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5. April 2018 -
Nach
richten
Blau
licht
Millionenschaden bei Hausbrand
Waldkraiburg – Bei einem Wohnhausbrand in Waldkraiburg wurden zwei
Feuerwehrangehörige leicht verletzt. Der Schaden, den das Feuer angerichtet
hat, wird auf bis zu eine Million Euro geschätzt.
Am vergangenen Dienstagmittag bemerkten Anwohner in der Adlergebirgs-
straße in Waldkraiburg starken Rauch aus dem Dachbereich eines Mehrfami-
lienhauses. Während insgesamt elf Feuerwehren aus Waldkraiburg und der
Umgebung mit etwa 150 Einsatzkräften mit den Löscharbeiten beschäftigt
waren, sperrten Polizeikräfte der örtlichen Dienststellen den Einsatzort weit-
räumig ab. Hierbei kam es teils zu starken Verkehrsbehinderung.
Die Anwohner in der Nachbarschaft wurden unter anderem mittels Durch-
sagen der Polizei aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Alle
Bewohner des brennenden und der beiden angrenzenden Häuser konnten
ihre Wohnungen unverletzt verlassen. Lediglich das vom Brand betroffene
Wohnhaus wird längere Zeit nicht bewohnbar sein. Bei dem Einsatz wurden
zwei Feuerwehrangehörige leicht verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand
halten die Beamten einen technischen Defekt als Brandauslöser für wahr-
scheinlich.
red
Zwei Feuerwehrleute leicht verletzt
Osterferien im Jugendarrest
Rosenheim – Seine Osterferien hat sich ein 17-Jähriger Rosenheimer sicher-
lich etwas anders vorgestellt: Da er fortwährend nicht zur Schule erschien,
wurde er von einemGericht zu mehreren Sozialstunden verurteilt. Auch dies
nahm der Jugendliche nicht sonderlich ernst und er trat keine einzige der zu
verbüßenden Sozialstunden an. Aus diesem Grund erließ das Jugendgericht
nun einen Haftbefehl. Die Begründung: „Ungehorsamsarrest.“
Am zweiten Ferientag wurde der Jugendliche schließlich von zwei Zivilfahn-
dern der Polizeiinspektion Rosenheim zu Hause aufgesucht. Mit dem mor-
gendlichen Besuch rechnete er offensichtlich in keinster Weise, da er noch im
Bett lag und schlief.
DieBeamtennahmendenJugendlichenzunächst inArrest,anschließendbrach-
ten sie ihn in die Jugendarrestanstalt Landshut. Hier muss er nun die restlichen
Osterferien im Jugendarrest verbüßen.
red
17-jähriger Schulschwänzer muss in den Knast
Mit großer Menge Kokain erwischt
Miesbach – Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim stellten bei einer Fahr-
zeugkontrolle eine große Menge Kokain sicher: In der Nacht von vergange-
nem Sonntag auf Montag kontrollierten bayerische Schleierfahnder auf der
Autobahn A 8 bei Irschenberg einen Pkw mit belgischer Zulassung. Bei der
Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten über 50 Gramm Koka-
in. Der Fahrer, ein 45-jähriger albanischer Staatsangehöriger, wurde vorläufig
festgenommen.
Da die Beamten außerdem vermuteten, dass er als Fahrzeugführer erheblich
unter dem Einfluss von Alkohol stand, führten sie auch eine Blutentnahme
durch. Anschließend stellten sie sowohl das Rauschgift als auch das Fahrzeug
sicher.
Der Albaner wurde später dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Unter-
suchungshaftbefehl wegen des Verdachts eines Verbrechens nach dem Betäu-
bungsmittelgesetz.
red
Albaner geht Schleierfahndern ins Netz
Brandschutz ein heißes Thema
Infoveranstaltung vom Landratsamt
Rund 500 Interessierte informierten sich über den Brandschutz
bei Veranstaltungen.
