390_02_11_17 - page 6

NEWS
wirtschaft
S. 6
2. November 2017 -
10 Jahre DIAdonna
Kolbermoor – Anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens fand in der Ein-
richtung „DIAdonna“ der Sozialen Dienste Oberbayern eine Jubiläums-
feier statt. Mara Homberg, Bereichsleiterin bei den Sozialen Diensten
Oberbayern, begrüßte die Gäste, zu denen neben Beatrix Frank-Baur,
erste Vorsitzende des Diakonischen Rats der Diakonie Rosenheim und
Alexandra Weber Leiterin des Sachgebietes Soziale Angelegenheiten im
Landratsamt Rosenheim und stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte
Rosenheim Landkreis, auch viele Vertreter(innen) von Kooperationsein-
richtungen und -stellen aus der Region zählten, sehr herzlich. Die Be-
reichsleiterin sprach den acht Bewohnerinnen der Einrichtung, in der
Frauen in besonderen sozialen Lebenslagen betreut werden, ihren Dank
für die Unterstützung und Hilfe im Vorfeld der Jubiläumsfeier aus und gab
einen Rückblick über die Entwicklung der Einrichtung während der ver-
gangenen 10 Jahre. Ein Grußwort wurde von Johanna Schilling, Vorstän-
din des Diakonischen Werks Rosenheim, gesprochen. Die Gäste konn-
ten das aktuell voll belegte Haus sowie den neuen Fitnessraum, welcher
im Rahmen der „damma guad“ Aktion der
pressewoche
gestaltet wurde,
besichtigen.
red
Jubiläumsfeier mit illustren Gästen war voller Erfolg
v.l.: Johanna Schilling (Vorständin Diakonisches Werk Ro-
senheim) und Mara Homberg (Bereichsleiterin Soziale
Dienste Oberbayern).
Foto: Diakonie
Starke Wirtschaftspartner
Wasserburg am Inn – Die Molkereien im Wasserburger Raum sind
starke Wirtschaftspartner. Das kristallisierte sich nun aus dem Ge-
spräch des Landtagsabgeordneten Otto Lederer mit dem Vorstands-
vorsitzenden der MEGGLE AG, Drs. Sil H. van der Ploeg MBA, und
seinem Stellvertreter, Reinhold Schlensok, heraus. Dennoch gibt es in
dieser Branche Herausforderungen, die zu meistern sind, so auch für
den Familienbetrieb MEGGLE.
Die Molkereien in der Region sind nicht nur Konkurrenten, sondern
auch in gewisser Weise Wirtschaftspartner, wenn es zum Beispiel um
die sinnvolle Verwertung von Molke geht. Die Entwicklung in diesem
Bereich ist speziell auch für die Firma MEGGLE von zentraler Bedeu-
tung.
Als Vermittler sieht sich MEGGLE hingegen was den Einzelhandel
und die Lebensmittelbranche angeht. „Es ist unsere Aufgabe, den Be-
dürfnissen unserer Kunden sowie der Landwirte gerecht zu werden“,
erklärt van der Ploeg. Dadurch vergrößere sich zwangsläufig auch
das Angebot der Firma MEGGLE, wie zum Beispiel um Produkte aus
Heumilch oder ohne Laktose.
red
MdL Lederer zu Besuch bei der MEGGLE AG
v.l.: Der stv. Vorstandsvorsitzende der MEGGLE AG, Rein-
hold Schlensok, der Landtagsabgeordnete Otto Lederer,
und der Vorstandsvorsitzende der MEGGLE AG, Drs. Sil
H. van der Ploeg MBA.
Foto: MEGGLE
„New York – Rio – Rosenheim“
Rosenheim – Am Wochenende 05.-08.10.2017 fand die Delegier-
tenkonferenz der Wirtschaftsjunioren Bayern statt. Place to be für die
über 250 Wirtschaftsjunioren aus ganz Bayern und der 64 Landes-
delegierten war diesmal Rosenheim im schönen Oberbayern. Von
Donnerstag bis Samstag fanden zahlreiche Workshops, Seminare und
Diskussionsrunden statt, an denen sich die Teilnehmer rund um ver-
schiedene Themenbereiche informieren und weiterbilden konnten.
Der Höhepunkt für alle Delegierten war die Abstimmung des Jahres-
programms sowie die Wahl des neuen Landesvorsitzenden der WJ
Bayern für das Jahr 2018. Samstags wurde im Rahmen der Dele-
giertenkonferenz aller Kreissprecher der bayrischen WJ als politischer
Höhepunkt des Tages der neue Landesvorstand für das Jahr 2018
gewählt. Das traditionelle Highlight war der festliche Galaabend un-
ter dem internationalen Motto „New York – Rio – Rosenheim“ im
Rosenheimer Ballhaus. Das Team Rosenheim bedankt sich vielmals
bei allen Teilnehmern und Sponsoren, vor allem den Hauptsponsoren
ACP, Kathrein, Premium Cars Rosenheim und der Sparkasse Rosen-
heim-Bad Aibling für die Unterstützung!
red
250 Wirtschaftsjunioren und 64 Landesdelegierte konferieren
v.l.: Landesvorsitzender WJ Bayern Sascha Schnürer, OB
Gabriele Bauer, Konferenzdirektorin Denise Schurzmann,
Bundesvorsitzender WJ Deutschland Alexander Kulitz.
