384_27_06_17 - page 4

S. 4
27. Juli 2017 -
Nach
richten
Blau
licht
Verwirrter Senior löst Unfall aus
Rott – Ein verwirrter Senior löste einen Verkehrsunfall mit zwei Verletzten in
Rott aus. Der 79-Jährige aus dem Landkreis Ebersberg vollzog in der Mün-
chener Straße mit seinem Opel ein Wendemanöver und fuhr dann auf der
linken Fahrspur – also entgegen der Fahrtrichtung und teilweise auf demGeh-
weg.
Hierbei erfasste er eine entgegenkommende 62-Jährige mit ihrem Fahrrad,
sowie ein siebenjähriges Mädchen mit ihrem City-Roller. Unmittelbar danach
fuhr er gegen einen entgegenkommenden VW einer 33-Jährigen.
Die Fahrradfahrerin und das Mädchen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Zur Unfallursache wird derzeit ermittelt. Den Mann erwartet nun ein Straf-
verfahren wegen Fahrlässiger Körperverletzung. Der entstandene Sachscha-
den dürfte sich auf einige Tausend Euro belaufen.
red
Mann fährt in Gegenrichtung und auf Gehweg
Aus dem Bus ins Gefängnis
Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat einen Deutschen bei Grenzkontrollen
auf der A93 nahe Kiefersfelden festgenommen. Der 28-Jährige wurde von
zwei Staatsanwaltschaften gesucht. Insgesamt hatte er Justizschulden in Höhe
von 3000 Euro. In der Kontrollstelle auf der Inntalautobahn überprüften die
Bundespolizisten die Fahrgäste eines Reisebusses, der regelmäßig zwischen
Albanien und Deutschland verkehrt. Bei einem deutschen Reisenden schlug
der Fahndungscomputer Alarm.
Gegen den Mann aus Nordrhein-Westfalen lagen Haftbefehle vor. Dem-
nach hatte das Amtsgericht in Rheinbach bereits im September 2015 und
das Amtsgericht Köln im April 2016 jeweils einen Strafbefehl erlassen. Wegen
fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis war
er zu einer Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro, wegen unerlaubten Entfer-
nens vom Unfallort in Tateinheit mit Fahren ohne Fahrerlaubnis zu 2000 Euro
verurteilt worden. Die Summe hatte der Verurteilte nicht gezahlt, sondern
setzte sich offenbar ins Ausland ab. Als er nun nach Deutschland zurückkehrte,
wurde er kontrolliert. Mangels finanzieller Möglichkeiten hat er nun eine Frei-
heitsstrafe von 114 Tagen zu verbüßen.
red
Deutscher mit ausstehender Strafzahlung festgenommen
Gefährliche Einreise
Raubling/Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei hat Migranten in Ge-
wahrsam genommen, die versucht hatten, auf Güterzügen versteckt nach
Deutschland zu gelangen. Die Polizisten stoppen am Bahnhof in Raubling au-
ßerplanmäßig einen Güterzug, der ursprünglich in Verona gestartet war. Kurz
zuvor hatte die Besatzung eines Polizeihubschraubers auf einem Puffer zwi-
schen zwei Waggons dieses Zuges Personen entdeckt. Wie sich herausstellte,
handelt es sich um zwei Eritreer im Alter von 19 und 30 Jahren. Um sicher-
zustellen, dass sich in dieser Nacht nicht noch weitere Menschen auf diese ge-
fährliche Weise auf den Weg in die Bundesrepublik gemacht hatten, wurden
am Bahnhof Raubling mehrere Güterzüge einer Kontrolle unterzogen. Dabei
fanden die Bundespolizisten in einem weiteren Zug aus Italien einen Gambi-
er, der sich unter einem aufgeladenen Lkw verborgen hielt. Papiere für den
beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland hatten keiner der drei Afrikaner. Sie
wurden in die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei gebracht. Mangels
Interesse an Schutz oder Asyl mussten sie das Land wieder verlassen.
red
Migranten auf Güterzügen versteckt
Chiemsee-Schifffahrt lädt ein
Sommerferienaktion für Einserschüler
Eine Seefahrt, die ist lustig... mit der MS Ludwig Feßler.