Foto: red
Rosenheim/Bad Aibling – Das Thema Brandschutz stand im Mittelpunkt einer In-
formationsveranstaltung der Abteilung Baurecht vom Rosenheimer Landratsamt,
die auf großes Interesse gestoßen ist. Rund 500 Interessierte von Feuerwehren,
Vereinen und Gemeinden waren ins Kurhaus nach Bad Aibling gekommen. Kon-
kret ging es um die Genehmigung von Veranstaltungen mit über 200 Besuchern.
Landrat Wolfgang Berthaler: „Es geht nicht darum Feste zu verbieten, sondern um
rechtliche Rahmenbedingungen und Gesetze.“
Für die Zulassung einer Veranstaltung sind vollständige, prüffähige Unterlagen ein-
zureichen. Dazu gehören Pläne mit Maßangaben von Flächen, Räumen und Büh-
ne, eingezeichneten Rettungswegen und der Feuerwehrzufahrt. Grundsätzlich gilt:
Bei Veranstaltungen über 200 Personen müssen die Unterlagen vier Wochen vor-
her, bei Zeltanbauten an Gebäuden mindestens drei Monate vorher eingereicht
werden. Entsprechende Merkblätter gibt es im Rosenheimer Landratsamt.
red
Kinder entdecken sich selbst
Kunsttherapeutisches Coaching „Emoji“
Die Kinder der Aisinger Grundschule mit ihren Emojis.
Foto: red
Rosenheim – Die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen – das stand i
Mittelpunkt des kunsttherapeutischen Schülercoachings „Emoji“ an der Aisinger
Grundschule. Kinder der dritten und vierten Jahrgangsstufe nahmen an dem Kurs
unter Leitung von Kristin Winkelbach teil. Angeboten wurde der Kurs im Rahmen
des Talentförderungsprogramms „Fit in die Zukunft“ (FitZ), das die Sparkassenstif
tung Zukunft für die Stadt Rosenheim maßgeblich fördert.
Die Kinder gingen Fragen nach, die so viele beschäftigt: Wie bin ich? Was kann ich
Was möchte ich für meine Zukunft? Dabei herausgekommen ist auch ein Emoji
Gruppenbild, das neben Werken aus dem FitZ-Kurs „Der Blaue Reiter“ im Ein
gangsbereich der Grundschule Rosenheim-Aising bewundert werden kann.
Schwerpunkt bildetenverschiedenekunsttherapeutischeÜbungenwie Interaktions
spiele und Arbeiten in unterschiedlichsten Sozialformen.
Zum Abschluss kreierte je
der Schüler sein eigenes Emoji, das ihn am besten charakterisiert.
red
Besuch vom Generalkonsul
Japaner Tetsuya Kimura in Rosenheim
Generalkonsul Tetsuya Kimura beim Eintrag in das Goldenen
Buch der Stadt.
Foto: Trux
Rosenheim – Seit Anfang Oktober hat Generalkonsul Tetsuya Kimura die Leitung
des japanischen Generalkonsulats in München übernommen. Mittlerweile in guter
Tradition seiner Vorgänger, besuchte er die Stadt Rosenheim und ließ sich unter
anderem von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer über die Rosenheimer Aktivi-
täten im Rahmen der japanischen Städtepartnerschaft unterrichten.
Zuständig ist das japanische Generalkonsulat in München für rund 14000 Japaner
und gut über 700 japanische Unternehmen in Bayern und Baden-Württemberg.
Kimura betonte, dass der Austausch zwischen Japan und Deutschland nicht aus-
schließlich auf Regierungsebene stattfinden dürfe, sondern gerade die Ebene der
Gemeinden, der Schulen, der Universitäten und der Unternehmen wichtig ist.
Mit der Zusage, gerne zum geplanten fünften Japan-Wirtschaftstag im Oktober
2019 wieder nach Rosenheim zu kommen verabschiedete sich Kimura zu einem
Besuch an der Hochschule Rosenhei
m.
red
Hebauf mit Staatsministerin
Sonderpädagogisches Förderzentrum wird saniert
Staatsministerin Aigner beim Hebauf in Hausham.
