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NEWS
wirtschaft
S. 8
5. Oktober 2017 -
Nachhaltig in die Zukunft
Wasserburg – Nachhaltigkeit ist seit vielen Jahren ein wichtiger Be-
standteil der Unternehmensstrategie von MEGGLE. Als erster Ver-
treter der deutschen Milchwirtschaft hat die Molkerei aus Wasserburg
am Inn nun ein Grünes Schuldscheindarlehen unterzeichnet. Den
zur Verfügung gestellten Betrag verwendet das Familienunternehmen
MEGGLE für bereits getätigte, nachhaltige Investitionen in der Pro-
duktion.
„Wir sind sehr froh und auch stolz, dass wir mit diesem Grünen Schuld-
scheindarlehen einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft gehen kön-
nen. Nachhaltige Investitionen zahlen sich aus – und die Investoren
haben in ein Familienunternehmen wie MEGGLE größtes Vertrauen.
Dafür bedanken wir uns sehr herzlich“, so Drs. Sil H. van der Ploeg
MBA, der Vorstandsvorsitzende der Wasserburger Molkerei.
Alle Projekte wurden detailliert durch eine Rating Agentur, Vigeo Eiris,
geprüft und mussten die Ansprüche der „Green Bond Principles“ er-
füllen, einem internationalen Standard der ICMA (International Capital
Market Association) zum Management von nachhaltigen Investments.
red
MEGGLE unterzeichnet Grünes Schuldscheindarlehen
Das MEGGLE-Werk in Wasserburg.
Foto: MEGGLE
Kanzlei Haubner, Schäfer & Partner
Die Teilnahme am alljährlichen Bäderlauf wird in der Kanzlei Haubner, Schäfer
& Partner schon fast zur Tradition. Dieses Jahr konnte die Kanzlei gleich zwei
Staffeln für den Firmenstaffellauf in das Rennen schicken. Die beiden Staffeln
„Haubners Run Team“ bestehend aus Karin Linnerer, Susann Hädrich, Esther
Ulrich und Christina Klieber und „Haubners Fun Team“ mit Fiona Zander,
Katharina Atzl, Sara Janisch und Theresa Neumeyer meisterten jeweils im
Team die 21 Kilometer lange Strecke zwischen Bad Aibling und Feilnbach. Als
Halbmarathonläufer gelang es Chef Manfred Meixner dieselbe Strecke noch
schneller zu bewältigen und vor seinenMitarbeiterinnen das Ziel zu erreichen.
Aber „nach dem Wettkampf“ ist bekanntlich „vor dem Wettkampf“. Denn
beim Simssee-Halbmarathon am 21.10.2017 geht das Duell zwischen dem
Chef und den Staffelläuferinnen in die nächste Runde.
red
Bäderlauf 2017 gemeistert!
Das Haubners Run Team (v. links): Esther Ulrich, Susann
Hädrich, Karin Linnerer und Christina Klieber
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Salt Lake City/Stuttgart – Die Elek-
trifizierung kommt nun auch beim
Lkw groß raus: Das Start-up Nikola
Motors aus Salt Lake
City plant, bis 2021
die Elektro-Schwer-
laster Nikola One
und Nikola Two mit
Wasserstoffantrieb
auf den Markt zu
bringen. Die Stro-
mer sind mit über
1000 PS und gut
2700 Nm Dreh-
moment fast dop-
pelt so leistungsstark wie bisherige
Sattelschlepper − und dabei res-
sourcenschonend unterwegs. Die
Reichweite von über 1900 km soll
aus einem 320-Kwh-Lithium-Ino-
nen-Akku generiert werden.
Kernstück der Lkws ist ein neuer ef-
fizienter E-Antrieb,
den Nikola Motors
gemeinsam
mit
Bosch entwickelt.
Das Ziel: Er soll
sich leistungstech-
nisch an die Spitze
seines Marktseg-
ments setzen und
h e r k ömm l i c h e n
Antrieben auch in
Sachen Gesamtbe-
triebskosten in Nichts nachstehen.
Bosch hat jahrelange Erfahrung in
der Produktion von Elektromo-
toren, Achsantrieben und mit der
Leistungselektronik gesammelt. Die
hilft nun auch Nikola Motors bei
dem ambitionierten Plan, die bei-
den E-Truck-Modelle bis 2021 an
den Start zu bringen. „Bosch ist ein
Inkubator für Elektromobilität. Mit
unseren Technologi-
en für den E-Antrieb
geben wir nicht nur
etablierten Herstel-
lern, sondern auch
neuen Playern die
Chance, ihre Fahr-
zeuge schnell auf
den Markt zu brin-
gen“, sagt Dr. Markus Heyn, Mitglied
der Geschäftsführung von Bosch.
„Wir wollen den revolutionärsten
Sattelschlepper bauen, der je auf
dem Markt war“, erklärt Trevor Mil-
ton, Gründer und CEO von Nikola
Motors. „Für den Antrieb brauchen
wir einen innovativen Partner, der
sich unserem hohen Entwicklungs-
tempo schnell anpasst. Bosch hat uns
das nötige Know-
how geliefert, da-
mit wir schnell an
den Markt gehen
und unsere Vision
verwirklichen kön-
nen.“
Die
skalierbare,
modulare eAchse
von Bosch vereint Motor, Antrieb-
selektronik und Getriebe in einer
kompakten Einheit. Damit eignet
sie sich für Fahrzeuge aller Art, vom
kleinen Pkw bis hin zum leichten
Nutzfahrzeug. Nikola Motors und
Bosch nutzen diese Expertise nun,
um die weltweit
erste eAchse für
Nutzfahrzeuge mit
Doppelantrieb, in
diesem Fall für ei-
nen Langstrecken-
Lkw, zu entwickeln.
Dabei
kommen
Boschs Elektroma-
schinentechnik für
Nutzfahrzeuge so-
wie SMG-Antriebe
(Separater Motor-
Generator) zum Einsatz.
Die eAchse wird mit einem Brenn-
stoffzellensystem kombiniert, das die
beiden Partner ebenfalls gemeinsam
entwickeln und das neue Maßstä
be bei der Reichweite setzen soll.
Auch die gesamte
Fahrzeugsteuerung
der Trucks soll auf
der Basis der Soft-
und Hardware vo
Bosch entwickelt
werden. Die Zu
sammenarbeit von
Bosch und Niko
la Motors umfasst
zudem das gesam
te Antriebssystem
sowie das Sicher
heitskonzept und die Fahrzeugelek
tronik.
bosch/re
Entwicklung des LKW-Antriebs der Zukunft
Weltpremiere: Nikola Motors und Bosch bringen Lkw mit Brennstoffzelle auf Achse
Bosch und Nikola
Motors setzen Trucks
mit Brennstoffzelle
und elektrischer
Achse unter Strom.
Weltweit erste eAchse
für schwere
Nutzfahrzeuge.
Bosch liefert Hard-
und Software für
Trucks von Nikola
Motors –
Markteinführung
2021
Der Nikola One ...
... und der Nikola Two sollen bis 2021 auf die Straßen kommen.
Fotos: Nikola
Eugen-Belz-Straße 13
83043 Bad Aibling
Telefon: 08061/4904-0
Telefax: 08061/4904-24
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