Foto: Chiemsee Schifffahrt
Prien am Chiemsee – Die Chiemsee-Schifffahrt startet auch in 2017 wie
der eine Aktion zur Motivation der Schülerinnen und Schüler in Bayern.
Wer eine Eins im Zeugnis oder eine entsprechende Bemerkung vorweise
kann, erhält bei der Chiemsee-Schifffahrt und bei der Chiemsee-Bahn freie
Fahrt auf allen Strecken.
Die Aktion, die vom 29. Juli bis zum 11. September 2017 läuft, gilt fü
Schüler bis zum vollendeten 15. Lebensjahr und ist an die Begleitung eines
voll zahlenden Erwachsenen gebunden.
Nach Vorlage des Zeugnisses oder einer Kopie (keine Handyfotos), das die
begehrte Traumnote enthält, wird ein Freifahrtschein für die gewünschte
Strecke ausgehändigt.
red
Welcher Beruf passt zu mir?
Was kann ich und wo will ich hin?
Schülerinnen mit Coach Nadja Satzger (rechts).
Foto: Mädchenrealschule
Rosenheim– An dieser Fragestellung arbeitete CoachNadja Satzger während eines
Workshops mit fünfzehn Mädchen aus den Klassen 9 und 10 der Städtischen Real
schule für Mädchen. Konkret ging es um Entscheidungsfindungen für die persönli
che, berufliche Zukunft und geeignetes Verhalten bei einem Vorstellungsgespräch.
Der diesbezügliche Informationsbedarf der Schülerinnen ist groß. Im Workshop
mussten die Teilnehmerinnen ihre Stärken und Schwächen benennen. Bei den
Schwächen war das kein Problem, schwierig war es für die Mädchen jedoch au
thentisch und offensiv ihre Qualitäten und Stärken zu benennen. „Diese Fähigkeit,
seinen individuellenWert, seine Fähigkeiten zu erkennen ist der Schlüssel für ein er
folgreiches und vor allem glückliches Berufsleben“, so Nadja Satzger. Die Anregung,
über sich nachzudenken, über die eigene Einstellung zum künftigen Beruf und was
bin ich bereit dafür zu geben, war eine weitere Aufgabenstellung des eintägigen
Workshops.
red
Reger Zuwachs im City-Management
Überraschung für das 250. Mitglied
Von links: Sabrina Obermoser (City-Management Rosenheim
e.V.), Stephanie Jennerwein, Petra Schnell, Oliver Schnell, Victo-
ria David, Ute Kübler (Modehaus Jennerwein).
Foto: City Management
Rosenheim – Das City-Management Rosenheim e.V. ist eine Innenstadtvereinigung
zur Stärkung und Attraktivitätssteigerung der Rosenheimer City. Durch ihreMitglied-
schaft drücken zahlreiche Rosenheimer Betriebe ihr Engagement und ihre Solida-
rität mit der Innenstadt aus. Wenn die Innenstadt floriert, profitieren wiederum die
Betriebe. Dass eine Mitgliedschaft sinnvoll ist, hat sich auch die Familie Jennerwein
gedacht. Ende Februar haben sie ihr Geschäft in der Heilig-Geist-Straße eröffnet.
Nach dem Stammhaus in Holzkirchen und Filialen in Bad Aibling hat man dann den
Entschluss gefasst, den Sitz von ModeSchnell in Rosenheim zu übernehmen. Nun
fühlen sie sich in der Rosenheimer Innenstadt angekommen und möchten sich
auch verstärkt für ihren neuen Standort engagieren. Das 250. Mitglied wurde mit
einem Blumenstrauß überrascht, der von Geschäftsführerin Stephanie Jennerwein
samt Team entgegengenommen wurde.
red
Pläne für Notversorgung
Bei Ausfall wären 80000 Haushalte ohne Wasser
Wasser: Ein kostbares Gut.
