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2 . b i s 1 5 . Nov emb e r 2 0 1 7
Das grosse
14-tägliche Zeitungsmagazin
Für Regionales, Wirtschaft und Kultur
R O S E N H E I M M ü h l d o r f T r a u n s t e i n M i e s b a c h K U F S T E I N
Nr. 390 / 12. Jahrgang
Das nächste Mal erscheint die
pressewoche
kostenlos am 16. November 2017!
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Seiten
Blick
Von sabine schreiber
... wird
präsentiert von:
Was Kinder können...
müssen, sollen, wollen.
Das
WETTER
vom 2. bis 15. November ´17
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In einem Teil unserer heu-
tigen Ausgabe finden Sie
eine Beilage von Scan Life.
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7EIHNACHTEN GIBT S
'ESCHENKE
Gründer stärken die Region
„Viertklässler haben sich in Mathe und
Deutsch verschlechtert“, „Viertklässler:
Schwächere Leistung“, „Leistungsni-
veau bei Grundschülern massiv gesun-
ken“, „Studie enthüllt: Schreiben und
Rechnen Note 6“ - so stand es fett und
dick und groß Mitte Oktober auf den
Titelseiten vieler Zeitun-
gen. Der Zeitungsständer
am Kiosk sah aus wie ein
monströser, gedruckter,
erhobener Zeigefinger,
der als überlebensgro-
ßer Schlagzeilenshitstorm
herunter drohte auf Klein-
Anna, Klein-Linus, oder
wie die Kids zur Zeit so
heißen. Ich stand davor und dachte
mir im ersten Moment: „Eigentlich
ganz gut, dass die Kinder nicht so gut
lesen können.“ Denn wie mies muss
man sich fühlen, wenn man auf allen
Titelblättern der großen, schlauen
Zeitungen niedergemacht wird, wo
man sich doch eh schon die ganze
Zeit plagt. Mit der Angst, den Übertritt
nicht zu schaffen. Mit Nachhilfe schon
in der Grundschule. Mit dem Lärm im
zu kleinen Klassenzimmer, mit den ir-
ritierend vielen Ersatzlehrern. Damit,
dass man im Zweifelsfall nicht dran-
kommt, wenn man eine Frage hat,
weil noch 30 andere im Raum sitzen
und Fragen haben. Damit, dass man
nachmittags allein mit den Aufgaben
zu Hause hockt, weil es dieses Jahr
dummerweise keinen Platz mehr im
Hort mit Hausaufgabenbetreuung
gab. Ich meine, müsste auf den Titel-
blättern nicht eher stehen: „Skandal:
Es muss sich was am Bildungssystem
ändern!“ oder „Studie testet nur
Deutsch und Mathe“? Klar, die Studie
des Instituts zur Qualitätsentwicklung
im Bildungswesen (kurz IQB) beweist
mit allen Mitteln deutscher Gründ-
lichkeit, dass die Kinder bei den Tests
2016 im Lesen, Schreiben, Rechnen
und Zuhören tendenziell
schlechter abschnitten als
noch 2011. Und sicher-
lich macht eine Über-
schrift wie „Viele Kinder
erfüllen Mindeststandards
nicht“ viel her. Aber ist
das nicht auch irgendwie
gemein? Sollten wir nicht
– natürlich neben unbe-
dingten Verbesserungen im Bildungs-
system wie attraktivere Bezahlung
für Grundschullehrer, ein größeres
Lehrerkontingent und zeitgemäßere
Unterrichtsmodelle – sollten wir nicht
auch mal zur Abwechslung mutig dahin
gucken, wo unsere Kinder vermutlich
besser geworden sind? Zum Beispiel
in Sachen Medienkompetenz? Nicht
immer nur: Handy, ipad, Computer
pfuibäbä, Giftschränkchen, spielst du
schon wieder heimlich Ballerspiele?!
Sondern: Zeig mal, was du da machst.
Aha, du tippst schneller als meine Se-
kretärin. Und codierst mein digitales
Postfach und updatest meine Rech-
ner… und du kannst mit zehn schon
einen Quellcode schreiben??! Dann
würden Klein-Jonas oder Klein-Marie
den anspruchsvollen Tageszeitungsar-
tikel „Unsere Kinder: Digitale Genies“
freiwillig, stolz, begeistert, immerwie-
der und spätestens beim zweiten Mal
fehlerfrei und flüssig vorlesen.
pressewoche.de
Stellungswechsel
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Toni Klaus und
Jürgen Schwarz
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Toni Meggle unterstützt mit dem Meggle Gründerpreis seit vielen Jahren regionale Start-Ups. Auch 2017 bestärkte er die Preisträger aus Handwerk und Dienst
leistung ihre neuen Wege konsequent zu gehen und überreichte ihnen Preisgelder in Höhe von insgesamt 50.000 Euro. Gleichzeitig appellierte er die Gäste aus
Politik und Wirtschaft beim feierlichen Festakt im historischen Wasserburger Rathaussaal nicht zu vergessen, dass genau dieser Innovationsgeist und dieses hohes
persönliches Engagement die tragenden Säulen des für Deutschland so wichtigen Mittelstandes darstellten.
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