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8. März 2018 -
Nach
richten
Blau
licht
Feueralarm beim Wäschetrocknen
Rosenheim – Nein, es war kein Feuer, das neulich in Aising einen Feuerwehr-
und Polizeieinsatz auslöste. An einem späten Nachmittag hatte eine aufmerk-
same Nachbarin einen piepsenden Rauchmelder in der Severinstraße gemel-
det. Umgehend kamen Feuerwehr und die Polizei. Als die Einsatzkräfte ein-
trafen, war der Alarm bereits wieder ausgeschaltet. In der besagten Wohnung
trafen sie eine 79-jährige Dame wohlbehalten an. Der Grund für den Alarm,
der übrigens bereits zum zweiten Mal an diesem Tag auslöste, war schnell
gefunden: Die Dame trocknete ihre gewaschenen Handtücher im Backofen
ihrer kleinen Wohnung. Durch die Rauchentwicklung löste der den Rauch-
melder aus. Durch das rasche Eingreifen der aufmerksamen Nachbarn sowie
der Feuerwehr, konnte ein Brand gerade noch verhindert werden.
red
Rosenheimerin überstrapaziert ihren Backofen
Wasserrohrbruch in Rosenheim
Rosenheim - EinWasserrohrbruch in der Mangfallstraße in Rosenheim hat die
Straße erst überflutet und dann für Glatteis gesorgt. Die Mangfallstrasse mus-
ste deshalb für mehrere Stunden gesperrt werden. Den Stadtwerken Rosen-
heim gelang es mit der Feuerwehr Rosenheim schließlich, die Wasserleitung
zu sperren. Da aufgrund der Temperaturen die Mangfallstrasse völlig vereist
war, musste anschließend noch der Winterdienst anrücken. Da die Wasserlei-
tungen teilweise abgestellt werden mussten, kam es in einzelnen Haushalten
noch zum Ausfall der Wasserversorgung.
red
Erst Überflutung der Straße, dann Glatteis
Kurioser Unfall in Waldkraiburg
Waldkraiburg – Ein etwas kurioser Verkehrsunfall ereignete sich neulich in
der Aussiger Straße in Waldkraiburg. Der Unfallverursacher, ein 41-jähriger
Waldkraiburger, kam mit einem bereits abgemeldeten Pkw Peugeot von der
Fahrbahn ab und geriet mit der rechten Fahrzeugseite an einen Zaunpfosten.
Dabei wurde der Mann leicht verletzt. Da er jedoch unter dem Einfluss von
Alkohol und ohne Führerschein mit dem Auto einer Bekannten unterwegs
war, versuchte er, das Auto vomUnfallort wegzuschieben. Aufmerksame Pas-
santen meldeten jedoch den Unfall der Polizeiinspektion Waldkraiburg. Den
Mann erwarten nun Anzeigen unter anderemwegen Trunkenheit im Verkehr,
unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Kenn-
zeichenmissbrauch.
red
Betrunkener Fahrer ohne Schein mit abgemeldetem Auto
Fällungsarbeiten angekündigt
Betrifft vor allem die Gemeinde Neubeuern
Pilzbefallene Bäume müssen aus Sicherheitsgründen gefällt
werden.
Foto: fotolia
Rosenheim/Neubern – Die Pressestelle des Landratsamts Rosenheim teilt mit,
dass seit Ende Februar im Gemeindebereich von Neubeuern Fällungsarbeiten
stattfinden. Dies betrifft auf der östlichen Inndammseite vor allem die Bereiche Al-
tenmarkt und Unterpösnach. Parallel dazu wird auf der westlichen Inndammseite
auf Höhe der Gemeinde Raubling eine Totholzentnahme erfolgen. Die Arbeiten
werden voraussichtlich ein bis zwei Wochen andauern. Der Inndamm-Radweg
kann in dieser Zeit weiter genutzt werden. Radfahrer und Fußgänger müssen
allerdings mit kurzzeitigen Sperrungen rechnen. Da die Haltewurzeln zahlrei-
cher Eschen durch Hallimasch-Pilzbefall Schädigungen davongetragen und an
Standsicherheit verloren haben, müssen die betroffenen Bäume gefällt werden.
In Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim
wurde darauf geachtet, dass die Fällungsarbeiten außerhalb der Vogelbrutzeit
stattfinden und Höhlenbäume vor allem für Fledermäuse nicht in Mitleidenschaft
gezogen werden.
pw
Obstanbauförderung der EU
Traunstein verweigert Zusammenarbeit
Das Leader-Programm der EU fördert den Erhalt und die Siche-
rung des heimischen Obstanbaus.
Foto: fotolia
Rosenheim/Traunstein – Die Weigerung des Landkreises Traunstein, eine Maßnah
me zur Sicherung und zum Erhalt der heimischen Obstanbauflächen zusamme
mit Rosenheim anzugehen, hat zum Verlust einer fünfstelligen Förderungssumm
geführt. Das gemeinsame Umsetzen des sogenannten Leader-Programms der EU
hätte die Biozertifizierung des heimischen Obstes vorantreiben sollen. Neben ei
nem Einnahmeplus hätte sich damit für viele Landwirte die Möglichkeit eröffnet,
ihre Betriebe teilweise biozertifiziert zu betreiben, ohne ganz auf Biolandwirtschaft
umstrukturieren zu müssen.
Der Traunsteiner Landrat begründete seineWeigerung mit horrenden, sich niemal
rechnenden Kosten. Stattdessen hat er die Angelegenheit dem Traunsteiner Land
schaftspflegeverband übertragen. Die Kosten für die Obst-Zertifizierung soll dabei
der Landkreis übernehmen. Siegfried Walch (Landrat Traunstein) verweist darauf,
dass ein Förderprogramm nach diesemweit kostengünstigeren Modell bereits vom
Landkreis Passau mit Erfolg praktiziert wird.
pw
Gefahr für Frösche und Kröten
Amphibienwanderung: Straßen großes Risiko
Damit auch Erdkröten sicher über die Straße kommen, sucht
der Bund Naturschutz Helfer.
Foto: Renate Stephan
Rosenheim – Mit den steigenden Temperaturen begeben sich die Amphibien wie-
der auf Wanderung. Frösche, Kröten, Molche und Unken wandern am liebsten,
wenn es nass ist und die Außentemperatur über fünf Grad liegt. Auf demWeg von
ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern passieren sie auch einige Straßen
- lebensgefährlich für die kleinen Tiere! Um möglichst viele Amphibien zu retten,
sucht der Bund Naturschutz Rosenheim noch Helfer. Vor allem in den Bereichen
Aschau, Halfing und Höslwang, Rott, Prutting und Söchtenau sowie Wasserburg
werden sie dringend benötigt. Allein im vergangenen Jahr wurden im Landkreis
Rosenheim circa 9.000 Amphibien sicher über die Straße gebracht. Dafür waren
59 Helfer über 1.000 Stunden ehrenamtlich im Einsatz. Die Untere Naturschutz-
behörde im Landkreis Rosenheim und der Bund Naturschutz appellieren daher an
die Verkehrsteilnehmer, Rücksicht zu nehmen: nicht nur auf die Frösche und Krö-
ten, sondern auch auf die ehrenamtlichen Amphibienschützer am Straßenrand.
red
Übung mit Horror-Szenario
Stabsrahmenübung im Landratsamt Miesbach
Probten den Extremfall: Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und
Co. aus dem Landkreis Miesbach.
Foto: red
Landkreis Miesbach – Um 10.40 Uhr wurde der K-Fall festgestellt: Zuerst waren
am Morgen in Gmund zwei Busse mit Kindern frontal zusammengestoßen. Und
dann entgleiste auch noch ein IC auf der Bahnstrecke bei Grub – auch hier meh
rere Tote. Doch dies war nur ein Szenario für eine große Stabsrahmenübung im
Landratsamt. Mehr als 130 Helfer übten das Zusammenspiel, auch wenn dieses
nur in der Theorie in den Stäben im Amt durchgespielt wurde.