Foto: fotolia
Rosenheim – Ganz oben auf der Tagesordnung der Stadtratsfraktionen steht der Auf-
bau einer Wasser-Notversorgung, das machte Pressesprecher Thomas Bugl bei der
Jahrespressekonferenz der Stadt deutlich. Falls der Brunnen in Willing bei Bad Aibling
ausfallen würde, wären schlagartig 80000 Haushalte in Rosenheim, Stephanskirchen,
Schechen und Rohrdorf ohne Wasser. Geplant ist deshalb der Bau einer Notversor-
gung auf dem Gebiet der Gemeinden Vogtareuth und Prutting. Heftigen Widerstand
leistet die Schutzgemeinschaft Hofstätter/Rinser See (SHR) mit der Behauptung, die
für den Notfall geplante Wasserentnahme könne die Gewässer und das Moor ge-
fährden. Die Stadtwerke entgegneten, dass das Grundwasser zehn Meter tiefer als
See und Moor läge und somit nicht in die Gewässer gelangen würde. Im Raum steht
auch der Vorwurf, dass die Stadtwerke angeblich regelmäßigWasser entnehmen und
damit Geld verdienen wollen. Stadtwerke-Chef Dr. Götz Brühl unterstrich jedoch,
dass man lediglich eine „Ersatzversorgung“ aufbauen würde.
red
Probeweise elektrisch
OB Gabriele Bauer testet BMW i3
OB Gabriele Bauer und Finanzdezernent Heinz Bösl testen auf
Vermittlung von Tilo Huber (rechts) den BMW i3.
Foto: Stadt RO
Rosenheim – Die Vollversammlung des Bayerischen Städtetags in Rosenheim stand
unter dem Generalthema „Mobilität und Stadtentwicklung.“ Josef Pellkofer, stellver-
tretender Städtetags-Vorsitzender und Erster Bürgermeister des BMW-Standorts
Dingolfing, dazu: „Mobilität muss stadtverträglich sein und sie muss menschenver-
träglich sein. Mobilität muss klimaverträglicher und umweltfreundlicher werden. Eine
bessere Luftqualität in den Städten lasse sich effektiv nur erzielen, „wenn an der Quel-
le angesetzt wird, damit PKW, LKW, Busse und Spezialfahrzeuge bei Bauhof Stadt-
werken und Feuerwehr weniger Schadstoffe ausstoßen“, so der Vorsitzende des
Bayerischen Städtetags, Ulrich Maly. Diese Woche testeten Oberbürgermeisterin
Gabriele Bauer und ihre Mitarbeiter einen BMW i3. „Mich begeistert vor allem die
rein elektrische Reichweite von mittlerweile 300 km und die unglaubliche Beschleu-
nigung“, zeigt sich die Rathauschefin nach der Probefahrt begeistert.
red
Laptop-Spende von Bytes & more
Stadt Rosenheim unterstützt bei der Ausbildung
V.l.n.r.: Stefan Jäger vom Projekt „bytes & more“ und
Mamadoubobo Diallo.
Foto: Stadt Rosenheim
Rosenheim – Die Initiative „Bytes & more - Computer sammeln für Flüchtlinge“
hat es sich zum Ziel gesetzt, Migrantinnen und Migranten mit gespendeten Com
putern auszustatten und ihnen so Zugang zu Information und Bildung zu ermögli
chen. Jetzt konnte Projektleiter Stefan Jäger einen Laptop an Mamadoubobo Diallo
weitergeben, der eine Ausbildung zum Textilpfleger absolviert. Der junge Mann
aus Guinea ist alleine als Minderjähriger nach Rosenheim gekommen, hat in kurzer
Zeit hervorragend Deutsch gelernt und über verschiedene Praktika seine jetzige
Ausbildungsstelle gefunden. “Inzwischen versuchen wir, möglichst mobile Rechner
wie Laptops oder Tablets weiterzugeben“, berichtet Stefan Jäger. Die Idee zu die
sem Projekt entstand in Kooperation mit demNetzwerk für Kleinunternehmer und
der Sozialen Stadt Rosenheim. Informationen dazu gibt es per Email unter soziale.
oder telefonisch unter 08031 - 3652121.
red
Foto: fotolia
1,2,3 5,6,7,8,9,10,11,12,13,14,...16
Powered by FlippingBook