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Im Rosenheimer Autohaus Frei-
linger & Geisler haben die Azubis
gut lachen. Das Unternehmen
zeichnet sich durch eine beispiel-
hafte Betreuung aus. Das Resul-
tat sind hohe Motivation, verant-
wortungsvolle Aufgaben und viel
Spaß an der Arbeit.
„Ich war vom ersten Moment an be-
geistert, ich hatte schon ein Praktikum
im Autohaus gemacht, aber die Ausbil-
dung übertrifft meine Erwartungen“,,
schwärmt Anna-Lena Prechtl, die sich
seit September 2017 bei Freilinger &
Geisler zur Automobilkauffrau ausbil-
den lässt. Das einzige Mädchen in einer
Gruppe von acht Azubis ist ein echter
Auto-Fan und mag Design. Besonders
aber beeindruckt sie der Umgang mit
den Azubis, die bei ihrem Arbeitge-
ber nicht wie „Lehrburschen“ sondern
gleichberechtigt und mit viel Respekt
behandelt werden. Das allerdings ist
kein Zufall sondern gehört zur Philoso-
phie des renommierten Autohauses.
Mehr als 600 Auszubildende seit
Firmengründung
„Wir legen Wert auf eine gezielte Aus-
bildung und sichern uns somit einen
hervorragenden Nachwuchs“, verrät
Ausbildungsleiterin Verena Plank. Sie
muss es wissen, denn die engagierte
Personalerin ist bereits seit 48 Jahren im
Unternehmen. Als Tochter des Grün-
ders Alfons Geisler kennt sie die Fir-
mengeschichte wie keine andere und
hat zahlreiche Azubis „fit fürs Leben“ ge-
macht. Seit der Firmengründung 1928
haben mehr als 600 junge Menschen
bei Freilinger & Geisler eine fundierte
Ausbildung im kaufmännischen oder
technischen Bereich absolviert. Kein
Wunder, dass das Autohaus 2016 den
Martha Pfaffenberger-Ausbildungspreis
der Stadt Rosenheim entgegennehmen
durfte. „Wir engagieren uns in verschie-
denen Schulen und auf Ausbildungs-
messen, wie zum Beispiel der JOBFIT,
die am 12. Mai in Rosenheim stattfin-
det“, erklärt Plank.
Super Sozialleistungen, Auf-
stiegs-Chancen und spannende
Events
Ob Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld,
Weihnachtsfeiern, Betriebsfeiern oder
so spannende Events, wie die Wahl
der „Miss Herbstfest“ Rosenheim oder
Kinoveranstaltungen und Sportsponso-
ring – der Arbeitgeber lässt sich einiges
einfallen, was Azubis begeistert. Aber
auch der zentrale Standort in der Ro-
senheimer City ist für viele Newcomer
ein gutes Argument. Eine entschei-
dende Rolle spielt für viele Lehrlinge
mittlerweile die Sicherheit des Arbeits-
platzes. Hier hat man bei Freilinger &
Geisler beste Chancen, denn das Un-
ternehmen gehört zur renommierten
Eder-Gruppe, so dass der Großteil der
Auszubildenden übernommen wird.
Und auch einer Karriere im Haus steht
nichts im Wege. „Das allerbeste Bei-
spiel gibt der heutige Geschäftsführer
Peter Grubauer, der vor mehr als 38
Jahren als Lehrling ins Unternehmen
kam“, freut sich die Ausbildungsleiterin
Plank.
cr
Nürnberg – Sie sehen ja ganz
niedlich aus, die ersten huma-
noiden Roboter, die in Bayern
bereits auf ihre Einsatztauglich-
keit getestet werden. Die Robo-
terdame Josie Pepper im Termi-
nal 2 des Münchener Flughafens
und ihr produktgleiches männ-
liches Pendant Monaco Pepper
in der Zentrale der Stadtspar-
kasse München erteilen Aus-
künfte und liefern individuell
zugeschnittene Antworten auf
an Sie gerichtete Fragen.
Ihre kindliche Körpergröße von 1,20
Meter, ihre mittig im kugelrunden Ge-
sicht platzierten schwarzen Knopfau-
gen und ihre kleinen Grinseschnuten
entsprechen genau dem Kindchen-
schema und lösen zumeist entzück-
te Reaktionen aus. Damit wird aber
auch von existentiellen Befürchtungen
abgelenkt.
So wird in einer jüngst veröffentlich-
ten Studie des Nürnberger Instituts
für Arbeitsmarkt- und Berufsfor-
schung (IAB) aufgezeigt, dass gegen-
wärtig 58 Prozent der vom Hilfskraft-
Personal geleisteten Arbeit theore-
tisch von Computern oder Robotern
übernommen werden könnten. Der
besagte Prozentsatz werde zudem
mit dem Fortschritt der technischen
Entwicklung mehr und mehr gestei-
gert.