Erich Schröck vom Fachbereich für Öffentliche Sicherheit hatte das Szenario entwor
fen, welches die Teilnehmer wirklich fordern sollte. An der Übung nahmen Mitarbei
ter der örtlichen Polizei und der Bundespolizei teil, der Feuerwehr, der Bundeswehr,
der Deutschen Bahn, der Bayerischen Oberlandbahn, der Rettungsdienste, der
Bergwacht, des Landratsamtes Miesbach, Notärzte, Technisches Hilfswerk, Integrier
te Leitstelle undWasserwirtschaftsamt. Die Übung wurde von unabhängigen Schieds
richtern bewertet.
red
Sicherheit im eigenen Zuhause
Ehrenamtliche Wohnberater in Rosenheim
Ehrenamtliche Wohnberaterinnen nach ihrer erfolgreichen
Schulung.
Foto: red
Rosenheim – Die Wohnberatung, ein neues Angebot im Landkreis Rosenheim,
wird meist erst in Anspruch genommen, wenn bereits gesundheitliche oder al-
tersbedingte Einschränkungen vorliegen. Das zeigt eine Bilanz für das vergangene
Jahr, die von Brigitte Neumaier von der Fachstelle Wohnberatung im Landratsamt
vorgelegt wurde. Demnach wandten sich 93 Prozent aller Ratsuchenden an einen
Wohnberater, als das Leben im eigenen Zuhause anstrengend, unsicher, gefährlich
oder gar unmöglich zu werden drohte. Nur sieben Prozent der Anfragen hatten
einen vorbeugenden Charakter. Manchmal reichten kleinere Veränderungen wie
das Anbringen von Stützgriffen oder das Installieren eines Hausnotrufes aus, um bei
den Bewohnern die Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu erhöhen. 30 Bera-
ter sind ehrenamtlich im Einsatz. Infos gibt es bei der Fachstelle Wohnberatung von
Dienstag bis Donnerstag telefonisch unter 08031-392 2281.
red
Albachinger Traum wird wahr
Spatenstich für Ortsumfahrung
Beim symbolischen Spatenstich in Albaching.
Foto: red
Albaching – Mit dem symbolischen Spatenstich haben die Bauarbeiten für die Orts
umfahrung von Albaching begonnen. Bis Ende des Jahres entsteht eine knapp 2,
Kilometer lange, 6,50 Meter breite Straße, die in einem Abstand von 160 Meter
bis 360 Meter nördlich an Albaching vorbeiführen wird.
Die Albachinger freuen sich auf mehr Verkehrssicherheit, weniger Lärm und meh
Lebensqualität im Ortskern. Seit Anfang der 1990er Jahre bemühten sich die Ver
antwortlichen in der Gemeinde um die Ortsumgehung. Bauherr ist der Landkreis
Rosenheim, weil die Ortsdurchfahrt der Gemeinde Teil der Kreisstraße RO 42 ist.
Zur neuen Kreisstraße gehören auch zwei Kreisverkehre mit einem Durchmesser
von je 40 Metern, eine etwa 42 Meter lange Schallschutzwand sowie eine Brück
über den Nasenbach. Die Baukosten für das Projekt summieren sich einschließlich
Planung und Grunderwerb auf gut 3,8 Millionen Euro.
red
Missbrauch an eigener Tochter
Miesbach – Weil er kinderpornografisches Material ins Internet hochgeladen
und seine Tochter schwer sexuell missbraucht haben soll, ermitteln die Zen-
tralstelle Cybercrime Bayern der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und die
Kriminalpolizei Miesbach gegen einen 27 Jahre alten Mann. Die beiden Stellen
hatten seit Wochen Ermittlungen gegen den Mann aus dem Landkreis Mies-
bach durchgeführt. Bei einer Durchsuchung wurden Computer und Zubehör
des Tatverdächtigen sichergestellt. Die Auswertung erhärtete den Verdacht.
Zudem ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass der Beschuldigte Missbrauchs-
handlungen an seiner eigenen Tochter im Kleinkindalter begangen hat. Er sitzt
nun in Untersuchungshaft.
red
Mann wird zudem Kinderpornographie vorgeworfen
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