Foto: red
Hausham – Beim sonderpädagogischen Förderzentrum in Hausham wur
de Hebauf gefeiert. Für Ehrengast Ilse Aigner war die Hebauf ein „Tag der
Freude“, schließlich stünden bei diesem Bauprojekt „die Menschen im Vor
dergrund“. Durch die Sanierung und Erweiterung finden zehn neue Klas
sen Platz; die vier Klassen, die seit fast zehn Jahren in Containern vorm
Schulgebäude untergebracht sind, können umziehen. Außerdem bietet der
Neubau Platz für Therapie- und Ruhezimmer. Die Förderung der Staatsre
gierung – 6,9 Millionen Euro der geplanten 15,2 Millionen Euro Investition
– sei deshalb genau an der richtigen Stelle angelegt, so die Staatsministe
rin.
Spatenstich für die Sanierung und Erweiterung der Anton-Weilmaier-Schule
war im April 2017 und bis zur Einweihung dauere es nun auch nicht mehr
lange, freute sich Schulleiterin Bärbel Lang.
red
Neue Wohnanlage in Haidforst
Spatenstich für zwölf Wohnungen in Traunstein
Traunstein – Nach dem erfolgreichen Abschluss der Planungen kann jetzt mit dem
Bau begonnen werden: in Haidforst 45 entsteht auf einem ehemaligen Spielplatz-
gelände ein dreigeschossiges Gebäude mit zwölf Wohnungen.
Mit dem Spatenstich wurde der offizielle Baubeginn des kommunalen Wohnungs-
bauprojektes gefeiert. Oberbürgermeister Christian Kegel zeigt sich hoch erfreut
über die Maßnahme, herrscht doch in der Großen Kreisstadt ein erheblicher
Wohndruck und insbesondere eine außerordentlich große Nachfrage nach be-
zahlbaren Wohnungen. In dem neuen, etwas über drei Millionen Euro teuren,
barrierefreien Gebäude werden auf städtischem Grund drei Zwei-Zimmer- und
neun Drei-Zimmer-Wohnungen entstehen. Außerdem werden ein Spielplatz und
vierzehn Pkw-Stellplätze gebaut. Im Juli 2019 soll die Wohnanlage fertig sein. Das
Haus wird mit einer behindertengerechten Aufzugsanlage ausgestattet und erhält
ein Blechdach samt Photovoltaikanlage.
red
Fit und clever in der Schule
Gemeinschaftsprojekt geht in die dritte Runde
Berchtesgadener Land – Das dritte Jahr des Gemeinschaftsprojektes „Fit & clever
in der Schule“ der Technischen Universität München und der Gesundheitsregion
plus Berchtesgadener Land ist gestartet. In dreieinhalb Monaten dreht sich für das
betreuende Studententeam der TU München alles um die Fitness und das Wohl
befinden der rund 3000 Kinder und Jugendlichen an den insgesamt 22 am Projekt
teilnehmenden Schulen im Landkreis.
Seinen ersten Halt machte das Studententeam aus angehenden Sport- und Ge
sundheitswissenschaftlern an der Grund- und Mittelschule Teisendorf. Die hohe
Beteiligung mit insgesamt 20 Klassen freute Schulleiterin Michaela Märzendorfer
besonders. Dank Unterstützung der jeweiligen Klassen- und Sportlehrer fanden
die sportmotorischen Fitnesstests aus der von der TU München entwickelten
Testbatterie statt. Bei den verschiedenen Übungen wie Sit-Ups, Liegestützen oder
Standweitsprung gaben die Schüler ihr Bestes.
red
Spatenstich für die neue Wohnanlage in Haidforst.
Foto: red
Sit-Ups und Liegestütze für starke Muskeln und eine gesunde
Haltung.
Foto: red
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