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NEWS
wirtschaft
Wirtschaft S. 6
24. April 2015 -
nachrichten
Termine
12
Rosenheim – Praxistipps für
die Eigentümerversammlung
:
Wenn´s ums Geld geht, wird es
oft heikel auf Eigentümerversamm-
lungen. Am 15. Mai um 18 Uhr in-
formiert der Eigenheimerverband
Bayern e.V. Wohnungseigentümer
darüber, wie man besten mit dem
Thema Finanzen umgeht. Ort:
Pfarrsaal der Katholischen Pfarrge-
meinde Sankt Hedwig, Pernauer-
straße 22, Rosenheim. Bild: Hein-
rich Rösl, Verbandspräsident.
Rosenheim – Schuldenbera-
tung für Jugendliche und Er-
wachsene
: Am Dienstag, den 5.
Mai von 16 bis 18 Uhr bietet der
Stadtjugendring in den Räumen
des Bürgervereins Erlenau e.V., Au-
straße 2c, wieder seine kostenlose
Schuldenberatung an. Das Thema:
„Visa, Mastercard, American Ex-
press – bequem bezahlen, schnell
den Überblick verlieren“.
Rosenheim – Infotag für Exi-
stenzgründer
: Wer sich selbst-
ständig machen möchte, ist auf der
kostenlosen Informationsveranstal-
tung für Existenzgründer der IHK-
Geschäftsstelle Rosenheim genau
richtig. Am 6. Mai, 9.30 bis 12.30
Uhr, Hechtseestr. 16. Kontakt:
Rosenheim – Energiebera-
tungstage:
Unabhängige Ener-
gieberater können wieder kosten-
los am 21. Mai im Landratsamt
Rosenheim, Wittelsbacherstr. 53,
konsultiert werden. Erforderlich ist
eine telefonische Anmeldung unter
08031/392-3210.
-Nachrichten:
Hans Felder zum Senator der Wirtschaft berufen
-Nachrichten:
Tuntenhausen – Sie sind nicht nur ein klares Bekenntnis zum Standort in
Tuntenhausen, sondern auch Symbol für die positive Entwicklung der bei-
den Marken Algema und Fit-Zel der Eder-Gruppe, die in Europa zu den
Marktführern bei Fahrzeugtransportern und Anhängern gehören. Die Rede
ist von den beiden neuen Produktionshallen, die jetzt im Beisein mehrerer
hundert Gäste eingeweiht wurden. Zu der bisherigen Halle in Tuntenhau-
sen sind durch die Erweiterung zwei weitere Gebäude hinzugekommen, die
jeweils 1560 qm² Produktionsfläche umfassen. Zwischen den drei in Reihe
platzierten Hallen wurden zudem die Flächen überdacht, sodass weitere
1680 qm² Lager- und Arbeitsfläche entstanden. Diese überdachten Berei-
che können auch zum wetterunabhängigen Be- und Entladen von Lastzügen
genutzt werden. Zusammen mit der bereits bestehenden Halle umfassen
die Produktionsflächen auf dem insgesamt 16 Hektar großen Betriebsgelände
nun 9300 qm². Bis 350 Fahrzeuge und 1000 Anhänger werden hier pro
Jahr gefertigt. Dabei wird laut Geschäftsführer Gregor Ries keineswegs „auf
Halde“ produziert. „Unsere Auftragsbücher sind mit Bestellungen aus ganz
Europa gut gefüllt.“ Aufgrund der anhaltend guten Nachfrage wurden die
Hallen vorausschauend für einen Mehrschichtbetrieb konzipiert, sodass die
bisherige Produktion problemlos verdoppelt werden kann. „Mit der neuen
Produktion sind wir bestens für eine erfolgreiche Zukunft und positive Ent-
wicklung gerüstet“, betont Geschäftsführer Gregor Ries.
mn/red
Einweihung der neuen Produktionshallen in Tuntenhausen
-Nachrichten:
Raubling – Vor 100 Tagen hat die BTK Befrachtungs- und Transport-
kontor GmbH 2 500 Quadratmeter Logistikfläche in der Rosenhei-
mer Deutschmannhalle angemietet. Im Geschäftsbereich Logistik be-
treibt die BTK damit seit Jahresanfang insgesamt 8 000 Quadratmeter
Hallenfläche und hat ihren Umsatz in den letzten drei Jahren um 80
Prozent gesteigert.
