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Es ist gefühlt noch gar nicht so
lange her, dass ab 01.01.2017
die Übergangsvorschrift der
Kassen hinsichtlich der elek-
tronischen Archivierung ausge-
laufen ist, da gibt es nun schon
wieder eine neue wesentliche
Änderung im Bereich der Kas-
senführung.
Zum 01.01.2018 ist die Kassen-
nachschau in Kraft getreten.
Das bedeutet, dass ein Kassen-
prüfer des Finanzamts ohne
Voranmeldung in den Betrieb
kommen kann und die aktuel-
len Kassendaten auslesen darf.
NEWS
wirtschaft
8. Februar 2018 -
S. 7
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Kassennachschau und „Fiskalkasse“
Die Experten der Kanzlei Haubner, Schäfer & Partner informieren über:
Ralph Kammermeier, Steuerberater und Partner bei der Kanzlei Hauber, Schäfer & Partner.
In der Praxis könnte das beispiels-
weise so aussehen:
Der Gastronom entnimmt 400,00 Euro aus der Kasse, weil er diverse betrieb-
liche Besorgungen tätigen will und diese gleich bar begleichen möchte.
Sollte nach diesem Vorgang eine Kassennachschau durchgeführt werden, feh-
len diese 400,00 Euro beim Kassensturz und werden als Fehler in der Kas-
senführung gewertet, wenn der Gastronom keinen Eigenbeleg über die ent-
nommenen 400,00 Euro zum Zeitpunkt der Entnahme des Geldes in die Kasse
gelegt hat.
Der Prüfer kommt in den Betrieb und muss sich im ersten Schritt
noch nicht ausweisen. Er könnte beispielsweise als Gast die tat-
sächlichen Abläufe im Betrieb beobachten. Erst, wenn er kon-
kret auf die Kassendaten zugreifen möchte, muss er sich als Fi-
nanzamtsprüfer ausweisen.
Er wird anschließend die Kassendaten auslesen und den elektro-
nischen Kassenbestand mit dem tatsächlichen Bargeldbestand in
der Kasse per Kassensturz vergleichen. Wenn der Prüfer hier-
bei nennenswerte Abweichungen feststellen sollte, kann er ohne
vorherige Prüfungsanordnung unverzüglich in eine Betriebsprü-
fung übergehen.
Beispiel:
Direkt-Kontakt:
Eugen-Belz-Straße 13
83043 Bad Aibling
Telefon: 08061/4904-0
Telefax: 08061/4904-24
Es ist davon auszugehen, dass die Finanzverwaltung die Möglichkeiten der Kassennachschau bereits ab 2018 um
fassend anwenden wird. Es ist also spätestens ab jetzt dringend zu empfehlen, dass für jede einzelne Kasse die
jederzeitige Kassensturzfähigkeit gewährleistet ist und dass Entnahmen aus der Kasse auch sofort durch Belege
dokumentiert sind. Wenn der Unternehmer Bargeld aus der Kasse nimmt, um diverse Barauslagen zu tätigen,
muss in jedem Fall diese Entnahme mit einem Eigenbeleg dokumentiert sein.
Ab 01.01.2020 wird die „Fiskalkasse“ Pflicht. Das bedeutet, dass in jede elektronische Kasse eine zertifizierte
technische Sicherheitseinrichtung eingebaut werden muss. Dies wird über einen fälschungs- und manipulations
sicheren Chip der Finanzverwaltung erfolgen, der sämtliche elektronischen Bewegungen der Kasse aufzeichnet
und für das Finanzamt auslesbar bereithält.
Es gibt wieder eine Übergangsregelung bis zum 31.12.2022, aber nur für Kassen, die die technischen Vorausset
zungen für diese Erweiterung nicht enthalten. Um die Übergangsregelung zu erhalten, wird eine Bestätigung des
Herstellers erforderlich sein, dass die Kasse nicht aufrüstbar ist.
rk
Eine Aktion des Gemeinschaftsprojekts
Wir leben Verantwortung
Hase, Rebhuhn, Wachtel und Fasan sind stark gefährdet und der Igel steht auf der
Vorwarnliste. Die biologische Landwirtschaft allein reicht leider nicht aus, um den
bedrohten Tieren ein geschütztes Zuhause zu bieten.
Grund genug für unsere Aktion „damma guad“ am 23. März von 13
bis ca. 17 Uhr, die Ärmel hochzukrempeln und für den nötigen Un-
terschlupf zu sorgen.
Wir suchen verantwortliche Wiesen- und Grundbesitzer, die uns eine Fläche von
ca. 200 Quadratmetern zum Pflanzen einer Hecke zur Verfügung stellen, um das
gefährdete Niederwild zu schützen.
Können wir mit Ihnen rechnen?
Melden Sie sich unter der Telefonnummer 08031-2338611 und wir pflanzen Ihre
neue Hecke.
HELFEN SIE MIT
Grund- und Wiesenbesitzer gesucht!
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