vomWillkommen zum Ankommen“ gestartet.
Basis dafür war eine Landkreisanalyse. 70 Akteure, erfolgreiche und weniger erfolg-
reiche Geflüchtete, wurden dazu interviewt. Anfang März wurden die Ergebnisse
im Rahmen eines spannenden Strategie-Workshops präsentiert. Einen ganzen Tag
lang waren Vertreter aller Behörden und Institutionen, die tagtäglich mit Geflüchte-
ten zu tun haben, aufgefordert, sich auszutauschen und an konkreten Themenfel-
der zu arbeiten
.
red
Nimm mich mit!
„Mitfahrbankerl“ in Haag eingeweiht
Pfarrer Pawel Idkowiak segnet das „Mitfahrbankerl“.
Foto: Günster
Haag – Hinsetzen, warten, mitgenommen werden. Kostenlose Mitfahrgelegenhei
ten sollen die Bürger aus Haag jetzt besser nutzen können. Die Gemeinde testet
„Mitfahrbankerl“. Fünf davon sind im Gemeindegebiet aufgestellt und jetzt einge
weiht worden. Für diese Initiative habe man sie nicht lange überzeugen müssen,
erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Schätz bei der Einweihung mit Pfarrer Pawel
Idkowiak. Heide Schmidt-Schuh vom Verein „Agenda21-Haager Land“ hatte die
Idee, Auslöser waren der fehlende Nahverkehr in der Gemeinde. Die Regeln sind
einfach: Die Gemeinde stellt die Bänke und die Schilder zur Verfügung, der Rest ist
Privatsache. Volljährig sollte man sein, für Kinder sei das nicht gedacht, die Fahrt sei
kostenlos. Sitzt jemand auf der Bank, gekennzeichnet mit dem Schild „Mitfahrban
kerl – nimm mich mit“, hält idealerweise ein Auto, dessen Fahrer sich nach dem
Ziel erkundigt. Bänke sind am Bräuhausplatz, hinter der früheren Post, beimWerk
markt Böhm, im Einkaufspark und beimWirt in Winden.
Günster
Zehn Jahre Bauerngolf
Jubiläum am Samerberg
Eine etwas andere Art und Weise, Golf zu spielen.
Foto: hö
Samerberg – Bauerngolf auf dem Samerberg ist ein Spaß für Jung und Alt. Bereits
seit zehn Jahren erfreuen sich Familien, Vereine, Schulklassen, Freunde und Firmen
an dem etwas anderen Golfspiel in Grainbach.
Das Spiel mit Holzschuh-Schlägern und Lederball zwischen Weiden, Bäumen und
landwirtschaftlichen Hindernissen entstand in Holland und fand auf dem Samerberg
erstmals in Bayern Anwendung.
Heuer hat die Bauersfamilie von Sophie Spöck die Saison bereits eröffnet. Zum
zehnjährigen Jubiläum bietet die Familie Spöck am Sonntag, 13. Mai (Muttertag)
einen Jubiläumstag mit Kinderpreisen für Erwachsene und mit einem Grillfest an.
Die Öffnungszeiten sind täglich von 11 bis 20 Uhr sowie nach Vereinbarung unter
Telefon 08032-8320.
Nähere Informationen gibt es im Internet unter
Vergnügen für Jung und Alt
Traunsteiner Frühlingsfest von 11. bis 21. Mai
Spaß auf dem Traunsteiner Frühlingsfest.
Foto: Monika Seidl/Stadt Traunstein
Traunstein – Elf Tage Unterhaltung für Jung und Alt auf dem Traunsteiner Frühlings
fest: Von 11. bis 21. Mai verwandelt sich der Festplatz an der Siegsdorfer Straße in
einen Vergnügungspark mit vielen spannenden Attraktionen.
Aufregung und Spaß versprechen Fahrgeschäfte wie der Power Dancer, der
Mondlift oder der Freestyle. Klassiker wie das Nostalgie-Kettenkarussell oder der
Schießwagen sind auch in diesem Jahr wieder dabei. Zahlreiche Stände haben alles
für den kleinen Hunger zwischendurch – von Mandeln über Crêpes bis hin zu
Pizzaschnitten. Die Fahrgeschäfte und Attraktionen des Traunsteiner Frühlingsfestes
sind montags bis samstags ab 14 Uhr, sonn- und feiertags ab 13 Uhr geöffnet. Das
Festzelt mit dem überdachten Biergarten lädt zum Verweilen ein und bietet ein
umfangreiches Programm. Die Festmass kostet 8,10 Euro. Festzeltbetrieb ist mon-
tags bis samstags jeweils ab 11 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 10 Uhr. Zu allen
Veranstaltungen (außer Sportveranstaltungen) ist der Eintritt ins Festzelt frei.
red
Strahlende Gesichter bei Staatspreisverleihung in Bad Aibling
Einserschüler der Berufsschulen im Landkreis Rosenheim geehrt
Bad Aibling – 126 Schüler der Berufsschulen Bad Aibling, Rosenheim I, Rosenheim
II undWasserburg sind im Kurhaus von Bad Aibling mit dem Staatspreis geehrt wor-
den. Landrat Wolfgang Berthaler forderte dazu auf, die durch die guten Abschluss-
noten gegebenen Möglichkeiten zu nutzen. Stellvertretend für alle Schulleiter gra-
tulierte Bad Aiblings Schulleiter Jürgen Ersing. Den Staatspreis bezeichnete er als
„tolles Ding“. Der Landkreis investiert viel Geld in die weiterführenden Schulen und
Berufsschulen. „Das Geld ist gut angelegt, für unsere Region und für unsere Jugend
lichen“, meinte Landrat Berthaler. Die Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger
schlossen ihre Ausbildung mit einem Notendurchschnitt von 1,5 und besser ab
Als Anerkennung erhielten sie die Staatspreisurkunde und einen Geldpreis in Höhe
von je 75 Euro, zur Verfügung gestellt zu einem knappen Drittel von der Regierung
von Oberbayern und zu gut zwei Dritteln vom Landkreis Rosenheim.
red
Wurden für ihre besonders guten Noten geehrt: die 126 Staatspreisträger aus dem Landkreis Rosenheim.
Foto: Landkreis Rosenheim
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