Im umgekehrten Verhältnis vermin-
dern der Nachweis fachübergreifen-
der Bildung und hochwertigere Qua-
lifikationen die Gefahr, teilweise oder
sogar ganz durch computergesteuer-
te Maschinen ersetzt zu werden. Der
Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeber-
verbandes (BDA) Steffen Kemper sagt,
dass sich mit dem Digitalisierungs-Pro-
gramm ganz neue, von menschliche
Arbeitskräften zu bewältigende Tätig
keitsbereiche ergäben.
Auch gibt er zu verstehen, dass di
Digitalisierung in dem befürchteten
theoretischen Vollumfang allein aus
Kostengründen und aufgrund recht
licher Hindernisse niemals stattfin
den würde. Zugleich aber betont
er die Wichtigkeit der Ausbildungs
qualität des Berufsnachwuchses.
Darin solle es nicht nur um digitale
Inhalte gehen. Auch das Einüben
von Kooperationsbereitschaft und
Selbstmanagement sowie der Er
werb von sozialen Kompetenzen
werden im Ausbildungsplan einen
zentralen Stellenwert haben müs
sen.
pw
NEWS
wirtschaft
8. März 2018 -
S. 7
– Anzeige –
Gefährden Roboter Arbeitplätze?
Das Risiko, ersetzt zu werden, besteht vor allem für Hilfskräfte
„58 Prozent der Hilfs-
kraftarbeit könnten
sofort von Computern
und Maschinen ersetzt
werden“
Wir machen Zukunft
Einer für alle, alle für einen: Die Auszubildenden und ihre Betreuer: (vlnr.) Valentin Merz, Marie-Luis Jina (Service-Assistentin), Iman
Saadat, Verena Plank (Ausbildungsleiterin), Michael Fischer, Thomas Michalke (Ausbilder Werkstatt), Patrick Wech, Anna-Lena Prechtl.
Wer seine Ausbildung bei Freilinger &
Geisler beginnt, setzt auf ein starkes
Team und spannende Aufgaben.
Anna-Lena Prechtl (18) Auszubildende Automobilkauffrau,
Bernau
Ich war schon immer ein echter Auto-Fan und habe auch schon ein Prak-
tikum bei einem Autohändler gemacht. Da ist mir klar geworden, dass ich
unbedingt beruflich in diesem Bereich arbeiten will. Das ist zwar unge-
wöhnlich für ein Mädchen – aber meine Freunde und meine Familie finden
das voll cool. Wir arbeiten hier in einem super Team und ich fühle mich
nicht als Lehrling behandelt, sondern genauso anerkannt, wie die langjäh-
rigen Mitarbeiter. Auch meine Arbeit erlebe ich als anspruchsvoll. Ich bin
kommunikativ und lerne gerne Neues. Es macht mir Spaß, Autos bei der
Zulassungsstelle anzumelden, die Verträge vorzubereiten und mit Men-
schen zu tun zu haben. Privat spiele ich seit Jahren Tennis und reise gerne.
Am liebsten nach Italien, zum Beispiel an den Gardasee, aber auch nach
Mallorca. Ostern habe ich mir Urlaub genommen, da geht es nach Paris
– ich bin schon total gespannt auf die Stadt.
Michael Fischer (18) Auszubildender Kfz-Mechatroniker,
Rosenheim
Autos sind meine Leidenschaft. Ich habe bei Freilinger & Geisler schon
ein Praktikum im kaufmännischen Bereich gemacht, mich dann aber für
die technische Ausbildung in der Werkstatt entschieden. Meiner Mei-
nung nach sind Autos unsere Zukunft. Autos wird es immer geben,
die Branche wird sicher noch viele spannende Entwicklungen durch-
machen. Persönlich gefällt es mir, immer etwas Neues zu lernen und
da kommt mir die Ausbildung entgegen. Es ist auch viel Elektronik da-
bei, was für mich sehr spannend ist. Ob als Azubis oder im gesamten
Unternehmen – wir sind ein super Team, der Umgang im Haus ist
sehr wertschätzend. Privat spiele ich Eishockey und merke, wie mir der
Mannschaftssport im Unternehmen zu Gute kommt und umgekehrt.
Schließlich ist es in der Firma wie im Sport: Nur als Team kann man
gewinnen.
Die Wahl zur „Miss Herbstfest“ ist eine der vielen „Events“ bei
Freilinger & Geisler.
Freilinger & Geisler ist Premium-Sponsor der Star Bulls (Eisho-
ckeymannschaft) Rosenheim.
Roboter Pepper derzeit in Bayern im Einsatz.
Foto: fotolia
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