Das Blocklager auf 2 500 Quadratmetern bietet Platz für 1 700 Eu-
ropaletten. Die Logistikfläche ist der erneut angemietete ehemalige
Standort im Rosenheimer Stadtgebiet. Aufgrund der hohen Nachfra-
ge regionaler Kunden ist sie bereits komplett gefüllt. Zum 1. Januar
2015 war die Halle mit leistungsstarker Breitbandleitung über ein
skalierbare Warehouse-Managementsystem innerhalb von einer Wo-
che betriebsbereit. Seit 100 Tagen bilden die barcodegestützten Pro-
zesse standortübergreifend und fehlerfrei jede Ein- und Auslagerung
ab. „Die Kontraktlogistik entwickelt sich neben unseren traditionellen
Transportdienstleistungen zu einem zweiten stabilen Standbein“, freut
sich Geschäftsführer Josef Heiß. „Mittelfristig sehen wir in diesem Ge-
schäftsfeld genügend Potenzial für den Neubau einer zweiten Logi-
stikhalle am Standort Raubling.“
gb
BTK wächst im Geschäftsbereich Logistik
Der neue Lagerstandort der BTK mit skalierbarer Ware-
house-Management-Software.
Foto: Aisys
Rosenheim/Berlin – Hans Felder, Gründer der Memon bionic instruments
GmbH, ist zum Senator der Wirtschaft berufen worden. Dem 66-jährigen
Rosenheimer Unternehmer verliehen kürzlich in Berlin Senatspräsident
Prof. Franz Josef Rademacher und Vorstandsvorsitzender Dieter Härthe die
Senatoren-Urkunde. Der Senat der Wirtschaft gilt als bedeutendes Ehren-
amt und setzt sich aus Persönlichkeiten der Wirtschaft, Wissenschaft und
Gesellschaft zusammen, die sich durch ein besonders verantwortliches Ver-
halten gegenüber Staat und Gesellschaft auszeichnen. Eines der Ziele des
Senats der Wirtschaft ist, gemeinwohlorientiert und nachhaltig im Sinne der
Ökosozialen Marktwirtschaft zu handeln. Dazu wird unter anderem laufend
der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern geführt. Dem Senat kann
man nicht beitreten, sondern man muss berufen werden; die Mitgliederzahl
ist begrenzt.
Ihm sei wichtig, die Themen Gesundheit, Umweltverantwortung und
Nachhaltigkeit in Bayern und über die bayerischen Grenzen hinaus wei-
ter voranzubringen, so Hans Felder bei der Verleihung der Urkunde. Die
von ihm und seiner Frau Erika 2002 gegründete memon bionic instruments
GmbH zählt heute weltweit zu den führenden Unternehmen für bioener-
getische Produkte und ist Mitglied im Umweltpakt Bayern.
Die Firma memon entwickelt, produziert und vertreibt mit 34 Mitarbeitern,
einigen hundert Partnern und Distributoren international Produkte zum
Schutz vor Belastung durch Elektrosmog, Feinstaub und Wasser.
red
Hans Felder (Mitte) mit Katharina Thaysen-Bender und Prof.
Franz Rademacher vom Senat.
Wirtschaftsbarometer Rosenheim
Umfrage März: Geschäftslage und Geschäftserwartungen verbessert
Rosenheim – Die aktuellen
Ergebnisse des Wirtschafts-
barometer Rosenheim er-
brachten sowohl verbesserte
Geschäftserwartungen
für
die kommenden sechs Mo-
nate als auch eine besser
eingeschätzte Geschäftslage.
