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NEWS
wirtschaft
S. 6
27. Juli
2017 -
Nachhaltig Gutes tun
Rosenheim – Sich für andere einzusetzen, indem sie nachhaltig Gu-
tes tun, ist das wichtigste Anliegen der Sparkassenstiftungen Zukunft
für die Stadt und für den Landkreis Rosenheim. Auch im vergangenen
Jahr waren sie überall dort präsent, wo gesellschaftliches Engage-
ment Unterstützung benötigt. Entsprechend ihrer 17 Stiftungszwe-
cke konnten sie insgesamt 56 Projekte aus ihren Erträgen unterstüt-
zen. Diese reichen von der Unterstützung für das Kinderschmieden
in Bad Aibling über die Neugestaltung des Müllner-Peter-Museums
in Sachrang bis zur Förderung von MINT-Projekten an der Johann-
Rieder-Realschule in Rosenheim. Für die Förderung des gewaltfreien
Sicherheitstrainings „Tigerhase“ in der Region erhielt die Sparkassen-
stiftung Zukunft für den Landkreis Rosenheim sogar den „DAVID“,
eine Auszeichnung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.
Einen guten Einblick in die Arbeit der Stiftungen gibt der neu erschie-
nene Förderbericht. „Es ist nicht nur die Fülle an Projekten, die zu
bestaunen ist. Es sind auch die Menschen, die mit ihren großartigen
Projektideen das Leben in unserer Region bereichern und deren En-
gagement einmal sichtbar wird“, sagte Gabriele Bauer, Vorsitzende
der Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim. „Dank der
großen Bandbreite an Stiftungszwecken wirken die Förderungen po-
sitiv in viele verschiedene Bereiche unserer Gesellschaft hinein“, so
auch Wolfgang Berthaler, Vorsitzender der Sparkassenstiftung Zukunft
für den Landkreis Rosenheim. „Der Förderbericht richtet sich auch
an engagierte Menschen in der Region, die sich für andere einsetzen.
Jeder, der mit seiner innovativen und zukunftsweisenden Idee über-
zeugt, ist bei uns willkommen“, ergänzt Alexa Hubert, geschäftsfüh-
rendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftungen Zukunft.
red
Förderbericht der Sparkassenstiftungen Zukunft
Vorstandsmitglied Karl Göpfert, Landrat Wolfgang Bert-
haler, Vorsitzender der Sparkassenstiftung Zukunft für
den Landkreis Rosenheim, geschäftsführendes Vorstands-
mitglied Alexa Hubert, Oberbürgermeisterin Gabrie-
le Bauer, Vorsitzende der Sparkassenstiftung Zukunft
für die Stadt Rosenheim und stv. Vorsitzender Alfons
Maierthaler (von links).
Foto: Sparkassenstiftungen Zukunft.
Jung trifft auf rüstig
Rosenheim – Die Wirtschaftsjunioren Rosenheim treffen sich nicht
nur einmal monatlich intern zum Erfahrungsaustausch, sondern en-
gagieren sich auch sozial in der Region. So stand im Rahmen des
diesjährigen deutschlandweiten MADD („Make a difference day“) ein
Aktionstag im Seniorenheim auf dem Programm.
Die Freude im Seniorenheim Pur Vital in Oberaudorf war gleich zu
spüren, als die Idee zu einem netten Kaffeekränzchen-Nachmittag
aufkam. Vom Blumenschmuck, über selbstgebackene Kuchen bis
hin zur bayerischen Stubnmusi war alles organisiert, um den Heim-
bewohnern einen außergewöhnlichen Nachmittag zu bereiten. Bei
angenehmen Temperaturen wurde die Terrasse dekoriert und ge-
meinsam mit den Senioren ein Kaffeekränzchen verbracht. Lustiger
Abschluss war ein Quiz, bei dem sich zeigte, dass zwar manchmal die
Knochen müde sind, aber die geistige Fitness nicht zu kurz kommt.
