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KOSTENLOS
AUSGABE NUMMER:
396
8. Februar bis 21. Februar 2018
Das grosse
14-tägliche Zeitungsmagazin
Für Regionales, Wirtschaft und Kultur
R O S E N H E I M M ü h l d o r f A l t ö t t i n g T r a u n s t e i n M i e s b a c h E b e r s b e r g
13. Jahrgang
Das nächste Mal erscheint die
pressewoche
kostenlos am 22. Februar 2018!
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Was macht eigentlich...
... unsere Luftwaffe in Jordanien?
Das
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für Oberbayern
vom 8. Februar bis 21. Februar 2018
In einem Teil unserer heu-
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Von Trump liest und hört man un-
entwegt, die GroKo füllt die Zei-
len, Lindenstraße und Katzenber-
ger sind ein Dauerbrenner, aktuell
geistert #MeToo durch alle Blätter.
Doch ein recht brisantes Thema
scheint gar nicht zu interessieren:
die rund 300 deutschen
Soldaten und sechs
Kampfflugzeuge vom
Typ Tornado sowie ein
Airbus A-310 zur Luft-
betankung in Jordanien.
Die deutschen Waffen-
systeme sollen Aufklä-
rungsergebnisse über
dem Kriegsgebiet in
Syrien liefern. Diese Mission wirkt
gar nicht ungefährlich. Die Bundes-
regierung war im Juni des vergan-
genen Jahres über die Türkei so
verärgert, dass sie die Verlegung
des bestehenden deutschen Ein-
satzkontingents von der türkischen
NATO-Luftwaffenbasis Incirlik nach
Al-Azraq in Jordanien entschied.
Präsident Erdogan hatte wiederholt
den Besuch von Bundestagsabge-
ordneten bei der Truppe untersagt.
Jordanien ist ein Binnen- und Wü-
stenstaat in extrem konfliktträchti-
ger Region. Er grenzt an Israel und
Palästina, den Irak und im unmit-
telbaren Norden an Syrien. Von
Al-Asraq aus ins Einsatzgebiet sind
es 60 km, die schafft ein Tornado-
Aufklärer in knapp fünf Minuten.
Die Kampfflugzeuge gehören zum
taktischen Luftwaffengeschwader
51 in Schleswig-Holstein (in des-
sen Vorgängerverband der Autor
dieses Berichts früher selbst Ein-
sätze flog). Sie sind unbewaffnet. In
einem Behälter unter dem Rumpf
des Flugzeugs sind hochmoderne
optische Kameras installiert, dazu
ein Infrarotsensor und eine Ra-
darkamera, welche die Aufklärung
auch bei Nacht ermög-
lichen. In Abhängigkeit
von den genutzten
Sensoren und der Be-
drohung vom Boden,
werden die Missionen
im Tiefflug oder in mitt-
lerer Höhe geflogen.
Die Arbeitsergebnisse
können während des
Fluges digital an eine Boden-Aus-
wertestation auf der Heimatbasis in
Al-Asraq übertragen werden. Von
dort aus werden sie der interna-
tionalen Koalition zur Bekämpfung
des sog. „Islamischen Staats“ zur
Verfügung gestellt, vorrangig Ame-
rikanern und Franzosen.
Verehrte Frau Ministerin von der
Leyen: der Umzug aus der Türkei
nach Jordanien war eine große und
kostspielige, logistische Herausfor-
derung, der Unterhalt des Kontin-
gents kostet laufend Millionen. Aber
die Lage hat sich seither geändert.
jetzt, da der IS im Irak und in Syrien
so gut wie besiegt erscheint, stellt
sich die Frage, was die deutschen
Soldaten und ihr Material eigentlich
noch in Jordanien hält. Ist die Ant-
wort ausschließlich politisch? Treue-
beweis der Deutschen gegenüber
dem Bündnis?
Verluste gab es bisher noch nicht.
Was, wenn das Licht ausgeht?
Katastrophenfall „Blackout“:
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