Foto: Markus Leithner
– Anzeige –
In der letzten Ausgabe hatten
wir Ihnen das Thema Nieß-
brauch in Zusammenhang mit
Grundstücksübergaben
vor-
gestellt. Wenn ein Grundstück
zu Lebzeiten übergeben wird,
kann sich der Übergeber einen
Nießbrauch vorbehalten. Das
bedeutet, dass ihm die Mieten
dieses Gegenstands weiterhin
zufließen und er weiterhin je
nach Übergabevertrag umfang-
reiche Entscheidungsbefugnis-
se hinsichtlich der Vermietung
inne hat. Der Nießbrauch ist
somit eine gute Möglichkeit,
den Schenker finanziell abzusi-
chern.
Für die Praxis ist es aber auch beson-
ders wichtig, dass sich der Übergeber
Rücknahmerechte hinsichtlich des
übergebenen Grundstücks vorbehält,
das heißt, diese Rücknahmerechte
regeln unter welchen vereinbarten
Bedingungen der Übergeber die Im-
mobilie wieder zurücknehmen kann.
Nachfolgend stellen wir die wichtig-
sten Rücknahmerechte vor, die in je-
dem Übergabevertrag geregelt sein
sollten.
1. Tod des Übernehmers
In der Praxis wird oft geregelt, dass
das Rücknahmerecht zu Gunsten des
Schenkers nur dann besteht, wenn
der Beschenkte vor dem Schenker
verstirbt und keine leiblichen Kin-
der vorhanden sind. Dahinter steht
der Gedanke, dass beim Tod des
Kindes die Immobilie auf den Enkel
übergeht. Wir raten von dieser Ge-
staltung ab, falls minderjährige Enkel
vorhanden sind. Die Eltern sollten
die Freiheit haben, diese Immobilie
dann zurück zu nehmen und ihrem
Enkel – unter bestimmten Auflagen
und Bedingungen – aus eigenem
Entschluss zu übergeben.
2. Eheschließung ohne Ehe-
vertrag
Grundsätzlich sollte der Beschenkte
in einem Ehevertrag regeln, dass bei
einem eventuell durch die Scheidung
ausgelösten Zugewinnausgleich das
geschenkte Vermögen nicht mit-
berücksichtigt wird. Alternativ dazu
kann auch vereinbart werden, dass
der Schenker ein Rücknahmerecht
hat, wenn ein Antrag auf Scheidung
vorliegt.
3. Insolvenz/Zwangsvollst-
reckung
Sollte der Beschenkte in finan-
zielle Schwierigkeiten geraten und es
droht eine Insolvenz oder es kommt
zur Zwangsversteigerung der Immo-
bilie, so haben die Eltern das Recht
diese Immobilie vor Durchführung
der Zwangsversteigerung bzw. bei
Eröffnung des Insolvenzverfahrens
zurückzunehmen, sodass die Immo-
bilie dadurch für die Eltern wieder
zur Verfügung steht.
4. Alkohol, Drogen und Sekten
zugehörigkeit
Sowohl Alkohol- als auch Drogenab-
hängigkeit ist heute medizinisch fest-
stellbar, sodass für diesen Fall eben-
falls ein Rücknahmerecht besteht.
Auch für den Fall einer Sektenzuge-
hörigkeit sollte Vorsorge getroffen
werden. Da die Definition schwierig
ist, solllte man sich im Vertrag auf den
Sektenbericht der Bundesregierung
stützen.
5. Unerwartete Schenkung-/
Erbschaftsteuer
Ergibt sich für die Übertragung eine
unerwartete Steuerpflicht, zum Bei-
spiel durch geänderte Rechtsspre-
chung, kann die Schenkung rück-
gängig gemacht werden.
6. Verkauf oder Belastung der
Immobilie:
Sollte der Beschenkte die Immobilie
verkaufen wollen, so ist die Zustim-
mung des Übergebers notwendig
bzw. dieser kann dann die Immobilie
zurücknehmen. Dies gilt auch für die
Belastung mit Grundschulden oder
Hypotheken.
Ist einer dieser Gründe gegeben, so
kann der Schenker, sofern ihm in der
Notarurkunde eine entsprechende
Vollmacht eingeräumt wurde, ohne
Zustimmung des Übernehmers die
Immobilie zurücknehmen und die alten
Rechtsverhältnisse sind wieder herge
stellt. Somit ist der Übergeber opti
mal geschützt.
eh
Rücknahmerechte bei Grundstücksübergaben
Die Experten der Kanzlei Haubner, Schäfer & Partner informieren über:
Emil Haubner, Steuerberater, Rechtsbeistand und Partner der Kanzlei Haubner, Schäfer & Partner.
SEMINARE
2017
Veranstaltungsort: Unsere Kanzlei
Wir bitten um telefonische
Anmeldung.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
|
|
Eugen-Belz-Straße 13
83043 Bad Aibling
Telefon 08061/4904-0
Telefax 08061/ 4904-24
Ihr Beitrag von 20 Euro kommt der
Bürgerstiftung Bad Aibling zu Gute.
Die Seminare finden jeweils um 18 Uhr in unserer Kanzlei
in der Eugen-Belz-Straße 13, 83043 Bad Aibling statt.
Die Seminare für 2018
befinden sich bereits in
Vorbereitung!
Do,
16.11.2017
Steuern sparen bis
zum Jahreswechsel
!
Bleiben Sie fit mit uns !
1,2,3,4,5 7,8,9,10,11,12,13,14,15,...16
Powered by FlippingBook