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KOSTENLOS
AUSGABE NUMMER:
400
5. April bis 18. April 2018
Das grosse
14-tägliche Zeitungsmagazin
Für Regionales, Wirtschaft und Kultur
R O S E N H E I M M ü h l d o r f A l t ö t t i n g T r a u n s t e i n M i e s b a c h E b e r s b e r g
13. Jahrgang
Das nächste Mal erscheint die
pressewoche
kostenlos am 19. April 2018!
Sie möchten die
pressewoche
geliefert bekommen? Abo-Hotline: 08031/233 86 - 29,
Seiten
Blick
Von Peter Weikl
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Wer einmal lügt, …
…dem glaubt man scheinbar immer wieder
Das
WETTER
für Oberbayern
vom 5. April bis 18. April 2018
Inhaber:
Toni Klaus und
Jürgen Schwarz
Einrichten mit TOJU
Viele Messeneuheiten eingetroffen!
www.toju.de
Staatsstraße 25
83059 Kolbermoor
Telefon 0 80 31/999 13
Mo.-Fr. 10.00-19.00
Sa. 10.00-18.00
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Und stellen Sie diese je nach Bedarf immer
wieder neu zusammen.
Unsere Jubiläumsausgabe! Viel Spaß
beim Lesen! Ihr
pressewoche-
Team
Mit Heilkräutern versuchte man früher, jedem Leiden auf den Leib zu rücken. Ob aber gegen wirklich alle Krankheiten von Asthma bis Zyste ein Kraut gewachsen ist, fragt
sich der
pressewoche
-Autor auf ... ...
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Sind Kräuter die
bessere Medizin?
Sie finden jede Ausgabe der
pressewoche
unter:
Ein amerikanischer Präsident, an
dem der Ruf der Unfähigkeit zur
Wahrheit wie ein Leberfleck klebt;
Politikerinnen, denen Falschaussage
unter Meineid oder geistiger Dieb-
stahl zur Last gelegt wird; Schrei-
berlinge, die hände-
ringend nach einem
harmlos klingenden
Wortgewand suchen,
um die Lüge nicht
beim Namen nennen
zu müssen…
Die
Lügenpraxis
– insbesondere in
den höchsten Regie-
rungsebenen – zeigt
deutlich, dass wir in
einem Milieu der Täuschung, des
Scheins und der Flunkerei leben.
Der Dunstschleier der allgemein
praktizierten Unwahrheit umgibt
uns wie der Pulverdampf einer Sil-
vester-Böllerei, der noch am Neu-
jahrsmorgen ungesund riechend in
der Luft hängt.
Ist es dabei nicht etwa auf die Ver-
logenheit der Gesamtgesellschaft
zurückzuführen, dass die aus dem
Volk gewählten Vertreter die volks-
tümlich gewordene Tendenz zur
Unwahrheit einfach in die Regie-
rungshäuser mitnehmen und dort
ausleben, wie sie es von jeher ge-
wohnt sind?
Dass dem so sein muss, zeigte sich
besonders deutlich 2011 vor dem
Hintergrund der bekannten Plagi-
atsaffäre des ehemaligen Verteidi-
gungsministers. Die Teilnahmslo-
sigkeit, mit der dieser Skandal vom
überwiegenden Teil der Bevölke-
rung einfach hingenommen wurde,
spricht dabei Bände. Anstelle der
angebrachten Verärgerung zeig-
ten sich vornehmlich
eher
verständnis-
voll schmunzelnde
Mundwinkel,
und
man hörte Worte
wie: „Abschreiben
tun sie auf der Uni
doch alle.“ Doch das
ist nicht wahr! Nicht
wenige wissenschaft-
lich Denkende arbei-
ten zutiefst gewis-
senhaft und gehen
mit Zitaten und anderem geistigen
Fremdeigentum so behutsam wie
mit Nitroglycerin um.
Zweifellos liegt es an der allgemei-
nen Wurstigkeit, mit der auf Lug
und Trug in den höchsten Regie-
rungsämtern reagiert wird. Gerade
aber damit werden einige Volks-
vertreter regelrecht zum Täuschen
und Fingieren ermuntert. Sie sehen
ja, wie glimpflich sie damit davon-
kommen würden.
Besser wäre es, an solch promi-
nenten Fällen der Verlogenheit
Anstoß zu nehmen und dies dann
zum Anlass zu nehmen, selbst ei-
nen aufrechten und lügenfreien Le-
bensstil anzustreben. Doch dazu,
fürchte ich, werden nicht allzu viele
bereit sein.
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