Die Geschäftslage erzielte in
dieser monatlichen Umfrage
der Fakultät für Betriebs-
wirtschaft an der Hochschule
Rosenheim einen sehr gu-
ten Saldo aus positiven und
negativen Antworten von
+48,1. Allerdings bedeutet
dieser Wert einen leichten
Rückgang zum Vorjahr von
–6,5. Im April 2014 erreichte
dieser Saldo sogar Werte von
über +60, fiel dann bis Okto-
ber 2014 auf knapp über +30
zurück und steigt tendenziell
seit diesem Zeitpunkt wieder
an.
Entsprechend verliefen die Er-
gebnisse für die Geschäftserwar-
tungen, allerdings war dort das
Maximum im März 2014 erreicht,
im Oktober 2014 waren die Er-
wartungen sogar einmalig negativ.
In der aktuellen Umfrage lag der
Saldo bei +21,4 und damit bes-
ser als im Vorjahresmonat (+14).
Die Ampeln für die wirtschaftliche
Entwicklung stehen also in Rosen-
heim auf Grün.
Unterstützt wird diese Einschät-
zung auch von den Zahlen des ifo-
Institutes für Deutschland. Auch
hier verbesserten sich sowohl die
Einschätzungen für die Geschäfts-
lage als auch die Erwartungen. Sie
erreichten jedoch lediglich ver-
gleichbare Salden von +11,6 für
die Lage und 12 für die Erwartun-
gen im kommenden halben Jahr.
Der aus beiden Komponenten
bestehende Geschäftsklimaindex
verbesserte sich zum 5. Mal in
Folge.
In den aktuellen Fragen des Mo-
nats wurden die teilnehmenden
Unternehmen nach den Auswir-
kungen der Digitalisierung auf Ihr
Unternehmen befragt. 43 Prozent
gaben an, dass sie deutliche, wei-
tere zwölf Prozent und sogar, dass
Sie gravierende Auswirkungen
erwarten. Letztere stammten aus
den Bereichen Dienstleistung und
verarbeitendes Gewerbe, aber
auch im Einzelhandel gab jedes
zweite Unternehmen an, deutli-
che Auswirkungen zu erwarten.
Lediglich 4 Prozent aller teilneh-
menden Unternehmen sehen kei-
ne Auswirkungen auf die eigene
Geschäftstätigkeit.
Auf die Frage, in welchen Berei-
chen bereits in Digitalisierung
investiert worden sei, wurde die
Verwaltung mit 66 Prozent am
häufigsten genannt, gefolgt von
dem Vertrieb (46 Prozent), dem
Kundenservice (39 Prozent) und
dem Marketing (35 Prozent). Da-
gegen spielt die Digitalisierung in
der Forschung und Entwicklung (4
Prozent) nur im verarbeitenden
Gewerbe eine gewisse Rolle (18
Prozent).
Für zukünftige Investitionen in die
Digitalisierung werden die glei-
chen Schwerpunktbereiche ge-
nannt, so dass derzeit vor allem
die Ansprache und die Verbindung
zum Kunden im Zentrum der An-
strengungen im Bereich der Digi-
talisierung stehen.
bg
Fachbereich
Betriebswirtschaft
Wirtschaftsbarometer Rosenheim
Ergebnisse der Umfrage zum Februar 2015
Di Salden oben rgeb n sich aus dem Prozentsatz der Antworten. Haben alle Befragten mit
schlecht
geantwortet, so folgt daraus der untere Grenzwert -100. Haben alle mit
gut/besser
geantwortet, so folgt daraus +100.
Es erfolgt keine saisonale Korrektur, die entsprechenden Ifo-Werte sind ebenfalls nicht
saisonkorrigiert."
© 3.2015
— Prof. Dr. Bernd Gussmann —
— Seite 1
Deutschland (ifo)
Rosenheim
02.2014
06.2014
10.2014
02.2015
-20
-15
-10
-5
0
5
10
15
20
25
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Geschäftserwartungen
02.2014
06.2014
10.2014
02.2015
0
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20
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40
50
60
70
Geschäftslage
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Geschäftsführer Peter Eder (links) und Gregor Ries mit
der bayerischen Staatsministerin Ilse Aigner.
1,2,3,4,5 7,8,9,10,11,12,13,14
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