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Das Wahlergebnis war ein Schock.
Völlig unerwartet kam es nicht. Es
war ein Denkzettel. Den sollten
die Politiker nun auch lesen.
Denn klar ist vor allem eins: Ein
„Weiter-wie-bisher“ wird nicht
mehr funktionieren. Zwar hat An-
gela Merkel die Wahl
gewonnen, doch die
Union fuhr Rekord-
verluste ein. Die CSU
kämpft mit dem zweit-
schlechtesten Ergebnis
ihrer Geschichte. Und
die SPD erlitt eine hi-
storische Niederlage.
AfD Mann Alexan-
der Gauland kündigte
gleich an, wie er sich die Oppo-
sitionsarbeit vorstelle. Er wol-
le die Regierung jagen und sich
- ganz der martialischen Rhetorik
gehorchend - „unser Land und
unser Volk zurückholen“. Ja, ging
Deutschland denn verloren? Ein
bisschen wohl schon. In vielerlei
Hinsicht. Probleme wurden klein-
geredet, Sorgen nicht ernst genug
genommen.
Das Klima im Land ist seit länge-
rem vielerorts rauer, der Ton in
der Politik, aber auch im Alltag un-
höflicher und die gesellschaftliche
Spaltung tiefer geworden.
Viele machen dafür die Flücht-
lingskrise und Merkels Politik ver-
antwortlich. Doch die Angst vor
einer angeblichen Überfremdung
ist vielfach nur ein Ventil für eine
viel tiefere Angst, nämlich der, in
einer immer globaleren, schnell-
lebigeren Welt nicht mehr mitzu-
kommen und in einer Gesellschaft
zu leben, wo es immer ungerech-
ter zugeht.
Oft genügt dann ein Funke, wie
von der AfD, dass die Wut weni-
ger, die Ängsten einer Mehrheit
in einen Buschbrand
zu verwandeln. Es
gibt für alles eine Al-
ternative. Nur darf sie
niemals sein wie die
AfD. Ein Land, das so
sehr vom Export lebt
wie Deutschland, muss
weltoffen und liberal
denken.
Aber auch Parteien, die
sich des C’s im Namen rühmen,
müssen so handeln. Und eine
SPD sollte sich auch wieder ver-
stärkt auf das Soziale ihrer Historie
besinnen und nicht gleich zu Be-
ginn der neuen Bundesregierung
drohen „morgen kriegen sie in
die Fresse.“
Ein Wechsel zu Jamaica könnte
also durchaus eine gute Richtung
nehmen, wenn die neue Koalition
eine kluge Politik macht mit einer
Opposition, die der SPD wieder
Ehre macht. Dazu müsste aber mit
einigen falsche Prinzipien Schluss
gemacht
werden,
unsinnige
Rechthabereien aufgegeben und
so manch moralischer Hochmut
zugunsten von mehr Realitätssinn
über Bord geworfen werden.
Dann wäre es die AfD, die sich
warm anziehen müsste. Wir ha-
ben jetzt die Wahl!
Foto: Elisabeth Neumaier
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