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S. 2
5. Oktober 2017 -
pRESSE
sPIEGEL
„Saudiarabien will Frau-
en ans Steuer lassen“:
„...
König Salman habe die Regie-
rung angewiesen, Regularien
zu erarbeiten, nach denen so-
wohl Männern als auch Frauen
Fahrerlaubnisse erteilt werden
sollen, hiess es am Dienstag in
einer Mitteilung der staatlichen
saudischen Presseagentur SPA.
Zunächst solle ein Komitee ver-
schiedener Ministerien entspre-
chende Möglichkeiten prüfen.
Spätestens im Juni 2018 sollen
die neuen Regularien umgesetzt
werden. Saudiarabien ist bis
jetzt das einzige Land der Welt,
in dem Frauen nicht alleine Auto
fahren dürfen. ...“
„Saudi Arabien lässt erst-
mals Frauen ins Sportsta-
dion“:
„...Das streng konser-
vative Königreich Saudi-Arabien
hat Frauen erstmals Zutritt zu
einem Sportstadion gewährt.
Hunderte Frauen durften (...)
im König-Fahd-Stadion der
Hauptstadt Riad in Begleitung
ihrer Familie die Feierlichkeiten
zum Nationalfeiertag verfolgen.
Dafür werde in der Sportarena,
die rund 40000 Menschen fasst,
ein separater Bereich für Famili-
en eingerichtet. ...“
„Saudi Arabien will Frauen
das Autofahren erlauben“:
„... Menschenrechtsaktivisten hat-
ten seit mehr als drei Jahrzehnten
gegen das Fahrverbot für Frauen
in dem streng konservativen Land
gekämpft. In der Vergangenheit
waren häufiger Frauen vorüber-
gehend festgenommen worden,
wenn sie von der Polizei am
Steuer erwischt worden waren.
Bislang mussten sich Frauen von
männlichen Verwandten zur Ar-
beit oder zum Einkaufen fahren
lassen. ...“
Nach
richten
pressewoche
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Die
pressewoche
engagiert sich traditionell für den Guten Zweck. Bei den regelmäßig stattfindenden
„damma guad“-Aktionen legen freiwillige Helfer fleißig Hand an. Diesmal ging es darum, die bereits
begonnene „Müllaktion Petersberg“ abzuschließen. Bereits im September des vorigen Jahres zogen
die „damma guad“-Aktiven am Naherholungsgebiet in der Gemeinde Flintsbach am Inn aus, um Müll
zu sammeln. Schubkarrenweise transportierten sie die Hinterlassenschaften unachtsamer Wanderer
und echter Umweltverschmutzer ins Tal. Doch es war unmöglich, den gesamten Abfall an einem Tag
einzusammeln. Also entschied man sich für eine Fortsetzung: Nun trafen sich die engagierten
pres-
sewoche
-Mitarbeiter und ihre Helfer erneut am Petersberg und packten an: Jede Menge Schrott,
Autoreifen und Plastikmüll wurde abtransportiert. Am Ende der Aktion blickten die Umweltschützer
erschöpft, aber glücklich auf ein sauberes Stück Natur ...
„damma guad“
Müllaktion Petersberg Teil II
Harald Huber (links) und
pressewoche
-Geschäftsführer Fred Neumaier sammelten fleißig ...
Flintsbach – Eine Zigarettenkippe braucht 500 Jahre, bis sie verrot
tet ist. Plastik zersetzt sich noch langsamer. Da dauert es schon bis
zu 5000 Jahre, bis der Wertstoff verschwunden ist. Unter den Spit
zenreitern liegen Autoreifen: sie verwesen erst nach etwa 5000
Jahren. Alle drei haben nichts in der Natur verloren, schon ga
nicht im Gebirge. Trotzdem haben die Helfer von „damma guad“
jede Menge davon im Unterholz hinter dem Petersberg gefunden.
Ärmel hochkrempeln und anpacken – so lautet das Motto bei den regelmäßi
stattfindenden „damma guad“-Aktionen der
pressewoche
. Mit Arbeitshand
schuhen und festem Schuhwerk ausgerüstet ging es gleich zur Sache. Da
Gebiet erstreckte sich diesmal rund eineinhalb Kilometer an einem Bachlauf
entlang. Die großen Müllsäcke füllten sich schneller, als die Freiwilligen schauen
konnten: Autoreifen, Schrott, Eisenteile und jede Menge Verpackungen aus
Kunststoff lag kreuz und quer zwischen Moos, Ästen und Pflanzen.
Leichtfertig oder mutwillig?
Obwohl das „grüne Bewusstsein“ immer mehr im Trend liegt, nimmt die Ver
müllung der Landschaft zu. „Oft ist es einfach Bequemlichkeit. Die Wanderer
sind wohl nicht in der Lage, ihre schweren Rucksäcke wieder mit ins Tal zu
nehmen“, meint Thomas Kogler, Naturschutzwart der Bergwacht Brannen
burg. Oft wird Müll auch unwissentlich entsorgt. Ein Stück Papier oder eine
Plastikfolie fallen schnell einmal aus der Tasche. Dass aber große Teile Schrott
und Autoreifen ins Unterholz gelangen, das sorgte bei den „damma guad“-Ak
tiven für entsetztes Unverständnis.
Drei Kubikmeter Müll
Der Schrott und die Kleinteile, die in so genannten Big Bags eingesammelt
wurden, häuften sich am Ende der Aktion im Tal. Etwa drei Kubikmeter müs
sen es wohl gewesen sein. Der Müll wurde vom Bauhof Flintsbach abgehol
und ordnungsgemäß entsorgt. Dafür, aber auch an die Sponsoren der „damma
guad“-Aktionen ein „herzliches vergelt´s Gott“!
Jeder kann helfen!
Die freiwilligen Helfer konnten schließlich auf ein sauberes Stück Bergwald
blicken. Welch eine Freude! Doch nun wünschen sie sich für die Zukunft na
türlich, dass der Petersberg auch müllfrei bleibt. Hier kann jeder einen kleinen
Beitrag leisten: Indem man den eigenen Abfall wieder mit ins Tal nimmt! Wer
darüber hinaus etwas mehr tun will, kann übrigens gerne bei „damma guad“
mitmachen! Die nächste Aktion findet am 1. Dezember statt. Was dabei genau
geplant ist, erfährt man rechtzeitig in der
pressewoche
. Freiwillige Helfer, die
für den Guten Zweck mit anpacken, sind immer herzlich willkommen!
Eine
herzhafte Brotzeit, Getränke und jede Menge Spaß sind auch dabei...
red
... und fanden Metallschrott ...
... bis wieder ein sauberer Wald zum Vorschein kam.
„Ein großes Dankeschön an Marlies Hopf vom Bauern
am Berg, die uns tatkräftig unterstützt hat, an Elvi und
Mike vom Gasthof Petersberg, an den Bauhof Flintsbach
für den Transport und die Entsorgung des Mülls und an
alle fleißigen Teilnehmer!“
... Plastikverpackungen, Fahrzeugteile und Dachrinnen ...
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