Vielfach kam die Frage seitens der Bewohner auf, was der Nachmit-
tag denn koste - er kostet die Wirtschaftsjunioren ein wenig Zeit,
das war es dann aber auch schon. Eine Zeit, die jedoch nicht nur
die Heimbewohner bereichert hat, sondern auch die Wirtschafts-
junioren. Eine Horizonterweiterung im Umgang mit älteren Men-
schen, Geduld bei dementen Sitznachbarn, aber trotzdem eine Men-
ge Spaß, denn schlagfertige Sprüche haben nicht nur die Senioren,
sondern auch die Wirtschaftsjunioren zum Lachen gebracht. So war
es besonders erfreulich, dass rund 15 Wirtschaftsjunioren an diesem
Nachmittag mitgewirkt haben. Ein Geben und Nehmen, das beide
Seiten bereichert hat.
red
Wirtschaftsjunioren besuchen Seniorenheim
Die Wirtschaftsjunioren beim Aktionstag im Pur Vital-Se-
niorenheim in Oberaudorf.
red
Berlin - Fast jeder dritte Betrieb
in Deutschland kann nach einer
aktuellen Befragung aus Mangel
an geeigneten Bewerbern Lehr-
stellen nicht besetzen.
Wie der Deutsche Industrie- und
Handelskammertag (DIHK) zu seiner
Umfrage „Ausbildung 2017“ unter
etwa 10 500 Unternehmen berichte-
te, lag die Quote zuletzt bei 31 Pro-
zent – im Vergleich zu zwölf Prozent
zehn Jahre zuvor. „Fast jeder zehnte
Ausbildungsbetrieb hat noch nicht
einmal eine Bewerbung erhalten“,
sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer
in Berlin.
Besonders schwierig ist die Lage in
Ostdeutschland wegen des massiven
Wegzugs junger Menschen. „Hier
konnten im vergangenen Jahr 41 Pro-
zent der Betriebe ihre angebotenen
Ausbildungsplätze nicht besetzen,
während in Westdeutschland jeder
vierte Betrieb betroffen war“, heißt
es im DIHK-Report. Unter den Bran-
chen habe das Gastgewerbe, wo 58
Prozent der Betriebe Lehrstellen nicht
besetzen konnten, die größten Pro-
bleme. Stark zugenommen hat der
Azubi-Mangel im Baugewerbe mit 42
Prozent (2015: 30 Prozent).
Deutschland müsse mehr für sei-
ne duale Ausbildung tun, forderte
Schweitzer. Lehrer sollten nicht nur
die Berufschancen durch ein Studi-
um aufzeigen, sondern auch die der
beruflichen Bildung. Schulen könnten
mehr Kooperationen mit Betrieben
eingehen und ihren Schülern früh-
zeitig Praktika und den Austausch mit
Azubis ermöglichen.
Für die Firmen sei es „umso wichti-
ger, dass wir vorhandene Potenziale
nutzen, insbesondere von Studie-
nabbrechern, Lernschwächeren und
Flüchtlingen“. Bereits jetzt reagierten
die Betriebe verstärkt auf rückläufige
Bewerberzahlen: vor allem durch An-
gebote von Praktika (55 Prozent), ver-
bessertes Ausbildungsmarketing (46
Prozent) oder die Erschließung neuer
Bewerbergruppen (42 Prozent).
Nach dem Anfang April veröffentlich-
ten Berufsbildungsbericht der Bundes-
regierung sank die Gesamtzahl neu
abgeschlossener Lehrverträge 201
auf gut 520 000. Fünf Jahre davor wa
ren noch fast 570 000 Lehrstellen be
siegelt worden. Gründe: der demo
grafische Wandel mit immer weniger
jungen Menschen und der Trend zum
Studium. Die Zahl offener Azubi-Plät
ze wuchs im Vorjahr um 4,5 Prozent
auf 43 500.
Der stellvertretende DIHK-Haupt
geschäftsführer Achim Dercks zählte
zu den erfreulichen Umfrageergeb
nissen, dass „die Kooperation zwi
schen Betrieb und Berufsschule eine
Erfolgsgeschichte“ sei. 86 Prozent der
Firmen seien „mit ihrer Berufsschule
zufrieden oder sehr zufrieden“. Der
cks mahnte aber auch: „Die Betriebe
empfinden die zunehmenden Entfer
nungen zur Berufsschule als großes
Problem. Schulstandorte werden zu
nehmend ausgedünnt, weil es immer
weniger Azubis und somit Berufs
schüler gibt“.
Hier könne „der Einsatz digitaler Kom
munikationsmittel und Lernformate
so manchem Auszubildenden den da
durch längeren Weg zur Berufsschule
ab und zu ersparen“. Auch deshalb
müssten bei den Digitalisierungsstra
tegien von Bund und Ländern „die
Berufsschulen einen besonderen Stel
lenwert einnehmen“, meinte Dercks.
dpa
Ein Drittel der Betriebe findet keine Lehrlinge
DIHK-Ausbildungsumfrage
DIHK-Präsident Schweitzer warnt: „Uns geht der Nachwuchs aus.“
Foto: Ralf Hirschberger/Symbolbild
Besonders betroffen
vom Lehrlingsmangel:
das Gastgewerbe.
Gemäß Art. 18 der Gemeindeordnung für den Freistaat B
Bekanntmachung v. 22.08.1998 (GVBl. S. 796), zuletzt geändert d
(GVBl. S. 335), berufe ich folgende Bürgerversammlungen ein:
Bürgerversammlungen im J
Mittwoch, 04. Oktober 2017, 19.00 Uh
Stadtbereich Nord
Gasthof Höhensteiger, Westerndorfer St
Westerndorf St. Peter, Wernhardsber
Langenpfunzen, Egarten, Mitterfeld, Wehrflec
Donnerstag, 05. Oktober 2017, 19.00
Stadtbereich Ost
Happinger Hof, Happinger Str. 23
Kastenau, Kaltwies, Kaltmühl, Happin
Aisinger Landstraße, Hl. Blut
Dienstag, 10. Oktober 2017, 19.00 Uh
Stadtbereich Mitte
Gasthaus zum Augustiner, Max-Josefs-P
Stadtmitte, Küpferling
Mittwoch, 11. Oktober 2017, 19.00 Uh
Stadtbereich Süd
Sportheim Pang, Am Widden 1
Hohenofen, Aising, Pang, Schwaig,
Westerndorf am Wasen, Aisinger Landstraße
Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19.00
Stadtbereich Mitte Süd-West
Pfarrheim Oberwöhr, Krainstr. 23
Fürstätt (Alt-Fürstätt, Unterfürstätt, Am
Endorferau), Oberwöhr, Aisingerwies
Tagesordnung:
1.
Bericht der Oberbürgermeisterin
2.
Beantwortung von Anregungen, Anfragen und Anträgen aus der
eine Woche vor
der Versammlung eingereicht werden.
Von der Bürgerversammlung angenommene Anträge müssen inn
Stadtrat behandelt werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass auch wahlberechtigte Jugendli
Rede- und Stimmrecht haben.
Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile, ausdrücklich auch die J
herzlich eingeladen.
Gemäß Art. 18 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern in der Fassung der
Bekanntmachung v. 22.08.1998 (GVBl. S. 796), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13.12.2016
(GVBl. S. 335), berufe ich folgende Bürgerversammlungen ein:
Bürgerversammlungen i Jahr 2017
Mittwoch, 04. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Stadtbereich Nord
Gasthof Höhensteiger, Westerndorfer Str. 101
Westerndorf St. Peter, Wernhardsberg,
Langenpfunzen, Egarten, Mitterfeld, Wehrfleck, Erlenau
Donnerstag, 05. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Stadtb reich Ost
Happinger Hof, Happinger Str. 23
Kastenau, Kaltwies, Kaltmühl, Happing
Aisinger Landstraße, Hl. Blut
Dienstag, 10. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Stadtbereich Mitte
Gasthaus zum Augustiner, Max-Josefs-Platz 18
Stadtmitte, Küpferling
Mittwoch, 11. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Stadtbereich Süd
Sportheim Pang, Am Widden 1
Hohenofen, Aising, Pang, Schwaig,
Westerndorf am Wasen, Aisinger Landstraße, Hl. Blut
Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Stadtbereich Mitte Süd-West
Pfarrheim Oberwöhr, Krainstr. 23
Fürstätt (Alt-Fürstätt, Unterfürstätt, Am Gries,
Endorferau), Oberwöhr, Aisingerwies
Tagesordnung:
1.
Bericht der Oberbürgermeisterin
2.
Beantwortung von Anregungen, Anfragen und Anträgen aus der Bürgerschaft, die
spätestens
eine Woche vor
der Versammlung eingereicht werden.
Von der Bürgerversammlung angenommene Anträge müssen innerhalb von drei Monaten im
Stadtrat behandelt werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass auch wahlberechtigte Jugendliche aus der Stadt Rosenheim
Rede- und Stimmr cht haben.
Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile, ausdrücklich auch die Jugendlichen, sind hierzu
herzlich eingeladen.
Gabriele Bauer
Oberbürgermeisterin
1,2,3,4,5 7,8,9,10,11,12,13,14,15,...16
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